Deichjournal 43 / 2014

Schaf auf dem Deich
Mir macht die Sturmflut nix aus

Diesmal wird es ein kurzes Journal denn ich bin spät dran und die Zeit ist knapp. Falls jemand eine Verkaufsstelle für Zeit weiß, ich freue mich über einen Hinweis.

Die erste Sturmflut hat Ostfriesland heimgesucht. TÜV war fällig und mich plagt der Muskelkater. Ach und ja, wir haben jetzt Winterzeit, es wird früher dunkel. Gut dass die Gemeinde vorher alle Straßenlaternen auf LED umgestellt hat und nur noch einen kleinen Teil im Vergleich zu vorher an Stromkosten hat.

Sturmflut

Es war die erste Sturmflut in dieser Saison. Man spricht hier von Saison da Stürme im Herbst und im Winter vermehrt auftreten. Kommen die Stürme aus Nordwest und es ist Flut, so türmen sich die Wassermassen auf. 2,5 bis 3,5 Meter über der normalen Flut sind dann möglich.

Diese Sturmflut wurde zunächst als harmlos eingestuft, entwickelte sich aber dann gewaltiger als gedacht. 2,5 Meter über der normalen Flutmarke stand das Wasser. Das ist für manche Bereiche ein Problem. So stand zum Beispiel der Bahnhof in Emden unter Wasser. Hier im Rheiderland gab es weiter keine Schäden. Die Fluttore wurden allerdings vorsichtshalber geschlossen. Landstriche die vor dem Deich liegen wurden überflutet.

Siehe Galerie am Ende des Artikels.

TÜV

Tja, nicht durchgekommen. Keine dramatischen Dinge, aber ich glaube der TÜV-Prüfer hatte einen schlechten Tag. So war mein Nachbar auch zufällig am selben Tag beim selben Prüfer und hat die selben Mängel auf der Liste stehen wie ich – Bremsleitungen die Rost zeigen aber im Grunde noch gut sind. Vorsichtshalber sollen diese ausgewechselt werden. Dazu noch ein Lämpchen für die Nummernschildbeleuchtung. Doof – habe ich doch am Tag zuvor eines der beiden Birnen ausgewechselt. Das war wohl für die andere Birne zuviel. Und der Auspuff bläst an einer Stelle, daher auch noch keine ASU. Naja, alles kein Problem, kostet aber alles Geld.

Grobe Sachen wie ausgeschlagene Lager, defekte Bremsen, defekte Stoßdämpfer oder so sind mir erspart geblieben.

Das Auto ist immerhin 14 Jahre alt – dafür geht es meiner Meinung nach.

Fitnessstudio

Ja, der erste Muskelkater hat sich derbe bemerkbar gemacht. Dieser wanderte von Muskelgruppe zu Muskelgruppe. Welcher nun am meisten weh tut kann ich gar nicht sagen. Aber ich will nicht jammern, Muskelkater ist nun mal drin und am Anfang betrifft das so ziemlich alles. Ich kenne das ja schon aus meiner früheren Zeit und habe im Grunde darauf gehofft.

Der Garten

Letzte Woche war eine feuchte Woche, viel war nicht zu tun. Die ersten trockenen Stunden wurden dann gnadenlos ausgenutzt. Wie es aussieht wird in den nächsten Tagen das Wetter recht freundlich sein. Bin also mehr im Garten als vor dem Computer. Daher auch die heutige Eile.

Damit sind wir auch schon beim Wetter. Letztes Jahr um diese Zeit war das Wetter ähnlich, Sonnenschein und Sturm. Der Trend ist bis zur Wochenmitte trocken, danach könnte es Regen geben – mit Sonnenschein dazwischen.

Sonstiges

Ich hatte ein Outdoor Smartphone zum testen. Das Teil gefällt mir, hat allerdings Suchtpotential. Man kann damit mobil surfen und die Versuchung ist groß sich einen entsprechenden Mobilfunkvertrag zuzulegen. Allerdings kann ich das gar nicht sinnvoll nutzen, das ist nur Spielerei. Aber eben Spielerei die reizt.

Ein Hund von uns hat arge Rückenschmerzen. Er weiß gar nicht wie er sich richtig hinlegen soll. Oft sucht er bei mir auf der Couch Unterschlupf und genießt die Wärme. Er ist in Behandlung und wir hoffen dass es ihm bald besser geht. Der Rest der Meute ist heute recht aufgedreht, ist klar, das schöne Wetter lockt und Herrchen soll gefälligst was zur Unterhaltung beitragen.

So, das wars wieder aus den hohen Norden. Mal sehen was diese Woche so bringt. Ich hänge in vielen Dingen stark hinter her. Am meisten bin ich motiviert wenn ich nicht arbeiten kann. Sitze ich dann am Schreibtisch ist das wie verflogen. Das muss ich ändern.

Auf den Fotos sieht man wie das Deichvorland unter Wasser liegt. Das Fluttor ist wieder geöffnet nachdem das Wasser anfing zurück zu gehen. Man sieht dass nicht mehr viel gefehlt hat und die Kante der Fluttore wäre erreicht worden.

Roland Engert

Danke fürs lesen. || Wenns gefallen hat würde ich mich über einen Klick bei Twitter, Facebook oder Google+ freuen. Der Lohn eines armen Bloggers sind Likes, G+ oder Netzgezwitscher. || In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

4 thoughts to “Deichjournal 43 / 2014”

  1. Wer hat denn die nette Aufnahme von dir gemacht? Sieht ja goldig aus mit kurzen Haaren … aber Zunge rausstrecken – aus dem Alter müsstest du doch raus sein, oder?
    Gute Besserung dem Wuffel. Tipi läuft auch wieder mal dreibeinig, trotz Medikamenten und Versorgung. Liegt vielleicht doch am Wetterumschwung? (Vom Regen über einen Tag Sonnenschein hin zu Hochnebel) Wer weiß.
    Tja hier sollte eigentlich die Sonne scheinen, das ist aber wohl doch nur über 750 Höhenmetern der Fall. So können die Felder natürlich auch nicht abtrocknen, Gänse freuen sich über die zusätzlichen Seen.
    Lieben Gruß aus Bayern und gute Besserung dem Hund und dir — ääh oder umgekehrt halt

  2. Wie du siehst bin ich gepierct 😉

    Die nassen Felder sind eigentlich unsere – her damit.
    Und knuddel mir Tipi 🙂

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