Coronavirus / Covid -19 / SARS CoV-2

Alleine die Namensgebung des Virus ist eine Leidensgeschichte, zumindest medial.

  • Coronavirus ist der erste Name und auch der gängige.
  • Covid 19 ist die Lungenkrankheit, die durch das Virus ausgelöst wird
  • SARS CoV-2 ist der offizielle Name. Bei dem derzeitigen Virus handelt es sich um eine Variation eines Coronavirsus aus den sechziger Jahren.

Wie kommt ein Virus, eine Krankheit zu Ihrem Namen?

Der aktuelle Stand der Infektionen (Robert Koch Institut).

Link zur Vorratsliste, siehe unten.

Der Anfang

Entdeckt wurde der Virus Ende 2019 in China. Der Entdecker ist inzwischen verstorben (offiziell am Virus).

Erst Anfang, Mitte Februar, mit dem chinesischen Neujahrsfest, wurde das mit dem Virus publik. Ab da musste die chinesische Regierung handeln. Ganz China ist zu dieser Zeit traditionell auf den Beinen und die Fabriken stehen still.

Doch um die Ausbreitung des Virus soweit wie möglich einzudämmen wurden Städte unter Quarantäne gestellt, Fabriken mussten die Tore geschlossen halten.

Danach hoffte man das Virus würde im Land bleiben. Doch dem war nicht so. Schnell fand der Virus seinen Weg über die Grenzen hinweg. Zumal der Virus lange beim Träger unentdeckt bleibt.

Das heißt, infizierte Leute sind gereist ohne dass diesen bewusst war dass sie infiziert sind.

So kam es auch zu den ersten Fällen bei der Firma Webasto. Dort wurde richtig und schnell gehandelt. Man konnte die Wege und Kontaktpersonen identifizieren und mit Quarantäne hatte man diesen Miniausbruch schnell im Griff.

So ging es weiter

Nach China gab es einzelne Fälle in verschiedenen Ländern.

Die ersten Fälle auf Kreuzfahrtschiffen wurden bekannt. Manches Schiff bekam lange keine Anlegeerlaubnis.

Der Flugverkehr zu China und Risikogebieten wurde stark eingeschränkt.

Einige Länder, wie der Iran, verschweigen den Virus und behaupten es gäbe kein Problem. Inoffiziell ist aber klar dass genau in diesen Ländern der Virus grassiert.

Länder werden teilweise abgeriegelt, so zum Beispiel Saudi Arabien.

Es erfolgt ein Ausbruch in Italien mit inzwischen mehreren hundert Fällen.

Seit dem 25. Januar werden auch in Deutschland immer mehr Fälle bekannt. Ein Hotspot ist Heinsberg und eine Karnevalsveranstaltung.

Einzelne Fälle, wie der Arzt in einer Kinderklinik in Hamburg, werden bekannt.

Es wird die ITB, internationale Tourismusbörse in Berlin, abgesagt. Bei Leipziger Buchmesse ist man sich noch im unklaren. Bis jetzt wurden über 200 Großveranstaltungen und Messen abgesagt.

Wirtschaft

Die Wirtschaft leidet unter dem Virus. Viele Lieferketten sind unterbrochen, Rohstoffe werden nicht geliefert und Firmen müssen den Betrieb einstellen.

Das ist nicht abstrakt, sondern das kann jeder beobachten. Zum Beispiel gibt es auf Amazon kaum mehr Desinfektionsmittel zu kaufen, Masken sind ausverkauft.

Typische Angebote chinesischer Händler werden bei Amazon immer weniger.

An den Börsen geht es richtig zur Sache. Der Abverkauf ist riesig, zwar kein Crash, aber im großen Umfang. Viele wollen jetzt Bargeld sehen und vertrauen den Aktien nicht mehr.

Die Spirale nach unten ist noch lange nicht vorbei. Das werden einige Unternehmen nicht, oder nur mit größerem Schaden, überleben.

wirtschaft börse

Viele sind aus Aktien ausgestiegen und mussten ausbezahlt werden. Daraufhin musste von den zahlungspflichtigen Händlern Goldreserven verkauft werden was wiederum enorme Auswirkung auf den Goldpreis hat. Am 28.2.2020 erfolgte der stärkste Abschlag an den Goldpreis seit 2013. Silber hat es noch schlimmer erwischt.

Solange der Coronavirus nicht eingedämmt ist und die Weltwirtschaft mit ihren Lieferketten wieder läuft, wird dieser Abwärtstrend wohl anhalten. Das wird Monate dauern bis sich wieder alles beruhigt hat.

Der Coronavirus trifft groß wie klein. Je internationaler desto stärker die Auswirkung.

Auch die Tourismusbranche wird stark leiden. Was man allerdings aus Umweltschutzgründen sogar irgendwie begrüßen kann.

Die Hoffnung Frühling

Der Bundesgesundheitsminister spricht von einer nahenden Epidemie. Die Lage lässt sich nur täglich neu bewerten. Eine Langfristaussage kann man nicht machen.

Mit einigen Maßnahmen hofft man die Epidemie eindämmen zu können. Man will Zeit gewinnen. Denn die Hoffnung lautet Frühjahr.

Im Frühjahr wird der Virus von sich aus weniger werden, er kann bei höheren Temperaturen nicht überleben (einfach ausgedrückt).

Es macht also Sinn zu versuchen das Virus einzudämmen, jeder kann mithelfen.

Die Maßnahmen

Es gibt einige Maßnahmen die privat sinnvoll sind. Dazu kommen Maßnahmen die die Gemeinden, Bundesländer und Regierung erlässt.

Private Maßnahmen

• Derzeit wird eindringlich geraten die Hände zu waschen und sich nicht ins Gesicht zu fassen.

• Niesen und husten soll man in die Armbeuge, das verhindert dass das Virus sich frei im Raum verteilt. Besonders wichtig wenn sich in dem Raum mehrere Personen befinden.

• Ansammlungen und Veranstaltungen meiden, vor allem in Risikogebieten. Trifft auf alles zu, Messen, Kinobesuch, Fast-Food-Restaurant. Wer nicht muss kann es sich ja erstmal verkneifen.

• Bei einem Eigenverdacht beim Gesundheitsamt anrufen, evtl. beim Hausarzt. Allerdings ist vielerorts die Hilfestellung miserabel aufgestellt. Die Behörden sind völlig überfordert und schicken einen gerne weiter. Es gibt sogar Fälle da muss man den Test selbst bezahlen. Ob das Stand heute so ist, kann ich nicht sagen.

• Abstand zu hustenden Personen halten.

• Hat man selbst Symptome ist das tragen einer Schutzmaske sinnvoll. So schleudert man keine Bakterien ins Umfeld.

• Flächen desinfizieren, zumindest sauber halten.

Maßnahmen öffentlicher Hand

Der Maßnahmenkatalog wird ständig angepasst. So gibt es jetzt im Grenzgebiet Tests. Zugreisende müssen Fahrgastkarten ausfüllen, um nachzuvollziehen, wo die Kontaktkette beginnt und endet.

Eine Abriegelung von Städten will man vermeiden. Allerdings liegen diese Pläne in den Schubladen. Derartige Pläne sind Standard. Jede Gemeinde muss in der Lage sein, die Stadt abzuriegeln.

Zum Schluß

Die Lage ändert sich täglich. Man muss sich nicht verrückt machen. Man sollte die Situation auch nicht herunterspielen. Denn im Ernstfall trifft es eben die Schwächsten der Gesellschaft.

Es gibt derzeit Hamsterkäufe und Empfehlungen was man kaufen sollte.

Desinfektionsmittel und Masken sind bei Amazon meist ausverkauft. Ab und zu kommt ein Posten rein. Die Preise schwanken stark. Die Plattformen wie Ebay und Amazon versuchen Auswüchse zu verhindern.

So hatte ich bei Sterillium Preise von 17 € bis 35 € innerhalb eines Nachmittags beobachtet. Schau nach ob es wieder was gibt. Sterillium Amazon, Sterillium Ebay.

Das Bundesministerium hat eine Vorratstabelle für 10 Tage zusammen gestellt.

Das Ministerium für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat neben den Lebensmitteln auch noch Dinge des weiteren Bedarfs aufgelistet. Dazu gibt es eine Checkliste zum ausdrucken.

Und was sagen hellseherische Menschen? Baba Wanga sagte schon vor Jahren für diese Zeit eine schwere Zeit voraus.

Ein paar Telefonnummern:

  • ärztlicher Bereitschaftsdienst – 116 117
  • unabhängige Patientenberatung – 0800 011 77 22
  • Bundesministerium für Gesundheit – 030 346 465 100

Über Ostfriesland sagt man, bevor hier etwas Mode wird, ist es woanders schon wieder Retro.

Ist jetzt Krise? Ja und Nein. Für viele ist es Katastrophe, für die Bevölkerung wird es enger. Aber Panik und Krisenstimmung muss noch nicht sein. Je ruhiger und gewissenhafter sich jeder verhält, desto besser wird diese Situation bemeistert werden.

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