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Linkaufbau für Anfänger: Diese Fallstricke gibt es zu beachten

Ein aktiver Linkaufbau bezeichnet all jene Tätigkeiten, die in weiterer Folge dazu dienen, Backlinks von Internetseiten zu erhalten. Beim aktiven Linkaufbau werden die Links vom SEO jedoch – im Unterschied zum passiven Linkaufbau – selbst gesetzt. Das passiert etwa über Foren-Signaturen, Kommentare, Spendenlisten oder Gastartikeln.

Um qualitativ hochwertige Backlinks zu platzieren, ist es ratsam, mit anderen Bloggern oder Webmastern zu kommunizieren. Eine Option ist es, einfach zu bitten, die zu verlinkende Internetseite auf der Homepage zu platzieren, die mitunter für Besucher interessant sein kann. Dabei sollte man natürlich darauf achten, dass der Inhalt der eigenen Seite gut und relevant ist.

Immer wieder unterschätzen Anfänger die Wirkung vom Linkaufbau, die jedoch äußerst effektiv sein kann und nur wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Eine weitere Möglichkeit, um sogenannte Backlinks aufzubauen, besteht dann, wenn Blogs oder Gastartikel verfasst werden, die der eigenen Homepage – zumindest thematisch – nahe stehen. Wichtig ist, dass bei Gastartikeln natürlich auch auf die Qualität geachtet wird. Werden qualitativ hochwertige Texte verfasst, stehen Webmaster einer Veröffentlichung auf ihrer Homepage meist positiv gegenüber.

Fakt ist: Linkaufbau mag zwar zu Beginn etwas Zeit in Anspruch nehmen, ist aber – wenn ein paar Tipps und Tricks beachtet werden – erfolgversprechend.

Häufige Fehler beim Linkaufbau

Doch auch wenn der Linkaufbau erfolgversprechend ist, die eigene Reichweite auf der Internetseite zu erhöhen, gibt es dennoch zahlreiche Fehler, die selbst geübten Webmastern unterlaufen können.

Folgende Fehler sind fast schon typisch, wenn es um den Linkaufbau geht und sollten unbedingt vermieden werden:

  • Links mit denselben Linktexten
  • Links aus schlechter Umgebung
  • Links, die auf 404-Seiten führen
  • Links aus anderen Sprachregionen
  • Links von identischen IP-Adressen

Ein weiterer Fehler, den Betreiber immer wieder machen, ist das voreilige Löschen. Oftmals sollte der Link auch ein paar Tage oder Wochen stehenbleiben, um die gewünschte Aufmerksamkeit zu bekommen.

Anfänger sollten sich verschiedene Tipps und Tricks zu Herzen nehmen. Viele typische Fehler können nämlich, wenn im Vorfeld Informationen eingeholt werden, problemlos vermieden werden. Wer ein wenig Recherche betreibt und ordentlich arbeitet, hat keine Probleme mit Verlinkungen auf 404-Seiten oder auch Links, die aus einer schlechten Umgebung (also von unseriösen Seiten) kommen.

Nicht alle Maßnahmen sorgen für das gewünschte Ergebnis

wegeIn der Vergangenheit waren die wirkungsvollsten und beliebtesten Arten des Linkaufbaus das Eintragen in sogenannten Artikel- oder auch Webseiten-Verzeichnissen. Derartige Verzeichnisse wurden mit DoFollow verlinkt und genossen hohe PageRankings. Jedoch hat dieser Prozess heute an Bedeutung verloren.

Dass Linkaufbau-Software die Prozesse automatisierten und auch Missbrauch betrieben wurde, haben natürlich auch die großen Suchmaschinen mitbekommen und Ihre Algorithmen entsprechend angepasst, so dass diesen Link weniger Gewicht zugeordnet wird. Social Bookmarks, Artikelverzeichnisse und vergleichbare Dienste sind heute kaum noch relevant.

Der Linktausch oder Linkkauf war ebenfalls eine gängige Praxis, der vorzugsweise in der Suchmaschinen-Optimierung seinen Platz hatte. Schon 2014 gab es jedoch die erste Ernüchterung: Zahlreiche Linkkauf-Plattformen und Webseiten wurden abgestraft und verloren an Rankings, sodass heute kaum noch aktiver Linkkauf betrieben wird.

Der Linktausch, also das gegenseitige Verlinken auf Webseiten, funktioniert zwar noch heute, ist aber nur bedingt erfolgversprechend. Zumindest, wenn keine anderen Maßnahmen gesetzt werden und der Linktausch als einzige Option wahrgenommen wird. Zu beachten ist auch, dass man – wenn sich der Betreiber für den Linktausch entscheidet – ein paar Tipps und Tricks berücksichtigt.

Der Google-konforme Linktausch im Detail

StopWichtig ist, dass der Linktausch Google-konform durchgeführt wird. Das bedeutet, dass weder Footer- oder Sidebar-Links verwendet werden; die Links sollen ausschließlich aus dem Fließtext kommen sowie auf themenrelevanten Seiten einer Webseite präsentiert werden. So garantieren die Betreiber der Webseite einen Mehrwert für ihre Besucher.

Werden bezahlte Links verwendet so müssen diese – laut Google Richtlinien – immer als solche gekennzeichnet sein und mit dem Attribut „nofollow“ versehen werden, so dass Google direkt sieht, dass diesem Link keine Bedeutung zugeordnet werden soll.

Natürlich – der Linkaufbau ist zwar mit Arbeit verbunden, wobei am Ende – wenn alles richtig gemacht wird – sehr wohl ein Erfolg verbucht werden kann. Aktiver Linkaufbau lohnt sich dann, wenn jener eine hohe Lebensdauer hat und hochwertigen Traffic vermittelt. Zu beachten ist, dass vor allem schwierig zu bekommende Links, also von gut besuchten Seiten, sehr wohl positive Auswirkungen auf die eigene Homepage haben werden.

Roland Engert

Danke fürs lesen. || Wenns gefallen hat würde ich mich über einen Klick bei Twitter, Facebook oder Google+ freuen. Der Lohn eines armen Bloggers sind Likes, G+ oder Netzgezwitscher. || In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

5 Gedanken zu „Linkaufbau für Anfänger: Diese Fallstricke gibt es zu beachten

  1. Toller Beitrag! Danke für diesen klasse Artikel bzw. Anleitung. Sehr informativ und direkt auf den Punkt gebracht, so dass auch ein Neuling der Materie durchsteigt. Gruß

  2. Sehr Schöner Beitrag hat mir gut gefallen, ein Kleiner Tipp noch von mir ist Linkwäsche damit kann man auch Positive Ergebnisse Erreichen.

  3. Sehr guter Artikel. Gerade für Anfänger ist dieses Thema so eine Sache. Man kann leider sehr viel falsch machen aber zum Glück gibt es solche Artikel. Danke dafür.

  4. Vielen Dank für die ausführliche Erklärung! Gerade als „Nicht-Profi“ kann man eine ganze Menge falsch machen. Ich hatte mich vor ein paar Jahren schon mal mit dem Thema beschäftigt, da waren z.B. die Eintragungen in Verzeichnisse noch eine sinnvolle Maßnahme. Gut, dass es solche Artikel gibt, die einen kompakt informieren.

  5. Ich bin mit einem Nischenprojekt mittlerweile schon zwei Wochen am Linkaufbau und werde damit noch einiges zu tun haben.

    Wichtig ist, dass man ein natürliches Linkprofil beachtet: 60% schwache Links, 30% durchschnittliche und 10% starke Links (wie z.B. Gastartikel).

    Außerdem kann man den Linkaufbau durch guten Content forcieren. Dann bekommt man natürlich auch gerne mal einen Link von jemanden, dem der Inhalt seiner Seiten gefällt 😉

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