Urlaub mit dem Hund

Hundestrand

Ich bin ja nicht unbedingt der Freund eines durchgeplanten Urlaubs. Sehr gut kann man das in dem Artikel über meinen ersten Urlaub nachlesen.

Wenn es auch damals chaotisch war, in den Folgeurlauben war ich ähnlich bei der Planung. Ich habe mir maximal eine Stadt oder eine Region zum Ziel gesetzt und bin dann losgefahren. Alles andere ergibt sich dann schon. Und bisher war das auch so.

Dieses Jahr wird das anders. 1 Freundin, 4 Hunde und meine Wenigkeit wollen in den Urlaub.

Hundeurlaub – böse Überraschungen möglich

Einfach mal so drauf losfahren geht mit Hunden nicht. Man muß sich genau überlegen wohin es geht und die Hunde sollten alle erforderlichen Impfungen haben. Ebenso sollten alle Papiere der Hunde mitgeführt werden.

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Ab in den Urlaub

Europakarte

Worte die angenehm in den Ohren hallen und an warme und erholsame Sommertage erinnern.

Mit Freundin, eigenem Auto und den halben Kofferraum voller Stahlrohrzelt führte mein erster Urlaub über Umwege nach Italien.

Italien direkt anzufahren wäre etwas langweilig gewesen. 3 Stunden nach Südtirol und dann nochmal 4 Stunden nach Venedig – langweilig. Es geht auch anders. Amüsiert euch über eine kleine Geschichte aus meinem Leben und wie man mit Umwegen zum Ziel kommt.

Die Reiseplanung

So etwas wie Reiseplanung gab es nicht. Außer man bezeichnet einen Zeigefinger, der auf einer Europakarte an die ehemalige jugoslawische Küste deutet, als Planung. Es mag eine Strategie sein um Spannung in den Urlaub zu bringen, aber es nicht wirklich eine Planung.

Ein online Reiseportal war ein Begriff den man nicht kannte, wie auch in Zeiten in denen es kein Internet gab. Es war überhaupt eine ganz andere Zeit. Die Länder hatten eigene Währungen, es gab Grenzkontrollen, Navigationssysteme oder Handys waren noch nicht einmal angedacht.

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Wir bauen für Sie

Autobahnschilder

„Wir bauen für Sie“ – dieser höfliche Hinweis mit vertraulicher Note weist auf Deutschlands Autobahnen darauf hin, dass gleich eine Baustelle kommt, veranlasst durch „Sie“ – also mich. Es mag sein, dass ich hin und wieder etwas Tagträume und mich nicht an alles erinnern kann, aber dass ich gleich 28 Baustellen in Auftrag gegeben habe, davon müßte ich aktiv etwas mitbekommen haben. Denn soviel Baustellen durchfuhr ich auf der A7 / A 28. Dazu kamen 7 ehemalige Baustellen die sich durch Einschränkungen wie „Achtung Rollsplit“ oder „Achtung, fehlende Fahrbahnmarkierung“ bemerkbar machten.

Ein Schild genügt

„Wir bauen für Sie“ ist nicht persönlich gemeint, es wird mir also nicht direkt eine Rechnung ins Haus flattern. „Wir bauen für Sie“ ist eher sowas wie „Wir kümmern uns um Ihr Anliegen“ oder „Unser Service – Ihr Vorteil“. Alles Versprechen, die einen Belastungstest selten standhalten. Dennoch erweckt dieser Hinweis auf die Baustelle, sofern er nicht inflationär gebraucht wird, eine freundlichere Stimmung in mir. Sagen wir so bis zur 4ten oder 5ten Baustelle. Ab da fragt man sich, ob nicht ein Schild am Anfang der Autobahn genügt hätte.

500 Baustellen

Umgerechnet auf meine Strecke von 860km gibt es im Durchschnitt alle 25km eine Baustelle (28 aktive Baustellen, plus 7 Rollsplittbaustellen). Manche davon ist 12km lang, manche nur wenige 100 Meter. Unnötig wird davon keine Baustelle sein. Es ist davon auszugehen, dass alle Maßnahmen wichtig sind.

Wohlgemerkt, das ist jetzt nur eine Nord-Süd-Verbindung. Auf anderen Autobahnabschnitten sieht es ähnlich aus. Das deutsche Autobahnnetz umfasst c. 12800km. Wenn man diese durch die derzeit 500 Autobahnbaustellen teilt, dann kommt man auf einen Wert von 1 Baustelle auf 25km. Das entspricht dem Wert den ich auf „meiner“ Nord-Süd-Verbindung hatte.

Wer meint eine „Schläferbaustelle“ zu kennen und diese dem Verkehrsminister melden möchte oder sich über Baustellen auf Autobahnen und Schienennetz informieren möchte, kann dieses auf den Seiten des Verkehrsministeriums tun.

Positiv anzumerken ist, dass es keinen einzigen Stau gab. Wenige Tage zuvor war das anders und ich benötigte einige Stunden mehr als üblich um an mein Ziel zu kommen. Ebenfalls positiv zu bemerken ist, dass einige Baustellen noch nach 20 Uhr in Betrieb waren, eine große Baustelle war sogar als Nachtbaustelle angelegt.

Urlaub ist Urlaub

Damit bin ich beim Kernthema – ich bin wieder zu Hause. Eigentlich müßte das in unserer heutigen Zeit keiner merken, ob ich weg bin oder nicht. Man kann Artikel zeitgesteuert einsetzen, man könne mit Laptop oder Handy auf dem Blog aktiv sein. Das ist aber nicht mein Ding – Urlaub ist Urlaub und er war schön. Nach einem Zwischenstopp in Erlangen wegen der Naturstrolche ging es in meine alte Heimat.

Basislager „Bruder“

Mein Bruder hat sich ein weiteres Mal als überaus perfekter Gastgeber gezeigt. Dort war mein Basislager, das ich allerdings nie all zu lange verlassen habe. Auch gab es die eine oder andere Diskussion mit ihm über Themen die spannend aber nicht unbedingt wichtig sind. An dieser Stelle sei bemerkt, dass ich an der einen oder anderen Stelle recht provokant war und Thesen in der Diskussion vertreten habe, die nicht unbedingt meine Überzeugung sind. Aber so kamen einige interessante Argumente ans Tageslicht. Außerdem konnte ich mit meinem Bruder einiges Nachholen was ich hier nicht kann – hemmungslos Leberkässemmeln essen und in den Biergarten gehen.

Stallallüren bei meiner Schwester

Meine Schwester wächst mir jedesmal mehr ans Herz. Bei ihr habe ich das Gefühl, dass ich die Seele baumeln lassen kann. Kann auch sein, dass es eine Falle ist um mir in einem besonders unachtsamen Moment in den Rücken zu springen als Rache für all die Gemeinheiten die ein großer Bruder eben so drauf hatte während der Kindheit.

Ich hatte schon mal in einer Galerie Ihre Werke vorgestellt. Im Augenblick arbeitet sie an einer eigenen Ausstellung. „Stallallüren“ heißt diese und ist Wert besucht zu werden. Sie hat mir eine wunderbare Zeichnung von einer Krähe mitgegeben. Die Krähe ist ja mein Totem und Sternzeichen bei den Indianern. Sobald ich Fotos von dieser Ausstellung habe, werden diese hier präsentiert.

Wiederholung

Ein Grillabend mit Vater, Bruder, Schwester und Co. rundeten meinen Urlaub ab und ich fühlte mich komplett. Es waren herrliche Tage in denen ich aufgetankt habe. Das ganze ruft nach Wiederholung.

Als nächstes folgen 1 oder 2 bezahlte Beiträge. Irgendwie muß der Urlaub auch bezahlt werden.

Berge oder Strand? Die alte Urlaubsfrage

Bergkete in Österreich

Der Sommerurlaub ist in greifbarer Nähe und manche Diskussion um den Urlaub dürfte die heiße Phase erreicht haben. Berge oder Meer ist nur eine der Fragen die sich stellen. Dabei ist die Frage Berge oder Strand eher symbolisch zu verstehen. Strandurlaub steht für Nichtstun und in der Sonne liegen, genau das Gegenteil was mit Berge gemeint ist. Urlaub in den Bergen ist schon lange kein Wanderurlaub mehr mit ein paar Gipfelerstürmungen.  Urlaub in den Bergen steht für Erholung in der Natur und gesunder Umgebung wie für Kultur aber auch Adventure und Actionurlaub.

Österreich auf Platz 5

Kaum ein Land steht so für Urlaub in den Bergen wie Österreich. Ein Urlaub in Österreich beschränkt sich nicht nur auf den Sommer. Ebenso als Winterurlaubsland mit schneesicheren Gebieten empfiehlt sich Österreich wärmstens. Die Übernachtungszahlen steigen seit Jahren ständig. Bei den Deutschen, den Urlaubsweltmeistern, rangiert Österreich auf Platz 5 der beliebtesten Urlaubsländer. Wobei der Sommertourismus stärker im Aufwärtstrend ist als der Wintertourismus.

Für jeden etwas

Das Land bietet für jeden Geschmack etwas. Der sportliche wird sich an mangelnder Herausforderungen zu Gipfelerstürmungen nicht beklagen können. Wer es weniger anstrengend möchte, kann auf eine Unzahl an Bergwanderungen zurückgreifen und wer gerne den besonderen Kick möchte, der findet aller Orten Paragliding-, Drachenflieger- und Outdoorangebote. Der passionierte Angler oder Fotograf kommt genauso auf seine Kosten wie der Museumssüchtige, der Musikliebhaber oder der Gourmet der gute Weine sucht. Kurzum, eine Reise nach Österreich bietet alles außer Meer.

Meine Vorlieben

Ich bin direkt an der Grenze zu Österreich aufgewachsen. Ich kenne noch die Zeiten als der Schlagbaum für viele Kilometer Stau sorgte. Meine Lieblingsgegend ist das Lechtal und die Lechtaler Alpen. Ich kenne den Fluß von seiner Quelle an der Roten Wand bis zu seiner Mündung in die Donau. Der Fluß bietet auf österreichischer ein grandioses Schauspiel zwischen breiten Flußbett mit unzähligen Kiesbänken und dem feeling des Indian Summer. Aber auch tiefe reißenden Schluchten oder wieder mal als Flüßchen im Wiesengrund. Das Wasser ist kristallklar und man kann bisweilen jeden Kieselstein in 5m Tiefe erkennen. Ich liebe Österreich von der wilden Seite, bevorzuge naturbelassene und urwüchsige Gegenden von denen man jede Menge in Österreich findet.

Besonderheiten

Vieles muß man in Österreich nicht zusätzlich beachten. Das Land ist gastfreundlich und wer sich in normalen Gepflogenheiten auskennt, wird zumeist herzlich aufgenommen. Als Selbstfahrer sollte man sich unbedingt an die Verkehrsregeln halten, insbesondere an Geschwindigkeitsbegrenzungen. In Österreich wird stark kontrolliert und wesentlich mehr als die erlaubten 130km/h auf den Autobahnen sollte man sich nicht erlauben. Wer in Österreich die Autobahn benutzt benötigt eine sogenannte Vignette. Der Versuch ohne Vignette sich auf der Autobahn zu bewegen geht meist nicht lange gut und wird sehr teuer.