Crows Wochenschau – Ausgabe 1/2011

crows WochenschauCrows subjektive Wochenschau. Ausgabe 1 – 2011

Wohltuend, ohne political correctness und Gleichbereichtigung.

ErstensDer Juchtenkäfer wehrt sich, er mag nicht weg aus der zukünftigen DB-Baustelle. Nach Schlichtungsgesprächen und einem Volksentscheid haut der Krabbler mit der Faust ordentlich aufs Gleis. Ein Gericht hat ihn erhört und es wird nachverhandelt. Der Juchtenkäfer alleine war es nicht, der zum erneuten Baustopp führte, da waren noch Fledermäuse und das Grundwasser. Aber wer denkt schon an Grundwasser, wenn er ganz schnell bauen will, weil Zeit und Geld davon läuft.

ZweitensSchlechte Zeiten für Tierschützer. Neben dem Tierschutzgesetz gibt es nun auch ein Kinderschutzgesetz. Treffen Sie auf eine Sammelbüchse für Tiere, sagen Sie einfach, Ihr Geld wäre schon in der Büchse für Kinder gelandet.

Lange war Kinderschutz nicht durchsetzbar, weil die Länder kein Geld dafür ausgeben wollten. Der Bund muß es jetzt tragen. Aber das Geld, was die Kinder mehr in die Länder und Kommunen tragen, das wollen die schon haben.

DrittensDas Wechselkennzeichen kommt. Was ist damit nicht gemeint? Das ist kein Kennzeichen, das Sie auf der Flucht wechseln können um Beamte damit zu irritieren, sondern das ist ein Kennzeichen, das Sie für 2 Autos verwenden können. Das wird eine ganz schön aufwendige Flucht.

Ein Wechsel der Kennzeichen von Auto auf Motorrad ist nicht zulässig, wohl aber von PKW und Wohnmobil. Ui – spart man was? Nein, an Steuern wird nix gespart. Die Versicherungen wollen evtl. was machen. Super Idee wieder mal Scheiße gemacht. Steckt Ramsauer dahinter? Könnte gut sein.

Wie das in der Praxis aussieht, wenn auf einmal Fahrzeuge ohne Kennzeichen an der Straße stehen, weil das Schild gerade mal ausgewechselt wurde. Und wann wird wie bemerkt, dass das Fahrzeug schwarz abgestellt wurde und nicht entsorgt? Und wie lange kann ich das andere Fahrzeug ohne Kennzeichen an den Straßenrand stellen? Ich freue mich jetzt schon auf das Kuddelmuddel.

ViertensTV Doschd hat einen Follower weniger auf Twitter. Dmitri Medwedew ließ sich austragen. Da hat doch der Fernsehsender sich erlaubt, über Wahlbetrug und Proteste zu berichten. Solche Lügen kann der lupenreine Putin und sein Wodkakumpane Medwedew nicht hinnehmen. Vielleicht sind sie sich tatsächlich keiner Schuld bewußt und stehen unter dem Einfluß von selbstgebrannten Vodka. Ein Franke würde sagen, dass die beim TV-Sender selbst einen über den Doschd getrunken haben.

Fünftens„Es ist mir eine Aufgabe und meine Pflicht, … ich wurde gerufen“ das verkündet ein Franke, der vermutlich zuviel über den Doschd getrunken hat. Zu Guttenberg ist jetzt sowas wie Internetbotschafter der EU. In Deutschland hat er zu dem Thema bereits bewiesen, dass er keine Ahnung hat. Also ist er bestens gerüstet für die EU. Er will Kontakte knüpfen und Beziehungen spielen lassen. Hoffentlich macht er bei seinem Mailverkehr nicht zuviel copy und paste und die Kontakte wissen dann nicht so recht, was zu tun ist. Zum Schluß, wenn dann alle ratlos rumstehen, war er es wieder nicht. Teufelszeug dieses Internet.

Weihnachtsstimmung hab ich noch keine. Kommt das Christkind überhaupt noch? Findet es durch den Rettungsschirm? Oder hat des das Orkantief Joachim in alle Winde verweht?

Roland Engert

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