Deichjournal 48 / 2014

Podengo
Mormel ist von uns gegangen

Ach wie praktisch, ich sitze hier im Wohnzimmer mit meinem neuen Laptop und verfasse das Deichjournal. Die Hunde sitzen um mich herum und fragen sich was die Glasscheibe kann was sie nicht können. Ab und an versucht der kleine sich auf die Arme oder auf die Tastatur zu legen.

Nun ist es soweit, die Weihnachtszeit rollt an. Im Grunde ist das nur ein riesiger Stress. Die wenigen besinnlichen Stunden sind eher rar gesät. Jeder will was verkaufen, das nahende Jahresende sorgt für Terminstress und Kunden haben auch keine Zeit mehr. Die beste Zeit um in den Winterschlaf zu fallen.

Der Nikolaus in 1000facher Ausführung steht an jeder Ecke. Besser gesagt ist es der Weihnachtsmann, Santa Claus oder sonst was. Eben ein Hollywoodabklatsch und Colaverschnitt der mit dem Nikolaus nicht mehr gemein hat. Außerdem fehlt der Knecht Rupprecht der klassischer Weise dabei sein müsste aber aus falsch verstandener Pädagogik so gut wie nicht mehr in Erscheinung tritt.

Hunde

Lilli das Doggenmädel ist wieder auf dem Damm. Wird im Augenblick vielleicht noch etwas schneller müde als sonst, aber das mag auch am grauen Wetter liegen. Alle Hunde schlafen mehr als üblich.

Mormel, ein alter Podengo aus Spanien haben wir einschläfern lassen. Ohne einschläfern hätte er vielleicht noch eine Woche gehabt. Wir haben versucht ihm die letzten Wochen lebenswert zu gestalten und es ist uns auch gelungen. Doch der Krebs und die Folgeerscheinungen davon griffen immer mehr um sich. Ganz schweres atmen, kaum bis nichts essen, wenig trinken.

Winter und Wetter

Vom Winter, sprich Schnee, ist noch lange nichts zu sehen. Es hat nicht einmal Temperaturen die einen Winter vermuten lassen. Es wird zwar langsam ein bisschen kälter aber, bis auf einmal, gibt es nicht einmal Bodenfrost.

Doch in den nächsten Tagen soll es vielleicht zu Winter kommen. Der Süden der Republik hat dazu gute Chancen, im Norden wird es frostig. Teilweise kann die Schneefallgrenze bis 200 Meter sinken.

Ähnlich war das Wetter auch im vergangenen Jahr.

So wie es 1978 / 1979 war muss es ja nicht gleich sein. Obwohl, es hätte seinen Reiz.

Weihnachtsmarkt

Die Weihnachtsmärkte sind allerorten wieder geöffnet. Es gibt hier sogar sehr viel an Aktionen wie der lebende Adventskalender und Mühlen deren Flügel mit Lampen ausgestattet sind.

Doch das ist alles weit weg von Besinnlichkeit. Das meiste ist bunt, schrill und mit Alkohol überladen. Ich vermisse meinen Christkindlmarkt in Landsberg. Aber ich denke ich werde vielleicht in den Genuss kommen.

Das was von der Waterkant. Ich wünsche euch allen einen gemütlichen ersten Advent. Nächste Woche gehts los mit Plätzchen backen. Da gibt es bestimmt ein paar Fotos davon.

Roland Engert

Danke fürs lesen. || Wenns gefallen hat würde ich mich über einen Klick bei Twitter, Facebook oder Google+ freuen. Der Lohn eines armen Bloggers sind Likes, G+ oder Netzgezwitscher. || In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

3 thoughts to “Deichjournal 48 / 2014”

  1. Vielen Dank 🙂 Früher versuchte ich sachlich zu schreiben, langweilte mich aber an sachlichen Artikeln ohne persönliche Note. Nun versuche ich den Schreibstil etwas zu ändern, verfalle aber immer wieder in eine sachliche Erzählform.

  2. Ein toller Blog. Ihr Webseitendesign gefällt mir sehr und Ihre Artikel lesen sich toll. Vor einem Jahr wurde dieser Artikel verfasst. Jetzt ist die besinnliche Jahreszeit endlich wieder da. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg