Deichjournal 47 / 2014

ein relaxtes Mädel
ein relaxtes Mädel

Wie der eifrige Leser bemerkt hat, gab es kein Deichjournal 46. Der Grund war plötzliche „Unlust“ die darin begründet war dass Lilli, mein Doggenmädel zu einer Notoperation musste. Sie hatte eine Magendrehung.

Lilli und ihr Schutzengel

Magendrehung ist eines der Dinge bei der man schnell handeln muss und bei der man nie genau vorhersagen kann wie das ausgeht. Man sagt dass innerhalb 30 Minuten eine relativ gute Chance besteht dass der Hund das überlebt.

Stand heute, Lilli hat das ganze sehr gut überstanden und freut sich des Lebens. Sie ist hiermit das zweite mal dem Tod von der Schippe gesprungen. Irgendwie hat sie einen großen Schutzengel oder ihr ist langweilig.

Wer es nicht weiß, das erste mal sollte sie eingeschläfert werden. Der Vorbesitzer erkannte eine Getreideunverträglichkeit nicht und wollte sie einschläfern lassen. Getreide ist fast in jedem Hundefutter vorhanden. Nur hochwertiges Futter verzichtet auf Getreide und ist entsprechend teurer.

Jedenfalls magerte Lilli beim Vorbesitzer auf beängstigende 45kg ab. Die Tierärztin verweigerte die Spritze und gab Lilli in die Doggennothilfe. Dort haben wir sie abgeholt. Von den 45kg hat sie sich schnell entfernt.

kein Fitnessstudio, dafür ein Laptop

Nun braucht Lilli aber die nächsten Tage und Wochen jemanden der darauf aufpasst dass sie nicht schnell aufspringt wie: Postbote läutet, ein anderer Hund bellt im Garten, usw.. Sie muss beobachtet werden ob auch alles gut verläuft. Der Magen wird ja an der Innenwand angenäht und das muss erst richtig zusammen wachsen.

Daher ist Fitnessstudio noch erstmal für kommende Woche gestrichen.

Desweiteren hat ein Laptop Einzug gehalten. So arbeite ich im Wohnzimmer und habe Lilli im Blick.

Ein Laptop, mit dem Gedanken habe ich schon lange gespielt. Es ist ja immer eine Abwägung von Nutzen und Aufwand. Ich brauche keine Selbstbeschäftigung. Inzwischen bewährt sich der Laptop und es macht mir Spaß. Mit einem Heimnetzwerk habe ich fast alles im Griff.

Achja, mein Auto habe ich auch wieder im Griff. Es hat für die nächsten zwei Jahre TÜV. Dann ist es 16 Jahre alt. Es macht noch keine Anstalten von „ich schaffe das nicht“.

Aus der Umgebung

Ich wohne im Landkreis Leer. Die Stadt Leer hat ein Hallenbad. Das ist jetzt wegen Kakerlakenbefall geschlossen. Anstatt das Hallenbad zu sanieren wird darum gestritten wer das bezahlen soll. In der Zwischenzeit vermehren sich die Kakerlaken und die Bakterien munter weiter. Ob das jemals wieder zu sanieren ist?

Es steht wieder der Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone Leer an. Dieser Weihnachtsmarkt ist eine Ansammlung von Freß- und Saufbuden mit Lichtergirlanden und Dschingle Bell. Selten trifft man auf echtes Weihnachtliches. In der Vorweihnachtszeit wird das Kinderkarussell aufgestellt. So auch dieses Jahr – unter den scharfen Argusaugen der Verwaltung. Als das Karussell stand stellte man fest es steht genau über der Stelle an der im Boden die Verankerung für den Weihnachtsbaum eingelassen ist.

Grünkohlzeit

Grünkohl
Grünkohl

Die Grünkohlsaison hat begonnen. Am Donnerstag gab es hier den ersten Bodenfrost. Frühestens danach darf der Grünkohl geerntet werden. Mit dem Frost wird der Grünkohl bekömmlicher da einige Bitterstoffe abgebaut werden.

Leider ist es so dass hier die berühmte ostfriesische Palme nicht mehr angebaut wird. Gott sei Dank gab es ein paar Samenretter und man kann noch Saatgut bekommen. Auch ich werde mir Saatgut besorgen und nächstes Jahr ein paar Pflanzen anbauen. Der gewonnene Samen ist dann ein ostfriesischer Schatz.

Die ostfriesische Palme wird bis zu 1,80m hoch und kann mehrfach benutzt werden. So zum Beispiel werden die Stämme als Brennmaterial verwendet. Die ostfriesische Palme kann ab ersten Bodenfrost bis März geerntet werden. Das spart Platz in der Gefriertruhe.

Wetter

Das Wetter ist herrlich, wenn auch im Wind recht unangenehm. Aber an windstillen Ecken oder an windstillen Stunden ist es angenehm warm. Oftmals gibt es einen schönen Morgennebel mit Sonnenaufgang. Das Novemberwetter letztes Jahr war ebenfalls angenehm. Vielleicht sogar noch schöner. Der Wettertrend – eventuell sogar steigende Temperaturen, wenig Niederschlag. Der Süden der Republik kann sogar auf Temperaturen bis 18 Grad hoffen.

Es gab aber auch Tage da lichtete sich der Nebel gar nicht und die Sichtweite betrug auch unter Tags kaum mehr als 100 Meter. Das allerdings hält die Jägerschaft nicht ab rumzuballern obwohl das nicht statthaft ist. Was so alles passiert, da empfehle ich die Seite Wattenrat. Auf der kann man über Jagd und Landwirtschaft einiges nachlesen.

Sonstiges

Trotz schönen Wetters kämpfe ich gerade mit Wintermüdigkeit. Ich merke die fehlenden Sonnenstunden. Vielleicht sollte ich mir wieder Vitamin D besorgen.

Die Weihnachtsbäckerei beginnt in Kürze. Davon wirds dann wohl auch ein paar Fotos geben.

Roland Engert

Danke fürs lesen. || Wenns gefallen hat würde ich mich über einen Klick bei Twitter, Facebook oder Google+ freuen. Der Lohn eines armen Bloggers sind Likes, G+ oder Netzgezwitscher. || In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

2 thoughts to “Deichjournal 47 / 2014”

  1. Die arme Lilli! 🙁 Von Magendrehern habe ich auch schon gehört, dort zählt wirklich jede Minute. Da hat sie ja wirklich Glück im Unglück gehabt! Ich wünsche ihr alles Gute und vor allem keinen weiteren dieser Vorfälle!

  2. Lillliiiiee! Mädel! Schön dich zu sehen. Gratuliere dir zu deinem Schutzengel. Der ist bestimmt ein Workaholic. Und nun beschäftigst du dein Herrchen so richtig schön. Macht nichts, der macht das gerne. Euch allen gute Erholung.

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