FIFA – WM 2014 in Brasilien – Buhrufe für Sepp Blatter

Fussball
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Am 12. Juni wird die WM 2014 in Brasilien eröffnet. Korrekt ist es die „FIFA-WM“, denn die Zusammenkunft der Fußballmannschaften aus aller Welt wird von der FIFA organisiert. Wo eine WM stattfindet hängt nicht zuletzt davon ab wie viel hinter den Kulissen der FIFA gemauschelt wird und wie viel Briefkuverts unter die Türen der Stimmberechtigten hindurch geschoben wird. Mit anderen Worten, die Vergabe ist stets von Bestechungs- und Korruptionsvorwürfen begleitet.

Solidar.ch kämpft schon immer gegen die Machenschaften der FIFA. Neben einigen Petitionen gibt es die Möglichkeit Buhrufe gegen Sepp Blatter hoch zu laden.

Wehe dem Bürger

Wehe dem welches Land es trifft und die FIFA – WM austrägt – hat es doch mit mehr oder weniger Problemen zu kämpfen. Damit ist die Bevölkerung gemeint, nicht diejenigen die ihre Finger im Tango Koruptispiel drin haben. In Brasilien wurden mehrere Milliarden in Fußballstadien gepumpt, während das Gesundheitswesen stagniert. Selbst viele Stadtteile in der Hauptstadt sind noch ohne Strom und Kanalisation, Geld dafür stand bisher nicht zur Verfügung.

Für die deutsche Fußballmannschaft wurde eigens ein Camp auf einer Insel errichtet, mit allem was man braucht, während am Ufer die Bewohner mit braunem Wasser aus der Leitung zurecht kommen müssen. Das Trainingsfeld der Deutschen wurde in einem Naturschutzgebiet der Ureinwohner errichtet. Als diese dagegen protestierten marschierte natürlich die Polizei auf. Das alles weiß die FIFA natürlich vorher. Die FIFA könnte auch Auflagen mit sozialen Komponenten aufstellen, doch dann ginge ja alles transparent und offen zu. Das aber wird einer FIFA-WM nicht gerecht.

Dazu kommt natürlich noch die Firmen wie Addidas, die zu billigst Löhnen die Fußbälle und Fanklamotten zusammen nähen lässt. Zu Löhnen die nicht einmal zum überleben reichen.

Der eingefleischte Fußballfan werden diese Fakten nicht abhalten die FIFA-WM vor dem Fernseher zu verbringen und diese Zeit als die wichtigste der nächsten 4 Jahre zu erklären. Ich selbst werde keine Minute dieser Dauerwerbeveranstaltung anschauen, ich gehe in dieser Zeit angeln denn da hat man seine Ruhe, mehr noch als vorher.

Roland Engert

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