Kangoo-Renault

Mein neuer Gebrauchter

Lange ersehnt und im Januar passiert, ein neuer Gebrauchtwagen hat Einzug gehalten. Einzug ist etwas übertrieben, denn es ist ein Gebrauchter meiner Freundin.

Die hat sich dafür ein Neufahrzeug gekauft. Das machen wir immer so. Sie bekommt den Neuwagen da sie viel unterwegs ist und diesen beruflich benötigt. Ich übernehme dann das alte Fahrzeug, da ich kaum mehr als 1000km im Monat fahre.

Diesmal war es sozusagen sogar nur ein Farbwechsel. Der rote Kangoo wurde zu einem gelben Kangoo.

Die inneren Werte allerdings sind andere. Beim neuen Gebrauchten ist alles gemacht, vom Zahnriemen, Bremsen und Ölwechsel bis hin zu neuen Reifen. Die Motorisierung ist eine ganz andere. Der neue Gebrauchtwagen hat eine deutlich stärkere Motorisierung und einen Turbo. Allerdings ist das kaum von Nöten für die paar wenigen Überlandfahrten.

Wer weiß, vielleicht werden es jetzt ein paar Fahrten mehr als vorher.

Wohin mit dem alten Gebrauchten?

Mir bleibt dann auch immer die Aufgabe zuzusehen wie ich den alten Gebrauchtwagen los werde. Normalerweise ist mein erster Gang immer der zu einer Gebrauchtwagenbörse. Dort kann man sich über aktuelle Preise informieren und abschätzen ob ein Verkauf noch lohnt. Ein Inserat in der Basisoption auf der Gebrauchtwagenbörse ist kostenfrei.

In meinem Fall allerdings war es so dass der rote Kangoo kaum oder kein Geld eingebracht hätte. Kein Wunder, der TÜV war überfällig, der Auspuff war notdürftig repariert und zwei Reifen verloren innerhalb zwei Wochen die Luft.

Zudem gab es ein ungeklärtes Problem mit dem ruckeln. Man konnte nicht genau sagen woher es kommt. Es könnten verharzte Düsen sein oder auch die Dieselpumpe. Dem ruckeln kam ich nur bei wenn ich regelmäßig einen Dieselzusatz in Tank gab.

Das Fahrzeug hatte in dem Zustand höchstens Bastlerwert. Nach 16 Jahren, gesamt 280.000 Kilometer und so gut wie keine Investition in den Wagen für Service und Pflege in seinen letzten Jahren ist das auch kein Wunder.

So rief ich einen Bekannten an der Schrottautos aufkauft. Er gab mir noch 30€ für den fast halbvollen Tank. Oftmals ist es ja so dass man für eine fachgerechte Entsorgung etwas bezahlen muss.

Der neue Kangoo

Der neue gebrauchte Kangoo ist wie der alte ein Zweisitzer mit einer Ladefläche. Ladefläche und der Bereich zu den Vordersitzen sind mit einem Gitter abgetrennt. So hat das Fahrzeug eine LKW-Zulassung. Wieso so ein Auto? Ich fahre alleine und habe keine Personen im Auto. Das Auto dient dazu mit den Hunden weiter weg zu fahren. So haben die hinten auf der gepolsterten Ladefläche einen schönen Platz.

Des weiteren fahre ich gerne Angeln. Da ist das Fahrzeug ideal. Die Sachen zum fischen finden hinten auf der Ladefläche schnell ihren Platz und kann auch mal großzügiger im packen sein.

Roland Engert

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7 thoughts to “Mein neuer Gebrauchter”

  1. Erst dachte ich, Posthorn, dann aber Zitronen.
    Zitronenaufkleber passen beim Neuen auf die Rostflecken und sehen freundlich aus.
    Mein Auto ist silbern da sind Einschusslöcher drauf. Macht echt was her.
    Ja und diese Woche musste es ins Krankenhaus. Teuer Teuer … Aber nu ists wieder gut.
    Liebe Grüße aus dem Süden

  2. Ich finde der „neue alte“ ist ein super Wagen, besonders auch wenn man etwas Stauraum braucht. Auch als Familienkutsche sehr praktisch. Bei guter Pflege wirst du lange Freude daran haben. Viel Spaß damit 🙂

  3. Ich weiß nicht, ob man wirklich Aufkleber benutzen sollte um Rostflecken abzudecken. Dann doch lieber abschleifen, spachteln und Überlackieren. So verbreitet sich der Rost auch nicht so schnell. Anschließend kann man immer noch daran denken, Aufkleber drauf zu kleben.

  4. Autos sind Nutzgegenstände, so sehe ich das. Dementsprechend ist das doch ein Top-Auto. Gerade dann, wenn es sich für die Freizeit (Hund, Angeln, ..) so schön anbietet! LG Enrico

  5. Dein Alter Kangoo sieht zwar noch gut aus, aber Selbst wenn den keiner Kauft, könnte man ihn verschrotten und etwas Geld damit verdienen.

  6. Nicht schön aber funktionell – so muss das sein! Das Phänomen des Neuwagenkaufs habe ich noch nie verstanden. Selbst bei dickem Geldbeutel, möchte man doch nicht nach dem Anbringen des Nummernschildes einen Wertverlust von 20-30 % haben, oder sehe ich das falsch? Auch bei ausreichend finanziellen Mitteln, kann man das Geld doch sinnvoller investieren…

    Gruß Andree

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