Einmal Volltanken

Einmal volltanken und das ohne Mineralölsteuer zu bezahlen oder eine Tankstelle anzufahren. Das Szenario kennt man von Elektroautos, aber mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren? Seit Jahren ist der Vergasungsprozess von Kunststoff bekannt. Einem Tüftlerduo ist es gelungen, dieses für den PKW zu konzipieren. Dieses Zusatzaggregat wird mit Kunststoff befüllt und beliefert im Betrieb den Motor mit Gas. Noch benötigt der Verbrennungsmotor herkömmliches Benzin, nur nicht mehr soviel, zudem steigt die Leistung des Motors. Die Befürchtung der hochgiftigen Abgase wird vom TÜV nicht bestätigt, solange sortenreiner Kunststoff vergast wird. Etwa 1/3 Benzin spart sich der Erfinder.

Dass dieses Konzept nicht nur für Autos geeignet ist, liegt auf der Hand. Mit dieser Methode lässt sich mehr als nur ein Auto betreiben. Man könnte bei Serienreife effektive Energiegewinnungsanlagen erstellen und das Müllproblem ließe sich hiermit etwas besser in den Griff bekommen. Das Patent will der Erfinder nicht an große Konzerne verkaufen, seine Befürchtung, es lande in der Schublade ist nicht unbegründet. Es wäre nicht die erste geniale Erfindung, die man auf Eis legt.

Mehr dazu zum Beispiel unter: Deutschlandradio

Roland Engert

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2 Gedanken zu „Einmal Volltanken

  1. Schade, dass man von solchen Erfindungen immer nur einmal hört – und dann nie wieder. Nun sind 4 Jahre seit dem Post vergangen – doch „tankt“ noch keiner mit Plastikflaschen…

  2. Vielleicht sollte man mal den Erfinder ausfindig machen und nachfragen. Mich ärgert sowas auch immer

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