Deichjournal 22 / 2014

Feldtor im Weener Moor
Feldtor im Weener Moor

Nach langer Zeit wieder einmal ein Deichjournal. Bin es schon gar nicht mehr gewöhnt Blogeinträge zu schreiben. Die Nischenseiten Challenge ist nun faktisch zu Ende und es bleibt etwas mehr Zeit für andere Dinge. Einen Abschlussbericht über die Challenge gibt es in einem Extrabeitrag.

Was hat sich denn hier in den letzten Wochen getan? Was habe ich neben der Challenge noch so getrieben? Ich versuche mich zu erinnern was die letzten Wochen so war. Ist ja hier wie ein Tagebuch. Dann kann ich im Demenzalter nicht das Gegenteil behaupten.

Dajan ist gegangen

Dajan unser weißer Riese ist von uns gegangen. Er hat ein Alter von 10,5 Jahren erreicht. Ich hatte viel Freude mit ihm und er war bis zur letzten Minute ein verschmuster und treuer Freund. Er tat sich mit dem laufen immer schwerer und irgendwann ging er selbst bei Sonnenschein nicht mehr in den Garten. Ab diesen Tag war im Grunde seine Lebensqualität verschwunden. Selbst als er sich mit dem laufen schwer tat hat er sich immer noch ein Plätzchen in der Sonne gesucht. Auch wenn er davon nicht mehr von selbst hoch kam, so ließ er sich dieses Vergnügen nicht nehmen. Zum Schluß war er schon so unsicher auf den Beinen dass er das Essen nicht mehr am üblichen Platz einnahm, gerne auch mal im liegen. Am 26. 5. gegen Mittag haben wir ihn einschläfern lassen. Machs gut mein Freund, sicher kannst du dich jetzt in Sonne baden soviel du willst.

Das Frühjahrswetter

Alle reden vom Wetter, ich auch. Zuerst hat der Frühling hier sehr gut begonnen, warme Temperaturen, viel Sonnenschein. Doch seit 1 Woche oder fast 14 Tagen ist hier mehr oder weniger durchwachsen. Zwar mal Sonne, aber immer wieder Regen oder kalter Wind. Vor einem Jahr um diese Zeit hatten wir hier knapp 30 Grad.

Arbeiten die über Tage dauern wie Pflaster ausbessern bleiben immer wieder liegen. So macht das keinen Spaß.

Ab 1. Juni beginnt der Sommer und das Wetter soll auch entsprechend werden. Ich bin gespannt und lasse ich überraschen.

Pfingstfest im Dorf

Bei uns im Dorf gibt es immer ein Pfingstfest nach Pfingsten. Zuerst sind die Schausteller in der Stadt und einige davon kommen zum Abschluss eine Woche später ins Dorf. Die Dorfgemeinschaft versucht dann ein paar schöne Tage zu organisieren. Pullstock Weitspringen, Wettmähen mit der Sense, Losbude und vielerlei Dinge.

Dazu Autoscooter, Süßwarenstände und eine Bratwurstbude. Letztere beide habe ich am Samstag heimgesucht. Lecker Bratwürste gegessen, Kuchen und gebrannte Mandeln gekauft und das obligatorische Softeis. Sonntag werde ich nochmal hingehen und vielleicht auch ein paar Fotos machen.

Der Garten

Ich habe einiges angesät und das gedeiht prächtig. Das sind in aller erster Linie die ostfriesische Palme, eine alte Kohlsorte die es als normalen Samen nicht mehr zu kaufen gibt. Die ostfriesische Palme gibt es nur noch als Erhaltersaatgut. Da diese Kohlpflanze wunderbar Samen selbst entwickelt dürfte nach dieser Saison bei mir kein Mangel mehr an Saatgut herrschen. Die Aufzucht und das Wachstum der ostfriesischen Palme werde ich fotografisch begleiten.

Des weiteren habe ich wieder Tabak ausgesät, diesmal eher mit dem Vorhaben eine schöne Pflanze im Garten zu haben. Besonders freue ich mich auf die Inka Flachgurke, eine kräftige Pflanze die gerne am Zaun rankt und die Gurken ausbildet. Auch die Blätter kann man essen.

Zu guter letzt habe ich noch einen Speisekürbis, den Hokaidokürbis. Meine Freundin mag den besonders gerne. Schnecken allerdings auch, mal sehen wer das Rennen gewinnt.

Schluss

Das Schreiben im Blog geht doch wieder schneller von der Hand als gedacht. Als nächstes folgt eine Zusammenfassung der Nischenseiten Challenge.

Habt einen wunderbaren Sonntag, lasst uns die Daumen drücken für schöneres Wetter.

Roland Engert

Danke fürs lesen. || Wenns gefallen hat würde ich mich über einen Klick bei Twitter, Facebook oder Google+ freuen. Der Lohn eines armen Bloggers sind Likes, G+ oder Netzgezwitscher. || In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

3 thoughts to “Deichjournal 22 / 2014”

  1. Eeeendlich. Ich hatte mir schon überlegt was über die Freuden der Wildvogelaufzucht zu schreiben und bei dir zu bloggen. Aber eben dadurch wird die Zeit ja ganz schön knapp und ich habe es auch nicht geschafft. Schade das mit Dajan (siehe anderen Kom.) schön wieder von dir zu lesen.
    Gaaanz liebe Grüße aus dem zwischendrin ab und zu mal trockenen Bayern

  2. *ggg* ja so ist mein Schwesterherz. Die liebe Zeit, trotz alledem sollten wir mal wieder telefonieren.

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