Zaun nun doch weg

Der Zaun aus dem Artikel „Hamburgs Pragmatismus“ ist wieder entfernt worden.

Karl Schreiber (Stadtteilsheriff), hat sich entschuldigt und von einem falschen Signal gesprochen.
Das Signal ist wahrlich falsch, das mit einem Zaun gesetzt wird. Es ist ein Zeichen der Ignoranz und Aussperrung. Zugegeben, man möchte nicht überall Obdachlose sehen doch vertreiben bedeutet nicht, dass sie auf einmal nicht mehr obdachlos sind. Vielmehr gilt es, den Obdachlosen eine Möglichkeit der Unterkunft zu geben. Dabei ist es ein falscher Weg, dieses mit festen Wohnsitz zu verwechseln. Sicherlich, wer aus der Obdachlosigkeit heraus möchte, dem sollte die Hand gereicht werden. Denn wie ist es in Deutschland? Wer keinen Wohnsitz hat, der bekommt auch keine vernünftige Hilfe.

Am Freitag (30.September) wurde der Zaun nach einem Schlichtungsgespräch mit Hans-Peter Strenge (Präsident der Synode der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche) entfernt. Markus Schreiber zeigt sich nun offen für Lösungen, sofern diese nicht auf den alten Zustand hinauslaufen. Man kann gespannt sein, was da noch folgt.

Roland Engert

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