Crows Wochenschau – Ausgabe 2/2011

crows Wochenschau Crows Wochenschau, wie immer subjetiv, stark verkürzt, einseitig und wohltuend ohne political correctness. Ausgabe 2-2011.

 

ErstensDie größte Freude bereitet mir Anonymous. Sie hackt ein Sicherheitsunternehmen in den USA, eine große Anzahl an Kreditkarteninformationen und verteilt damit Spenden in Höhe von 1 Million. So mußten Leute unfreiwillig spenden, wie Heimatschützer und staatliche Einrichtungen. Ich freue mich riesig. Financial Times jammert natürlich, ganz im Sinne der Geldlobby -egal. Nicht das erste mal, dass die USA im Nerv getroffen wird. Letztlich waren es Kraftwerke.

ZweitensDümmer als die Polizei erlaubt – hmm, im folgenden Fall scheint sich die Polizei die Erlaubnis selbst erteilt zu haben. Da sucht Hamburg dringend Polizisten und läßt ein Werbeplakat erstellen. „Gesucht wird Nachwuchs“ – dumm nur, dass das Plakat einen polizeilich gesuchten Verbrecher darstellt. Der hat nun die Ehre auf 2 Plakaten der Polizei zu prangern, einem Fahnungsplakat und einem „Freund und Helfer“-Plakat. Die Plakate wurden eingestampft, das Geld dazu auch. Schade eigentlich – ums Geld. Denn wegen Geldmangel werden gerade viele kleine Schulkantinen geschlossen. Dort hatten Geringjobber eine gute Tätigkeit und Kinder etwas zu essen. Der Umgang mit Geld scheint schwierig in dieser Stadt. Von welcher Partei wird die regiert? Ach lassen wir das, ist ja keine Neuigkeit.

DrittensEtwas Feuerwerk gefällig? Ein ganzer Frachter davon ist unterwegs nach Südkorea, in das Land, in dem soviel Feuerwerke hergestellt werden, wie in ganz Europa nicht. Sehr weit ist der Frachter auch nicht gekommen. In Finnland war Schluß. Denn das Feuerwerk hat sich als Patriotraketen und über 160 Tonnen Sprengstoff erwiesen. Das gäbe einen ordentlichen Bumms. Das Silvester wird so schnell nicht vergessen. Der Sprengstoff wurde in Papenburg geladen, die Raketen in Emden. Der deutsche Zoll versuchte angeblich mit den Papieren auf „Feuerwerk“ ausgestellt, diese Dinge zu exportieren. Dabei sind wir nicht mal Hersteller dieser Raketen, das sind die Amis. Zu welchen Geschäften läßt sich unser Staat noch herab? Dass die Fracht natürlich geheim bleiben soll, ist klar. Erstens mag man nach 200 Panzern für die Saudis nicht schon wieder in den Schlagzeilen stehen und dann soll die Fracht natürlich sicher an den Piraten vorbeigeschmuggelt werden. Diese bösen illegalen Piraten – tztztz. Wenn sowas klappen soll, sollte man sich einen finnischen Übersetzer engagieren und das ganze auf anderen Weg regeln.

ViertensAuf Frauen einprügeln, nackte Frauen entführen, darauf stehen zur Zeit die starken Männer verschiedener Regierungen. Erbärmlich, erbärmlich, hoffentlich verirrt sich so eine Patriot, vielleicht aus Emden so einen Mutigen. In Ägypten werden bei Demos gezielt Frauen verprügelt und soweit es geht dabei entkleidet. Ich drücke dem Volk dort alle Daumen für ihren Erfolg. Und ich wünsche, dass der eine oder andere mutige Militär sich alleine in entsprechenden Vierteln verläuft.
In Minsk demonstrierten 3 Oben-Ohne Frauen vor dem KGB gegen eine Wahl vor einem Jahr. (Welche Wahl in dieser Gegend war denn überhaupt korrekt? Stimmt – keine. Obwohl sie lupenrein sind – fragt Schröder) Sie wurden über 300km entführt, mit Öl übergossen und mit dem Tode bedroht. Ein Sprecher meinte, die Frauen wären eine Provokation. Achso, dafür steht der Feuertod? Diese KGB Typen provozieren mich auch. Her mit dem Ölfass.

FünftensIhr meint, keinen Computer und kein Internetanschluß schützt vor Abmahnanwälten, die Internetkriminalität vorwerfen? Nein, tut es nicht. Eine alte Oma wurde schuldig gesprochen, illegal einen Film aus dem Internet heruntergeladen zu haben, trotz fehlenden Computers und Internetanschluß. Bravo – vielleicht war ich der Verbrecher, der tausende Sparer um sein Geld bringt oder der Verbrecher, der irgendwo Giftmüll ablädt? Möglich wäre das, denn ich arbeite in keiner Bank und besitze kein Transportunternehmen.

So, das wars wieder. Schreiben könnte ich noch über die Bahn, die inzwischen ohne Winterprobleme ihre Probleme hat, ob technischer Art, oder weil sie inzwischen ganz gerne einen Bahnhof vergißt und durchrauscht. Ein schwerer Fall von Demenz, das die Bahn ja häufiger an den Tag legt. Oder wie wäre es mit der überforderten Hartz4 Stelle in Hamburg? Oder darüber, dass Fähren in den Staaten nicht mehr zur gänze belegt werden können, weil Amerikaner viel zu dick sind.

Nein, für die vergangene Woche soll es gut sein. Es ist Weihnachtszeit und zuviel Elend will man da nicht sehen.

Roland Engert

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