Crazy Crows Wochenschau – Ausgabe 3/2012

Wochenschau logo Crows Wochenschau - subjektiv und erfrischend frei von political correctness. Jede Woche - Freude und Ärger, sinnvolles und sinnentleertes, Wichtiges und Unwichtiges 

 

 

KronkorkenSilikon ist ein wertvoller Werkstoff. Muß man sich aber deshalb fast des Brustimplantates bemächtigen? Ein 68-jähriger hat seiner Arbeitskollegin so fest an die Brust gefasst, dass das Implantat verrutscht ist. Der 68-jährige bestreitet das und behauptet, an die Hüfte gefasst zu haben. Entweder hat der 68-jährige einen schlechten Augenarzt oder das Implantat ist irgendwie seltsam angebracht.

KronkorkenÜber 3 Millionen Zitzen sorgen in Niedersachsen für die Milch. Letztes Jahr hatte jeder Landwirt durchschnittlich 5 Kühe mehr als im Jahr zuvor. Gesamt sind es 790000 Kühe, die niedersächsisches Gras und Kraffutter in sich hinein schlingen um auch Asien mit dem Drüsensekret zu versorgen.
Aigner erzählte bei der Auftaktveranstaltung der grünen Woche in Berlin, dass die Landwirtschaft gegen den Welthunger ankämpfen müsse. Wieso eigentlich? Hat Aigner nicht die Zahlen im Kopf? 1% der weltweiten Ackerfläche liegt in Deutschland. Wie will man da effektiv gegen den Welthunger ankämpfen? Ist es da nicht wesentlich sinnvoller dort zu helfen, wo der Hunger entsteht? Zum Beispiel mit aktiver Hilfe in Wissen und Material? Würde eine ganze Menge CO2 Transportkosten sparen und unser Land hätte einen Zugewinn an Lebensqualität. Natürlich weiß das Frau Aigner, aber Lobbyismus ist halt so schön. Aigner packt wichtige Probleme nicht an. Langsam dürfte unter ihrem Teppich kein Platz mehr vorhanden sein.

KronkorkenFrauen wissen nicht was sie wollen. Es gab Zeiten, wo der weinerliche und kochende Mann kaum den Boden putzen konnte, weil dort die Frauen ihm zu Füßen lagen. Eine Folge der Gleichberechtigung und der vielen Sabbelthesen von Alice Schwarzer.
Heutzutage wird der Putzmann kaum noch eine Frau finden, die vor ihm auf dem Boden liegt. Die Frau kehrt wieder zu den Wurzeln zurück und will Männer und Machos. Als ob wir es nicht schon immer gewußt hätten.

KronkorkenEin Spionagestein als Stolperstein der Diplomatie. Modernste Technik in einem Stein versteckt sorgte für diplomatische Verstimmungen. Die Briten hatten in Moskau einen Stein mit einem modernen Innenleben ausgestattet. Theoretisch sollte der Stein Informationen senden und empfangen können. Die Reichweite war auf 20m ausgelegt. Nur funktionierte das nicht immer und der Stein wurde des öfteren eingesammelt und repariert. Die Russen haben das munter, ganz nach alter Art und Weise, fotografiert. Man hätte wohl besser einen Rolling Stone aufgebaut.

KronkorkenWas den Umgang mit Aylanten betrifft, schäme ich mich sehr für Deutschland. Leute werden jahrelang kaserniert, daran gehindert sich zu integrieren. Ein Grundsatz lautet, dass man keinen abschieben kann, der in seinem Heimatland von Verfolgung, Folter oder Tod bedroht ist. Syrien wäre so ein Land, wo man nicht abschieben sollte. Das schert die Behörden nicht, bis vor kurzem. Man schiebt halt in ein anderes Land ab, das dann an Syrien ausliefert. Sollte ein Flüchtling keine Papiere haben, kann man auch nicht abschieben. Aber wir wären nicht Deutschland, wenn wir nicht auch dafür eine Lösung hätten. Wir bestechen einfach Beamte im Ausland, die dann Papiere ausstellen. Oftmals waren die Flüchtlinge niemals in diesem Land oder sprechen nicht mal dessen Sprache. Diese Beamten sollte man unbedingt abschieben, am besten nach Syrien. Ändern kann man das nur, wenn man endlich mit dem Stimmzettel zur Wahl eine Veränderung herbeiwählt.

Dann war doch noch was mit Kimdotcom, einer der fragwürdigsten Figuren des Internets.
Ebenso fragwürdig ist eine Schiffswerft im Binnenland, die Ozeanriesen baut. Genauso gut könnte man die Rüstungsindustrie auf eine der friesischen Inseln verlegen, das wäre genauso sinnvoll. Diese Werft zerstört einen ganzen Landstrich, doch ohne Zuspruch der Politiker ginge das nicht. Wäre interessant nachzusehen, welche Autos diese Politiker fahren, wo sie Urlaub machen. Gerade jetzt, wo man so langsam gewahr wird, wie Niedersachsens Regierung tatsächlich tickt.
Am besten hat mir diese Woche das mit dem Busengrabscher und dem verrutschten Brustimplantat gefallen. Vielleicht ist mein Bauchimplantat auch nur nach unten verrutscht. Ich mache mir Hoffnung.

 

Roland Engert

Danke fürs lesen. ||
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In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

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