E 10

E10 Nein Danke
E10 Nein danke (Vorlage aus Gulliboard)

Tätää tätää
wolle ma ihn reintanke?

Schon alleine den Benzingipfel auf den Faschingsdienstag zu legen legt mir nahe, dass in dieser Blindrunde alle mit roten Pappnasen im Kreis saßen und sich köstlich über das dumme Volk amüsierten.

Das Prinzenpaar Röttgen / Aigner dirigierte mit lockerem Zepter, während die anderen mit Kamellen um sich schmeißen.
Leider ist der Schrecken nicht am Aschermittwoch vorbei

Zum wiederholten Male und in kurzer Zeit hintereinander wird das Volk hinters Licht geführt. Zugleich wird in taktischer Weise der böse Wutbürger, der böse Bürger, angeführt und in eine Ecke gestellt.

•Wer in kurzer Zeit eine mißlungene Gesundheitsreform (nun ist das System tatsächlich schwerst krank) über sich ergehen lassen muß.
•Wer den Futtermittelskandal kopfschüttelnd verfolgt und zugleich registrieren muß, dass die Futtermittelindustrie Schützenhilfe von der EU in Form von nun zulässigen Genfuttermitteln erhält.
•Wer mitbekommt, dass die Verbraucherministerin sich einen Dreck um die Verbraucher schert und lieber Lobbyistenmädchen spielt.
•Wer mitbekommt, dass Deutschland sich um ein paar Asylanten, die zuviel ins Land kommen könnten mehr sorgt als um Demokratisierung in der Welt und für die Abschottung mehr Geld ausgibt als ein paar Asylanten je kosten würden.
•Wer die diletantische Winterreifenverordnung miterlebt hat, um nur an die Ersparnisse des Bürgers zu kommen.
•Wer mitbekommen hat, wie das Elterngeld der H4 Empfänger gestrichen wird, um die Bildung der Kinder der H4-Empfänger zu bezahlen (es geht um 500tausen Euro).
•Wer scheinheilige Sonntagsreden zur Bildung, zur besseren finanziellen Ausstattung der Kommunen und zur Integration mitbekommen hat, der wünscht sich, dass es endlich einen Aschermittwoch gibt, der dem Grauen ein Ende bereitet.

Und die Politik wundert sich über Wutbürger. Wie fern von allem kann man noch leben?

Und nun E10. Es gibt kaum ein schlechteres Energiekonzept als das E10. Man hat auf Kreise gehört, die keine Ahnung haben (u.a. Automobilverband) und man hat auf Lobbyarbeit gesetzt (Landwirtschaft).
Der Wirkungsgrad ist dermaßen schlecht, dass kein Co2 gespart wird. Und es wird vielerorts erheblicher Schaden an der Natur angerichtet. Ob im eigenen Land oder in fernen Ländern.

Würde man das Ethanol in Strom umwandeln und damit Autos betanken, wäre die Reichweite um 80% weiter als dieses in den Verbrennungsmotor zu kippen. Und wo bleiben die großen, politisch begleitenden Schritte für das Elektroauto? Ebenfalls Fehlanzeige.

Der Deutsche mag vielleicht nicht der Streikfreudigste sein, da er immer versucht einen Weg zu finden. Aber es gibt den zivilen „Ungehorsam“. So wie es gerade an den E10 Zapfsäulen stattfindet. Nur die Konsequenzen will der Staat auch nicht tragen und schiebt die möglichen finanziellen Folgen auf die Mineralölindustrie und den Verbraucher ab.

Tätää tätää
wolle ma se reinlasse die Unfähigen?

Deutsches Umweltinstitut zum E10
(incl. der Möglichkeit einer Protestmail zu versenden)

Im Endeffekt war der Benzingipfel nichts anderes als reine Co2 Verschwendung.

Roland Engert

Danke fürs lesen. || Wenns gefallen hat würde ich mich über einen Klick bei Twitter, Facebook oder Google+ freuen. Der Lohn eines armen Bloggers sind Likes, G+ oder Netzgezwitscher. || In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg