Blumen gegen Sprengstoff

Stoppt den Terrorismus
Stoppt den Terrorismus

Dieses Jahr jährt sich das Oktoberfest zum 200sten male. Die Angst vor Anschlägen und Terrorismus ist groß wie nie. Themen die das Oktoberfest bewegen sind der Bierpreis, mögliches Rauchverbot und die Sicherheit vor Anschlägen.

Wie es scheint ist der Münchner Stadtrat vom jährlich wiederkehrenden Oktoberfest überrascht worden. Die geplanten versenkbaren Betonpolder, um das Fest vor Terroranschlägen zu schützen, werden nicht rechtzeitig fertig. So werden Blumenkübel als wirksamer Schutzwall zwischen Biergeselligkeit und den Rest der Welt aufgestellt. Dazu kommen ein paar Fahrzeuge, die im Notfall wie eine Wagenburg aufgestellt werden und Polizisten, die immer noch mit analogen Funkgeräten verzweifelt versuchen, Kontakt zur Zentrale herzustellen.

Das alles erinnert mich ein bischen an einen schlechten Western. Die Bösen reiten um die Blumenkübel, während die Guten sich mit Bierkrügen und Softeis wehren.

Die charmante Idee erzeugt jedenfalls vergnügliche Bilder im Kopf. Hippieblumenmädchen tänzeln um Sprengstoffgürteltragende Terroristen, wedeln mit den Blumen und säuseln „Gewalt ist keine Lösung“. Wenn das funktioniert, dann soll mir einer plausibel erklären, wieso wir Spionagesoftware, Vorratsdatenspeicherung und weitere Gängelungen benötigen.

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