Bewerbung

Vorstellungsgespräch, diese Fehler sind fatal

Immer wieder kommt der Gedanke, den Arbeitsplatz zu wechseln. Soll man den Schritt überhaupt wagen? Ja, ich denke schon. Ok, es kann manchmal ziemlich schwierig sein, aber was wäre wenn es anderswo doch eine bessere Stelle gäbe?

Tja, da schaut man sich mal um, stöbert geeignete Jobs bei Online-Stellenbörsen durch, schickt seine Bewerbung hier und dort und, wenn man Erfolg und vielleicht auch ein bisschen Glück hat, wird man zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Panik.

Nun steht ein weiterer Schritt zum Job an und man weiß plötzlich nicht mehr, wie man hingehen soll, was man sagen soll, wie man sich benehmen soll… Alles Fragen, die eigentlich nicht einfach zu beantworten sind. Die beste Antwort wäre etwa: es kommt drauf an. Aber das hilft einem eher wenig, oder? Keine Sorge, einige allgemeine Tipps gibt es schon und wir können uns die fatalsten Fehler mal anschauen um zu verstehen, wie man diese vermeiden kann.

Die wichtigste Regel

Leider denken viele, dass sie nach der Einladung zum Vorstellungsgespräch bereits am Ziel sind. Doch das stimmt überhaupt nicht. Denn das Vorstellungsgespräch schlecht zu meistern, ist das Aus für jeden Bewerber. Die Regeln Nummer Eins heißt – man sollte sich an den Job und die Firma anpassen. Also ich meine nicht, dass das ein drastischer Vorgang sein sollte. Gar nicht, die eigene Persönlichkeit muss schon zu dem potenziellen Job passen, doch es gibt schon Kleinigkeiten, an denen man von Anfang an arbeiten kann.

Der fatalste Fehler: schlechte oder keine Vorbereitung

Das Schlimmste, das Bewerber machen können, ist, sich auf das Gespräch zu wenig vorzubereiten und vollkommen unbedarft hineinzugehen. Daraus folgt auch gleich der nächste wichtige Tipp: man muss sich unbedingt vor dem Gespräch über den zukünftigen Arbeitgeber informieren und die Stellenausschreibung mehrmals genau durchlesen. Dies ist am einfachsten über das Internet möglich, da die meisten Firmen mittlerweile eine Homepage mit Informationen über das Profil des Unternehmens, seine Geschichte und Philosophie haben.

Wer sich nicht vorbereitet, kann auch keine oder zumindest keine guten Fragen beim Vorstellungsgespräch stellen. Doch auch die eigene Fragenstellung ist von großer Wichtigkeit, da sie signalisiert, dass man wirklich motiviert ist, sich Informationen zusammenzusuchen und ein ehrliches Interesse am potenziellen Arbeitgeber zeigt. Allerdings gibt es auch Fragen, die man lieber nicht stellen sollte.

Dasselbe gilt beim Beantworten von Fragen, die uns beim Gespräch gestellt werden. Diese sind oft gleich oder zumindest sehr ähnlich. Wer lange still bleibt und/oder nicht weiß, was er sagen soll, wird wohl kaum als der ideale Kandidat betrachtet. Im Internet gibt es zahlreiche Fragen, die von Personalern oft und gerne gestellt werden. Nachlesen und sich im Vorfeld ausreichend Gedanken machen, das hilft. Ein Beispiel dafür ist die Frage nach den Schwächen des Bewerbers. Es gilt, darauf zu achten, keine Eigenschaften zu nennen, die einen für die Arbeit als ungeeignet erscheinen lassen.

Wenn Nachfragen zur eigenen Karriere kommen und man nicht antworten kann, ist das peinlich. Daher sollte man sich vor dem Gespräch nochmals das Bewerbungsschreiben und den Lebenslauf durchlesen, damit man auch ganz genau weiß, wie und mit welchen Unterlagen man sich beworben hat.

Körpersprache, Kleidung und Pünktlichkeit

Ein weiterer Fehler ist es, sich nicht angemessen zu kleiden und zu pflegen. Ein Anzug ist nicht immer ein Muss, es kommt auch in diesem Fall darauf ein, wo man sich bewirbt und für welche Stelle. Weiterhin gilt: schmutzige Fingernägel, ausgetretene Schuhe oder ungekämmte Haare usw. sind Details, die garantiert sehr negativ wirken.

Unser Körper kann über uns so einiges verraten. Deswegen sollte die Körpersprache damit übereinstimmen, was man sagt. Auch die Sitzposition, die man beim Vorstellungsgespräch einnimmt, ist wichtig, weil auch diese von unserem Gegenüber beobachtet und bewertet wird.

Pünktlich zum Gespräch zu kommen sollte mittlerweile bereits selbstverständlich sein. Doch man sollte es nicht übertreiben. Man sollte daher nicht 30 Minuten zu früh sein, 5-10 Minuten reichen. Dann ist man auch weniger gestresst, wenn man die Wartezeit reduziert.

Wer die Personaler überzeugen will, muss zeigen, was er/sie kann, was in ihm/ihr wirklich steckt und warum er/sie für den Beruf geeignet ist. Aber Vorsicht, der letzte Tipp heißt selbstsicher auftreten ohne zu prahlen oder arrogant zu sein. Viel Erfolg!

Roland Engert

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