Ostfriesland im Winter

Wer hätte das gedacht, dass ich das erleben darf.
Im Spätsommer als sogenannter „Bergler“ in die flachste Gegend Deutschlands gezogen mit dem Begleitsatz: „Dort gibt es keinen Schnee“

Ich kam mir vor wie der Postbote im Film „Willkommen bei den Schtis“

In dem Film wird ein Postbote in eine Gegend versetzt in die keiner will weil die Leute einen fürchterlichen Dialekt sprechen, die Landschaft ganz anders ist und es häufig regnet.

Im Endeffekt wird das zu seinem größten Abenteuer und er findet viele Freunde.

Ähnlich ist es hier, anderer Dialekt und ein ungewohntes Wetter. Vor allem wurde mir gesagt, es gibt in Ostfriesland keinen Winter.

Mein Schneetanz hat gewirkt, die weite Landschaft ist in ein weiß getaucht. Der stärkste Schneefall seit langem.

Es geht um den Winter 2009 / 2010

Galerie oder Gallerie?

Bei der Erstellung einer Seite stößt man früher oder später auf gallery oder Gallerie.
Galerie wird mit einem „l“ geschrieben, so zeigt es der Duden unmissverständlich auf.

Das Wort Galerie ist zwar auf das italienische galleria (= langer, gedeckter Säulengang) und auf das lateinische galilea (= Vorhalle einer Kirche) zurückzuführen, wurde aber aus dem französischen galérie entlehnt. Stammwort ist wohl der biblische Name Galiläa (das heidnische Land, im Gegensatz zu Judäa), mit dem man seit dem 10. Jh., zunächst in Rom, die Vorhallen von Kirchen bezeichnete, in denen die Heiden, die sog. Galiläer, herumlungerten. Im Gegensatz zum englischen gallery wird Galerie im Deutschen nur mit einem l geschrieben.

Quelle: Wörterblog

Von Weihnachten, Sylvester, den Wünschen und dem schlechten Gewissen

Vorweihnachtsstress, Familienstress an Weihnachten, einige Kilos zuviel, was schenke ich, was kann der Beschenkte unmöglich übertrumpfen. Wen darf ich nicht vergessen, wer erhält eine Karte, wer erhält eine Mail, wen muß ich unbedingt anrufen. Die meisten kennen diese Situationen oder in ähnlicher Form.

Fragt man die Leute, so wird man immer die Antwort erhalten: „Nein, ich nicht. Das sind die anderen“.
Jeder wird dieses weit von sich weisen, als ob es eine Sünde wäre sich von dem Konsumrausch und den Verpflichtungen in Beschlag nehmen zu lassen. Also tun es die Leute heimlich und was man heimlich tut, macht man mit schlechtem Gewissen. Soll doch Weihnachten eine „state“ Zeit sein, wie man im bayerischen sagt; die besinnliche und ruhige Zeit.

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