Geld mit bloggen verdienen

Es gibt private und kommerzielle Internetseiten. Dass kommerzielle Internetseiten Geld verdienen möchten liegt auf der Hand.

Wer eine private Internetseite oder Blog betreibt wird sich früher oder später fragen, ob es möglich ist, ein paar Euros zu verdienen. Dabei steht man vor der Entscheidung, inwieweit man die treue Leserschar vor den Kopf stößt, inwieweit Werbung die Bewegungsfreiheit auf dem eigenen Blog einschränkt. Des weiteren muß man sich überlegen was man bewerben will.

Fast jeder macht Werbung

Im Prinzip betreibt fast jeder Werbung. Jeder Link, und ist es nur der Freundschaftslink in der Linkliste oder die Verlinkung in den Kommentaren wird von Google genauestens verzeichnet und fließt in eine Bewertung mit ein. Dieses wird SEO genannt und treibt so manchen Seitenbetreiber an den Rand des Wahnsinns. Wer Links setzt sollte im Impressum einen Disclaimer nicht vergessen, der aussagt dass man sich von den Inhalten der verlinkten Seiten distanziert. Ansonsten kann man rechtlich belangt werden, wenn zum Beispiel der Link auf einmal mit illegalen Inhalten gefüllt ist. Einen guten Disclaimer gibt es bei erecht24.

Artikelbeiträge

Eine beliebte Art der Werbung sind Artikelbeiträge. Man schreibt einen Artikel und verlinkt in dem Artikel vorgegebene Wörter, sogenannte Keywords. Das interessante an dieser Art der Werbung ist, man kann damit informative Artikel schreiben und dem eigenen Stammleser etwas bieten. Werbung kann mit dieser Form also auch unterhaltsam sein.

Pay per Post

Um an Kunden heran zu kommen, kann man sich auf die Suche nach Auftraggebern machen, oder man meldet sich auf einer Plattform an, die Auftraggeber- und Nehmer zusammen führt. Von diesen Plattformen gibt es einige.

Neu auf dem deutschen Markt ist bezahlte Artikel.de. Allerdings so neu ist er nicht. Der pay per Post Anbieter (grob eingedeutscht: Bezahlung gegen einen Beitrag) placla.cz kommt aus Tschechien und gehört dort zu den führenden Vermittlern von Artikelbeiträgen. Seit kurzem hat er seine Pforten auch auf dem deutschen Markt eröffnet.

Die Anmeldung ist problemlos. Man gibt ein paar Grunddaten ein und schickt die Bewerbung ab. Der Blog wird nicht sofort freigeschalten, wie bei einigen Plattformen. Der Anbieter überprüft zunächst die Seite. Spätestens innerhalb eines Tages, meist nach Stunden, ist die Zusage oder Absage im Mailfach.

Backendbereich

Wenn man sich nach der Freigabe einloggt, findet man einen klar strukturierten und übersichtlichen Administrationsbereich vor. Er ist minimalistisch und konzentriert sich auf das Wesentliche. So kann sich der Blogger auf das konzentrieren, was er möchte, nämlich schreiben. Eine Einarbeitungszeit um sich zurecht zu finden, entfällt.

Die Anfragen von Auftraggeben sind übersichtlich aufgelistet und enthalten die zu bewerbende Webseite, die Keywords, Anmerkungen, Abgabedatum des Artikels und den Preis. Erscheint der angebotene Preis zu niedrig, dann kann man einen anderen Preis vorschlagen. Dieser wird dann akzeptiert oder es wird wiederum ein weiteres Preisangebot unterbreitet.

Ist dieses geklärt, muß man nur noch mit dem schreiben innerhalb des angegebenen Zeitraums loslegen. Ist der Artikel erstellt, wird der Artikellink eingetragen. Der Artikel wird dann überprüft, ob er die vorgegebenen Bedingungen erfüllt, der vereinbarte Betrag wird dem Konto gut geschrieben.

Auszahlung

Die Auszahlung erfolgt problemlos. Ab 20€ Guthaben kann man den Betrag anfordern und er wird in aller Regel spätestens nach 3 Tagen angewiesen. Allerdings müssen zwischen den Auszahlungsanforderungen 25 Tage liegen. So kommt man faktisch auf eine Auszahlung per Monat.

Gibt es Fragen oder Probleme, so ist Support wichtig. Hier hat man innerhalb kürzester Zeit eine Antwort und muß nicht lange warten. Die ganze Administration und der Mailverkehr ist auf deutsch. Manche Formulierung mag holprig erscheinen, doch weiter störend ist das nicht, da stets klar ist, worum es geht.

Fazit

Auftragnehmer wie Auftraggeber haben stets die volle Kontrolle. Der Auftraggeber gibt ein, was er von dem Artikel erwartet und macht ein Preisangebot. Der Auftragnehmer kann entscheiden, ob ihm das Thema liegt, ob er es für seine Leser informativ darstellen kann und überlegt sich, ob der Preis angemessen ist. Der Auftraggeber kommt so an mehr Leser für sein Angebot, der Auftragnehmer kann sich ein paar Euro verdienen und seine Leser informieren.

Bisher bin ich mit dem neuen Dienst voll umfänglich zufrieden und er erfüllt alle Wünsche die ein Blogger an eine Plattform stellt. Wer also nach einer Einnahmequelle sucht, oder selbst seine Seite bewerben möchte, sollte sich diese Plattform ansehen.

Roland Engert

Danke fürs lesen. || Wenns gefallen hat würde ich mich über einen Klick bei Twitter, Facebook oder Google+ freuen. Der Lohn eines armen Bloggers sind Likes, G+ oder Netzgezwitscher. || In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

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