Gasanbieter wechseln

GasflammeWieder mal über hohe Nachzahlungen beim Gas geärgert?
Wieder darüber geärgert, den Gasanbieter nicht schon letztes Jahr gewechselt zu haben?
So mancher muß seine Urlaubskasse plündern, um die Nachzahlungen an Gas und Strom zu bedienen. Dabei sind diese hohen Preise durch nichts gerechtfertigt. Ein günstigerer Gasanbieter kann die Haushaltskasse um mehrere hundert Euro entlasten.

Die großen Gasanbieter werden nicht auf Gewinne verzichten. Da sind sie zu sehr im Aktienmarkt verstrickt und verlieren den Verbraucher aus den Augen. Eigentlich ist der Verbraucher systemrelevant, denn wenn der sich zurückzieht, nützen die hohen Gewinnspannen nichts mehr. Doch die Verbraucher werden erst dann ernst genommen, wenn sie reagieren.

Ja, ich weiß, ich gehöre auch zu den Verbrauchern, die zuweilen träge agieren. Es schweben Gedanken im Kopf wie „Versorgungslücken und Papierkram“. Gegen ersteres hat der Gesetzgeber etwas. Es entsteht keine Versorgungslücke, auch wenn der Wechsel nicht klappt, der neue Anbieter nicht liefern kann oder sonst irgendetwas passiert. Der örtliche Versorger muß und wird nahtlos die Versorgung übernehmen. Es wird nicht einmal die Gasflamme am Herd flackern.Der Papierkram ist innerhalb weniger Minuten erledigt. Sollten es gesamt 30 Minuten sein, und da sind schon mögliche Wegezeiten zur Post eingerechnet, dann ist das umgerechnet ein Stundenlohn von mehreren hundert Euro. Die Kündigung und den Wechselzeitpunkt regelt der neue Gasanbieter mit dem bisherigen. Ein Gaswechsel ist also denkbar einfach und überaus lukrativ.

Roland Engert

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