Ostfriesland hat keine Berge

SolitärbergDass Ostfriesland keine stattlichen Erhebungen hat ist ein weit verbreitetes Vorurteil. Das Vorurteil wird derart heftig geschürt, dass selbst die meisten Ostfriesen daran glauben. Wo doch der gemeine Ostfriese im Prinzip nur an 2 Dinge glaubt, an die Segunungen des Schnapses und dass der Deich hält.

In Ostfriesland gilt es jede Menge Gipfel zu erklimmen die zur Winterszeit noch wilder und herausfordender aussehen.
Und wer weiß, vielleicht steigt eines Tages jemand auf diesen Hügel und kommt von einem Berg herunter.

Little big Bullshit, auch als holy shit bekannt gehört zu den kleineren Formationen. Geologisch gesehen ist es eine sehr junge Formation und ist nicht sehr beständig gegen die Witterungsverhältnisse. Vor einer Besteigung wird dringend abgeraten.

Besonders beeindruckend sind die solitär, also einzelstehenden, Hügel. Typischerweise sind diese Hügel durch ein ausgeklügeltes Höhlensystem miteinander verbunden. Belebt wird dieser Hügel vom friesischen Murmelwurf.

Grande Matschatscho ist eine der größten Formationen, fast eine Wetterscheide. Da kann es passieren, dass es auf der einen Seite regnet, während auf der anderen Seite sonniges Fönwetter vorherrscht. Die Hügel liegen gerade so an der Waldgrenze. Etwas höher und der Ostfriese bekommt einen Höhenkoller und kann wegen der dünnen Luft nicht mehr atmen.

Ostfriesenrock wird diese wilde Formation bezeichnet. Sie ist beliebter Treffpunkt von vierbeinigen Archäologen, die dort nach alten Tennisbällen suchen.

Wo die Landschaft bergig ist, gibt es auch wasserführende Schluchten. Deep Torf  ist ein typisches Beispiel für die vielen Schluchten in Ostfriesland. Man darf sich von der Idylle nicht trügen lassen. Mitunter können diese um ein vielfaches größer werden und die Berge im Umfeld sogar in der Existenz bedrohen.