Artikel 444 – ein Rückblick

ein gutes neues Jahr
ein gutes neues Jahr

Da ist er, der Artikel mit der Nummer 444. Eine schöne runde Zahl um das Jahr 2013 abzuschließen und zugleich eine gute Gelegenheit den Lesern für das neue Jahr alles erdenklich gute zu wünschen.

444 Artikel sind wahrlich keine riesige Hausnummer, trotzdem freue ich mich. Es ist also Zeit für einen kleinen Rückblick auf den Blog. Ein kleiner Ausflug hinter die Kulissen.

Blog – Motivation

erstes Logo, eher ein Bild. Die Krähe hat Einzug gehalten
erstes Logo, eher ein Bild. Die Krähe hat Einzug gehalten

Der erste Artikel in Crazy-Crow wurde im Dezember 2009 veröffentlicht. Bis dahin habe ich bei allen anderen Projekten von mir mit Joomla gearbeitet. Crazy-Crow war für mich in dieser Hinsicht ein Experiment in Sachen CMS (für Nichtkundige: CMS bedeutet Content Management System. Einfach ausgedrückt: Es bezeichnet das Programm mit dem ich die Internetseite erstelle). Ich wollte wissen wie WordPress funktioniert.

Entstanden ist der Blog um mich nach meinem Umzug von Bayern nach Ostfriesland bemerkbar zu machen. Der Blog sollte ein Lebenszeichen von mir in Richtung Süden sein. Es sollte also ein reiner privater Blog sein der vielleicht 5-10 Leser hat.

Ich kümmerte mich weder um SEO (für Nichtkundige: Search Engine Optimizion. Einfach ausgedrückt: Wie stelle ich es an dass Google meine Seite in den Suchergebnissen auf Seite 1 bringt) noch Ranking. Genau genommen hatte ich wenig Ahnung davon. Ich schrieb einfach drauf los, schrieb sinnloses und polterte auch politisch herum.

Ich war stolz auf das Teil, mein erstes Design, ein Bild mit einer Krähe, meinem Totemtier.

Meine Kenntnisse über das bloggen

Kenntnisse sind übertrieben. Bis heute habe ich das mit der Keywordrecherche nicht richtig verstanden und weiß SEO-Tools nicht richtig anzuwenden.

Jedesmal wenn ich in einem SEO Blog lese wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben und ich bin verwirrter als vorher. Daher kümmerte ich mich anfänglich überhaupt nicht um SEO und schrieb einfach drauf los.

Dennoch entwickelte sich der Blog aus SEO Sicht respektabel. Vor allem nach dem Einsatz von WP-SEO kamen immer mehr Besucher auf meine Seiten. Das heißt nicht dass die Inhalte toll wären, wohl eher nicht. Aber ich wurde gefunden.

Heute noch habe ich große Lücken in Sachen SEO. Im Gegensatz zu meinen Anfängen weiß ich darum und es macht mich hin und wieder nervös. Auf der anderen Seite ist es tröstlich zu wissen dass manches SEO Wissen von damals heute keine Bedeutung mehr hat. Hab mir also viel Mühe erspart.

Die Entwicklung des Blogs – technische Seite

Kronkorken
Kronkorken

Der Blog machte einige Relaunches (hässliches Wort, besser ist Überarbeitung) durch, wobei sich mehrere davon lediglich auf das Design bezogen. Was soll ich auch sonst tun, es ist ein privater Blog.

Die letzte Überarbeitung war dann ernsthafter und bezog Ladezeiten, responsive Design, interne Verlinkung und Social Media mit ein. Es fand auch das erste Kauftemplate seinen Einsatz.

Dazu versuche ich bessere Artikel zu schreiben und lasse mir Zeit mit meinen Artikeln. Viele ältere Artikel finde ich fürchterlich. Das ist wie Fotos aus der Pupertät in den von Muttern selbstgenähten Klamotten anzuschauen.

Von den Kennzahlen entwickelte sich der Blog hervorragend, zumindest sagten mir das einige Partner für die ich hin und wieder einen Artikel veröffentliche.

Dosenlogo
Dosenlogo

Jedes Google update brachte mich ein Stück nach vorne und spülte mehr und mehr Leser zu Crazy Crow. Bis auf das letzte Update, das warf den Blog nach hinten und heute steht er in einigen Kennzahlen wieder da wie vor 10 Monaten.

Zugleich ist der Google Page Rank auf 4 gestiegen. Wie das alles zusammen hängt – keine Ahnung. Aber das schrieb ich ja schon mal.

Zusammen gefasst – der Blog entwickelte sich prächtig. Die letzte Überarbeitung im Herbst 2013 war der ernsthafte Versuch den Blog auf feste Beine zu stellen. Der PR ist gestiegen allerdings sind einige Kennzahlen schlechter geworden.

Wird aber wieder. Warum? Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole – keine Ahnung.

Das beste was ich dem Blog antun konnte war der Umzug zu meinem jetzigen Hoster GN2. Das war im Jahre 2010. Sollte mal ein Problem auftreten ist er sofort zur Stelle. Auch Sonntag stand er schon auf der Matte und hat mir geholfen. Für mich der sichere Hafen und ein ruhiges Ruhekissen.

Der Blog – persönlich

Was habe ich persönlich mitgenommen? Gibt es etwas was mich bereichert hat?

Das bloggen hat mich verändert, bzw. meine Tätigkeiten im Internet leicht verschoben.

Zeit
Zeit

Dieser Blog hat viel Zeit gekostet, bezahlen mußten das andere Projekte. Dafür verdiene ich ein paar Euro und habe einen breiten Querschnitt an Wissen gesammelt.

Ist dieses Wissen nützlich oder eine Goldquelle? Es bleibt das flaue Gefühl zum Teil das falsche Wissen angehäuft zu haben. Aber es ist eine Menge dabei das mir sehr wichtig erscheint.

Ich merke wie ich häufig auf Statistiken sehe ohne daraus große und weitreichende Erkenntnisse zu ziehen. Klar gibt es Erkenntnisse und ein Gefühl was im Internet, besser Googlenet passiert. Ein Gefühl dafür zu haben heißt aber noch lange nicht die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen.

Ein Blog ist auch etwas um dem eigenen Ego zu dienen. Das erfüllt mein Blog. Vor allem an dem neuen Aussehen habe ich große Freude. Es ist der Richtung die ich liebe schon sehr nahe.

Ich habe unterm Strich viel Zeit verbracht, davon einige Stunden umsonst. Da hätte ich lieber etwas Gitarre gespielt, ein Buch gelesen oder mein Niederländisch verbessert.

So gerne ich meinen Blog habe, etwas Abstand tut gut. Es wird Zeit Neues mit dem gewonnenen Wissen zu starten.

google+
google+

Social Media ist so eine Sache für sich. Ich mag das im Grunde überhaupt nicht, man kommt aber kaum umhin. Jedesmal einen Artikel promoten als ob er der Nabel der Welt wäre liegt mir nicht. Auftraggeber sehen es gerne. Wie bei Vielen die eine Arbeit verrichten – nicht alles an der Arbeit macht Spaß.

Google+ ist meine Hauptplattform im Bereich Social Media. Dort kenne ich eine handvoll erfrischender Leute mit denen es Spaß macht.

Mein persönliches Fazit: Viel gelernt, viel gelesen und sicherlich auch vieles umsonst ausprobiert. Es wird Zeit etwas im Bereich „SEO-Spielereien“ zurück zu fahren. Lieber etwas mehr Zeit für Artikel investieren. Social Media mag ich immer noch nicht so recht.

Die besten Artikel

Ich hätte überhaupt nichts über SEO gelernt wenn ich hier und jetzt nicht meine Artikel zum Schaulaufen schicke und zumindest meine interne Verlinkung damit verbessere.

kleiner PfeilZu einem gibt es eine Blogserie, die Wetterbilder aus Ostfriesland. Die sind entstanden um zumindest einen festen Artikel in der Woche zu haben. Inzwischen ist eine gute Sammlung an Fotos zusammen gekommen.

kleiner PfeilDer Artikel über Shockwave Flash ist der meist gelesene Artikel. Dabei habe ich gar keine Ahnung von Shockwave. Es hat mich nur mal unheimlich genervt und habe dafür eine Lösung gefunden. Diesen Tipp habe ich in die Welt geschickt. Genau genommen waren es mehrere Artikel über Shockwave.

kleiner PfeilAuch sehr häufig aufgerufen wird ein Artikel über Geburtstagskarten. Leider werden die Leute die zum lesen kommen enttäuscht. Laut Statistik werde Geburtstagssprüche gesucht. In dem Artikel geht es um Geburtstagssprüche, allerdings um die Thematik. Es werden keine Sprüche angeboten. Das ist ein typisches Beispiel um den Leser das zu bieten was er sucht.

kleiner PfeilSehr häufig wird eine Bastelanleitung für eine Pappnase aufgerufen. An 4 Tagen – am 11. November, lumpiger Donnerstag, Rosenmontag und Faschingsdienstag – wird dieser Artikel sehr oft aufgerufen und sorgt für Rekordbesuche. Ein typischer Artikel der nie aus der Mode kommt. Das gilt auch für Ausmalbilder zu Weihnachten und Silvester. Für jeden Tag im Jahr so einen Artikel und ich müßte mir Besucher keine Gedanken machen.

kleiner PfeilDie Artikel die über die ganzen Jahre am meisten angesehen werden sind die Artikel über ein traditionelles Schlittschuhrennen und ein Vorbericht zum schöfeln. Die Schlittschuhrennen zwischen den Dörfern finden recht selten statt. Das liegt daran dass die Kanäle nicht mehr richtig zufrieren. Die Besucher dieser Seite sind vorwiegend aus dieser Region, oder vielleicht norddeutsche Region. Mit schöfeln kann kein Badenser oder Pfälzer etwas anfangen.

Das waren jetzt Beispielartikel aus verschiedenen Kategorien.

  • Ratgeber,
  • Artikel der nicht die Inhalte liefert die erwartet werden
  • Bastelanleitung
  • Artikel die nur an speziellen Tagen gefragt sind
  • regionales Ereignis

Vorschau und Vorsätze auf das Jahr 2014

kleiner PfeilIch werde weniger Zeit mit „technischem Gedöns“ verbringen. Ich werde ein weiteres Projekt anfangen und ich werde nach weiterer Monetarisierung suchen und ausprobieren.

kleiner PfeilVielleicht kommt noch ein anderes Template, denn das jetzige läuft nicht an jeder Ecke rund. Es hat seine Problemzonen.

kleiner PfeilDer Blog wird noch abgerundet. Es gibt noch Ecken die man mit einer Wohnung vergleichen kann. Eine Bodenleiste ist locker. Die macht man bestimmt am nächsten Wochenende fest. Nach einem Jahr sagt man: nächstes Wochenende bestimmt.

kleiner PfeilIch überlege ein Gewinnspiel zum Artikel mit der Nummer 555 zu machen.

kleiner PfeilIch habe dann noch vor mich in Karikaturen zeichnen zu bilden. Mal sehen, vielleicht mache ich eine Blogserie daraus und lasse euch an meinen Fortschritten teilhaben.

Es sind Änderungen der persönlichen Art nötig: Entkrampfter an die Sache heran gehen, geordneter in den Gedanken sein. Loslassen von vermeintlichen supertollen Tipps und wieder mehr Bauchgefühl oder auch innere Stimme. Meine Stärke: Ich habe das gute Gefühl generell gut behütet und geleitet zu sein.

Zum Schluß

Jeder Rede folgt ein Schlußwort, das folgt am Ende.

Zuerst vielen Dank an meine Stammleser. Ein paar davon gibt es. Da ich kein Themenblog bin sind die Stammleser daran interessiert was ich so von mir gebe. Ich bin mehr oder weniger das Thema.

 Allen  (ausgenommen die NSA, der GCHQ, Pofalla, Friedrich, Groko, die EU und ein paar Diktaturen die sich nahtlos einreihen. Nicht zu vergessen die Sklavenhalter in Katar – ups, die gibt es ja laut Beckenbauer nicht)  ein neues Jahr in Gesundheit und Glück. Möge euch das eine oder andere gelingen. 

Nicht zu vergessen Thank you Snowden

Jetzt aber das Schlußwort in 2013, denn 2014 steht vor der Türe

Schluß

Roland Engert

Danke fürs lesen. || Wenns gefallen hat würde ich mich über einen Klick bei Twitter, Facebook oder Google+ freuen. Der Lohn eines armen Bloggers sind Likes, G+ oder Netzgezwitscher. || In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

3 Gedanken zu „Artikel 444 – ein Rückblick

  1. Schön wenn dir der Rückblick gefällt. Obwohl ich ihn oft durchgelesen habe, fallen mir immer noch Fehler auf. Aber ändern will ich da jetzt auch nix mehr.

    Das mit dem SEO ist ein feines Angebot über das ich mich sehr freue. Dir auch ein erfülltes neues Jahr. .)

  2. Ein wundervolles Schlusswort für 2013. Deine Seite hat mir hier im Süden Deutschlands immer gute Dienste geleistet. Je nach Art deiner Schreibe bekam ich gute Infos und wusste auch wie es dir geht. Als Schwester liest man ja vielleicht auch zwischen den Wörtern. (Egal ob Seo oder nicht.) Hier in Bayern ist jemand ganz stolz auf dich. Das dürfen ruhig auch alle wissen. Ein erfülltes und in allen Bereichen erfolgreiches Jahr von meinereiner 🙂

  3. Hallo Schwesterherz, ui – schön dich zu lesen. Dein Projekt steht jetzt oben an. Dann weiß auch der Rest der Welt was du so tust 🙂
    Hab du und dein Allerliebster einen guten Rutsch. Euch die besten Wünsche 🙂

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