Deichjournal 44 / 2014

Fotokalender
Fotokalender aus meiner alten Heimat

Der November macht das was der Oktober verspricht, er ist golden. Letztes Jahr tobte ein Sturmtief über uns hinweg und knickte zwei Bäume um.

Ein tolles Wochenende zum angeln, leider komme ich nicht dazu. Vielleicht ne Stunde oder so, aber das war es schon. Ich hab noch viel in einem Garten zu tun. Eine weitere Anfrage einer älteren Person ob ich den Garten winterfest machen kann kam hinzu.

Es erreichte mich eine tolle Überraschung, ein Fotokalender aus meiner alten Heimat. Meine beste Schwester hat mir diesen zukommen lassen. Manche werden jetzt sagen: „Das ist deine einzige Schwester, daher ist sie automatisch die beste Schwester“. Da ist was dran, aber das greift nicht. Sie ist das liebste Schwesterherz. 🙂

Garten

Tabakblüte
Tabakblüte

Frohe Kunde, ich habe endlich den Tabak geerntet. Viel war nicht mehr denn einiges war schon verwelkt. Außerdem habe ich großzügig geerntet. Es soll ja nur ein Versuch sein und keine Deckung des Jahresbedarfes. Die Stämme der Tabakpflanzen erreichten teilweise einen Durchmesser bis 6 cm. Wenn die auch so trocken werden wie Kohlstrünke dann ist das gutes Feuerholz. Wer das nicht weiß, Kohlstrünke hat man früher getrocknet und verfeuert.

Tabakblätter
Tabakblätter

Jedenfalls habe ich genug Samen und genug Tabakblätter. Morgen werden sie aufgefädelt und ca. 6 Wochen hängend getrocknet. Danach muss der Tabak fermentiert werden, sprich übereinander gelegt werden. Dabei wird der Restzucker abgebaut und das richtige Aroma entwickelt sich.

Die Wühlmäuse und Maulwürfe sind wieder sehr aktiv – lästig dieses Zeug. Wenn sie auch süß aussehen. Manchmal sieht man diese durch den Garten huschen. Eine Maus hat ein Hund gefangen. Ich glaube aber er hat das Interesse daran verloren. Sie schmecken nicht.

Ansonsten gibt es noch viel zu tun. Strauch- und Baumschnitt, Rasen reparieren und einsäen, Geräte wollen gepflegt werden und lauter so Zeug.

Unsere Hunde

Leider wurde bei einem Hund, der Mormel, Metastasen in der Lunge fest gestellt. Man weiß nicht wie lange er noch hat. Festgestellt hat man das als man mit ihm beim röntgen war. Er hat Schmerzen die vom Hals her rühren. Die Muskulatur baut ab und es ist nicht mehr alles so wie es ist.

Auch Dajan unsere Seniordogge ist nun sehr alt für eine Dogge. Er hält sich aber auf gleichem Level. Ist nicht mehr fit aber noch fit genug um Freude am Leben zu haben.

Die anderen zwei dagegen sind von der Gattung Nervlinge. Kein Schritt ohne dass mein Doggenmädel hinter mir steht, ob beim saugen oder beim Kaffee kochen. Der andere ist auch nervig und unterbreitet einem ununterbrochen das Angebot ein Bällchen zu werfen. Da ich ihm beigebracht habe dass er nicht bellen darf wenn er möchte dass man den Ball wirft stellt er sich vor einen hin und bellt lautlos. Er schnappt also mit dem Mund. Da kann man nicht anders als werfen. Schließlich soll er belohnt werden dass er so gelehrig ist. Ich bin gut erzogen.

Mein Kram

Ich kann zwei Dinge tun um Luft auf meinem Schreibtisch zu bekommen. Entweder vergrößere ich die Schreibtischfläche oder ich muss ein paar „Klötze“ loswerden und endlich bearbeiten.

Im Fitnessstudio läuft es gut. Nur der Trainingspartner mit dem ich zusammen im Studio bin hat sich einen Oberschenkelmuskel gerissen und fiel zunächst aus. Das ist aber nicht beim Sport passiert sondern in der Freizeit. Der TÜV ist deshalb immer noch nicht durch, denn das wäre mein Automechaniker gewesen. Noch hab ich Zeit, innerhalb von 4 Wochen muss man ja zur Nachprüfung.

Hab mal bei meinfernbus.de nachgeschaut. Inzwischen gibt es eine Verbindung von Leer nach Augsburg für 40€. Ist zwar ne lange Fahrzeit, aber für die paar Euro kann man quer durch die Republik reisen. Klasse oder?

So, das war es vom Deich. Danke fürs Lesen und kommentieren.

Roland Engert

Danke fürs lesen. ||
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In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

2 thoughts to “Deichjournal 44 / 2014”

  1. Erst hab ich deinen Spiegel und jetzt hast du meinen Schreibtisch. Schon komisch …
    Für Mormel hoffe ich, dass er so schmerzfrei wie möglich den Rest seiner Tage leben kann.
    Der Tabak ist bestimmt was anderes als diese Maisblätter, — du weißt noch? Mein Käfer. Du hast ihn dir ausgeliehen. Maisblätter hingen vorne aus dem Kofferraum — schmeckte scheußlich das Zeug. Ich denke wir haben das fermentieren vergessen *lach* Gut, dass diese Zeiten vorbei sind.

  2. Danke für die guten Wünsche für Mormel.

    Die Maisblätter, ja, daran kann ich mich noch erinnern. Weiterhin schlimm die Papers aus Briefumschlägen. *gg* Aber wir leben noch.
    Tabak kann man zwar getrocknet auch rauchen und schmecken auch, wie ich schon mal geschrieben habe. Aber das ist halt ein trockenes Blatt.
    Wenn man die 4-6 Wochen hängend trocknet und dann aufeinander legt sollen die eine ledrige Haptik haben. Zum Beispiel um Zigarren oder Zigarillos zu rollen.
    Ich habe jetzt eine ganze Ladung seit 3 Wochen hängend am trocknen. Das Blatt ist nicht trocken, es wird dunkel. Mal sehen wie es weiter geht.

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