Deichjournal 45 / 2014

unerwünscht im Briefkasten
unerwünscht im Briefkasten

Was für ein schöner Novemberauftakt – weitgehend trocken. Feucht allerdings der Nebel so dass die Wiese den ganzen Tag nicht abtrocknen konnte.

Am Samstag endlich war es soweit, ich konnte Rasen mähen. Ah, einer der einen kurzen Rasen will und noch mit der Nagelschere hinter her rennt. Nein, so ist das nicht. Der Rasen wächst wie verrückt und war schon wieder ca. 20cm hoch. Wenn der Hund da reinkackt findet man das kaum.

Schon wieder Weltuntergang

So schön der November bisher auch war, ich kam noch nicht zum angeln – leider. Dabei sollte ich das nochmal machen, denn die Welt geht schon wieder mal unter, zumindest partiell.

Am 16. Dezember soll es zu heftigen Sonnenstürmen kommen, so die NASA, und die Erde verdunkeln. Das ist ein sogenannter Hoax (das was man auch als Zeitungsente bezeichnet). Huzlers, ein amerikanisches Satiremagazin, hat diese Meldung in die Welt gesetzt. Diese Seite ist sowas wie der Postillion doch manche verstehen die Satire nicht. So gab es im Netz heftige Reaktionen und Besorgnis. Ich hab die Meldung von Mimikama, eine Seite die Hoaxes und aktuelle Betrugsmaschen aufdeckt.

Sonnenstürme können die Erde nicht verdunkeln, höchstens das Magnetfeld beeinflussen. Das kann allerdings zu Störungen im Stromnetz führen was Dunkelheit zur Folge hätte. In dem Fall das E-Werk anrufen, sofern das Handy noch funktioniert.

Wird es allerdings doch dunkel, so fällt das genau in meinen Bayernurlaub.

Schon wieder Emstunnel

In einer früheren Ausgabe habe ich schon mal über den Emstunnel berichtet. Dieser war über viele Tage gesperrt.

Der Grund – ein Arbeiter hat bei Sanierungsarbeiten zu tief gebohrt und eine Abdichtung durchbohrt. Seit dem liefen tausende Liter Wasser täglich in den Tunnel die laufend mühsam abgepumpt wurden. Diesen Fehler zu beheben hat 14 Millionen Euro gekostet. Dazu kommen hunderttausende Stunden für Autofahrer die im Stau standen und weiträumige Umleitungen, die an Ostfriesland vorbei führten, in Kauf nehmen mussten.

4 Wochen nach Beendigung der Sanierungsmaßnahmen wird der Tunnel wieder gesperrt, wenn auch nur Nachts. Ich sehe es schon, irgendwann bauen die doch eine Brücke. Obwohl, wir haben ja auch eine Brücke über die Ems. Die war allerdings für zwei Jahre nicht nutzbar. Man konnte eine Fähre nehmen oder den Tunnel.

sonstiger Privatkram

Au man, ich hänge im Grunde den Dingen die ich machen müsste, möchte. Selbst das Deichjournal schreiben ist Luxus. Im Grunde müsste ich darauf verzichten, vermutlich könnte ich es auch ausnahmsweise, aber ihr nicht. 😉

Fitnessstudio läuft auch gut, macht mir Spaß. Im Grunde müsste ich das zeitlich streichen, darauf könnt ihr sicherlich verzichten, aber ich nicht. 😉

Mauerfall

Ich kann es nicht mehr hören, Deutschland und der Mauerfall. Was für ein Hype auf den ich gerne verzichte. Nicht dass ich die Mauer wieder möchte, auf keinen Fall. Aber ich finde diesen Hype, dieses ganztägige Gerede nur noch nervig. Es gäbe über viel wichtigeres zu reden, doch Politiker labern lieber und beweihräuchern sich selbst – Deppen.

Zu diesem Tag hat die Bild-Papierverschwendungsindustrie an jeden Haushalt eine Ausgabe ihres Halbwahrheitenblattes verteilt. Mit diesem Holz könnte man die Mauer tatsächlich nachbauen. Besser man baut den Springerverlag damit zu. Trotz Aufkleber dass die Bildzeitung unerwünscht ist, landete diese in meinem Briefkasten. Diese geht ungelesen ins Altpapier.

Mit leuchtenden Ballons wird die Mauer nachgestellt. Am Sonntag Abend sollen diese in den Himmel steigen. 8000 Ballons die losgelassen werden und sich selbst überlassen werden. Eine Umweltverschmutzung – dachte ich. Ist es auch irgendwie, aber die Ballons sind aus Naturkautschuk.

Das war es wieder, zum Abschluss noch ein Foto von meinem Tabaksamen. Es handelt sich um einen alten Bauerntabak der weltweit angebaut wird. Die Samenkörner sind ca. 0,5mm bis 1mm im Durchmesser.

Tabaksamen
Tabaksamen

Roland Engert

Danke fürs lesen. ||
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In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

One thought to “Deichjournal 45 / 2014”

  1. Am Tag der Wiedervereinigung konnte man wirklich nicht den Fernseher einschalten, überall Dokus, Dokus, Dokus. Ganz schlimm. Vor allem ging es um Dinge, die man wirklich schon wusste. Die Ausgabe der Bild hatten wir allerdings auch im Briefkasten, sie ist ungelesen im Müll gelandet 😉

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