Internet Explorer mit Sicherheitslücken

Der Internet Explorer von Microsoft weißt erhebliche Sicherheitsmängel auf.

Bisher unbekannte Sicherheitslücken des weit verbreiteten Internetbrowsers werden von Angreifern bereits ausgenützt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI) teilte mit, dass bisher unbekannte Sicherheitslücken von Angreifern ausgenützt werden.

Dieses betrifft Nutzer des Betriebssystems Windows XP die den Browser in der Version 7 oder 8 benutzen, wie auch Nutzer des Betriebssystems Windows 7 mit der Browserversion 8 oder 9. Ausgenützt wird die Sicherheitslücke dadurch, dass Nutzer auf eine speziell präparierte Seite gelockt werden. Dort kann dann beliebiger Schadecode ausgeführt werden. Das BSI rät daher bis auf weiteres einen anderen Browser zu nutzen.

Microsoft bietet nach eigenen Worten eine Übergangslösung zum Download für dieses Problem an um Zeit bis zur endgültigen Lösung zu gewinnen. Das Tool ist in Englisch. Ich persönlich würde zu einem anderen Browser greifen.

Java – schwere Sicherheitslücke

Der Java Hersteller Oracle hat schwere Sicherheitslücken zugegeben.

Java ist eine Programmieroberfläche die es Programmieren leicht macht Programme zu erstellen. Diese Programme laufen dann auf sämtlichen Plattformen, ob Windows, Mac oder Linux.

Java ist bei den meisten Browsern installiert. Wer sich also nicht erinnern kann Java installiert zu haben wird es trotzdem auf seinem Rechner haben.

Die installierte Javaversion lässt sich auf der Hilfe- und Testseite von Java-Oracle feststellen. Entdeckt die Seite eine veraltete Javaversion auf dem Rechner, wird ein Download für die neueste Version angeboten. Die Sicherheitslücken traten bei den Javaversionen 6 und 7 auf.

Avira Antivirus und das Umfragefenster

Computervirus

Wer mit dem Computer im Internet unterwegs ist, wird in aller Regel einen Virenschutz installiert haben. Es gibt zahlreiche Virenschutzprogramme, diese jetzt zu vergleichen und die Vorzüge aufzulisten wäre eine Arbeit die ich nur bedingt und mangelhaft leisten kann. Dafür gibt es Fachforen und Informationsseiten.

Testsieger

Eines der bekanntesten Antivirenprogramme ist Antivirus von Avira. Diese Version gibt es  für private Anwender in einer kostenfreien Variante. Man kann sich aber auch die kostenpflichtige Version herunter laden, die etwas mehr Komfort und Sicherheit verspricht. Stiftung Warentest beurteilt das kostenfreie Programm mit gut und so gehört Antivirus zu den Siegern im Vergleichstest. Von 18 Kandidaten haben nur 4 dieses Ergebnis erreicht, der Rest ist als mangelhaft zu beurteilen.

Aus dieser Sicht ist das Programm eine Empfehlung wert und man kann mit halbwegs sicherem Gefühl im Internet surfen. Antivirus hat mir schon den einen oder anderen Virus abgefangen.

Popups und Werbung

Als lästig wird bei der kostenfreien Lösung die Popups und die Werbung empfunden. Nach jeder Aktualisierung (1x täglich) erscheint ein Popup das Werbung enthält. Meistens wird einem die kostenpflichtige Version zum Kauf angeboten. Rechts unten erscheint zusätzlich ein kleines Fenster, das darauf hinweist, dass Antivirus aktualisiert wurde und wieviel Dateien auf neuesten Stand gebracht wurden.

Alles läuft automatisch. Wäre das nicht so, die meisten würden mit einem veralteten Schutz surfen. Diese automatische Aktualisierung macht das Programm erst sinnvoll. Dafür nehme ich gerne ein Popup in Kauf, selbst wenn es mich ab und an nervt. Es ließe sich ausschalten, doch da habe ich wieder moralische Bedenken. Ich erhalte ein gutes Programm, da kann ich 1 Popup am Tag aushalten. Wer es dennoch unterdrücken möchte muß an dieser Stelle selbst googeln.

Computerabstürze durch sogenanntes “Umfragefenster”

In der neuen Version von 2012 hat Antivir es allerdings übertrieben. Rechts unten erscheint regelmäßig ein Fenster das zu einer Umfrage auffordert. Wie immer kann man dieses kleine Infofenster durch Klick auf “schließen” oder durch das “x” zu schließen. Das allerdings führte bei der neuen Version von Antivirus von Avira  auf vielen PCs zu Abstürzen. Oder es ließ sich erst gar nicht schließen. Selbst wenn man bei der Umfrage  mitmachen wollte, es blieb ein weißes Fenster und von der Umfrage weit und breit keine Spur.

Die Lösung – ein paar Dateien löschen

Wer weiter ungestört am PC arbeiten wollte, der mußte den Computer neu starten wenn er bis dahin nicht bereits abgestürzt war. Doch es gibt dafür eine Lösung um das Fenster der Umfrage überhaupt nicht mehr erscheinen zu lassen.

• Zuerst muß festgelegt werden, dass versteckte Dateien und Ordner angezeigt werden.

Start -> Systemsteuerung -> Darstellung und Anpassung -> Ordneroptionen -> Reiter Ansicht -> “versteckte Dateien und Ordner anzeigen” 

• Danach den Windows Explorer (Dateimanager) öffnen und folgenden Pfad / Ordner suchen

Windows XP:
C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Avira\AntiVir Desktop\IPM

Windows Vista / Windows 7:
C:\ProgramData\Avira\AntiVir Desktop\IPM

– den gesamten Inhalt des Ordners löschen (nicht den Ordner selber)

– Den Windows Explorer (Dateimanager) schließen

– gegebenenfalls die Ordneroptionen bei Bedarf wieder auf die Standarteinstellungen zurück setzen

– Computer neu starten

Danach gibt es mit dem Umfragefenster rechts unten keine Probleme und Abstürze mehr, denn es taucht nicht mehr auf. Obige Vorgehensweise ist keine Tüftelei aus irgendeinem Forum, sondern die Vorgehensweise die Avira selbst empfiehlt.

Shockwave Flash – Plugin ist abgestürzt

Screenshot Flyout der Adobe Seite

Das folgende Plug-In ist abgestürzt: Shockwave Flash

Eine nervige Meldung, zumal man damit völlig alleine gelassen wird. Es gibt weder Link noch Hilfe zu dieser Meldung. Scheinbar meinen die Entwickler solcher Meldungen, jeder ist ein Programmierer und kann im Handumdrehen in den Tiefen von Browser und Betriebssystem ein paar Parameter hinbiegen.

Was ist ein Shockwave Flash

Die meisten wissen gar nicht was Shockwave Flash bedeutet. Hat das was mit Drogen zu tun? Ist das ein Virus? Hat der Hund an den Computer gepinkelt? Es kann alles sein oder nichts. Und ich muß zugeben, bei meiner Recherche bin ich nur teilweise schlau geworden.

Shockwave Flash soll eigentlich eine falsche Bezeichnung sein, die Puristen sagen lieber Flash. Das Plugin wird von Adobe bereit gestellt. Wer mehr mit Adobe zu tun hat weiß dass nicht immer alles optimal läuft.

Shockwave Flash wird gerne mit Shockwave Player verwechselt. Während der eine ein Player ist, ist das andere ein Plugin.

Shockwave Flash ist normalerweise in den Browsern integriert und es muß in aller Regel nicht extra herunter geladen und installiert werden.

Die Funktion von Shockwave Flash

Es gibt eine riesige und ständig wachsende Anzahl an Formaten. Diese wollen vom Nutzer im Internet betrachtet werden. Dieses ermöglichen sogenannte Plugins. Wer einen Browser schon mal neu installiert hat, ist vielleicht solchen Meldungen alá “dieses oder jenes Plugin fehlt um den Inhalt anzuzeigen” schon begegnet. Unter anderem gibt es Shockwave Dateien (.swf – shock wave files). Diese Spezies ist sogar recht häufig anzutreffen. Fast jeder Banner- und Bilderscroller beinhaltet swf-Dateien. Daher wird es auch ständig Fehlermeldungen geben, wenn Shockwave flash nicht richtig arbeitet oder nicht installiert ist.

Shockwave ist als nichts anderes als eine Software die dafür sorgt, dass bestimmte Dateien angezeigt werden können. Shockwave Flash gehört zu den Standards wie PDF.

Shockwave stürzt ab – was tun?

Mit obigen Wissen sind wir kaum einen Schritt weiter. Wir wissen lediglich dass es sich um notwendige Software handelt. Wir wissen immer noch nicht, wie wir dieses Plugin zum laufen oder schweigen bringen.

Deinstallieren und Neuinstallieren ist oft die Empfehlung. Leider läßt sich shockwave oft nicht richtig deinstallieren. Es gehört zu dieser Art Software wo ich gerne zu Spezialwerkzeugen greife um es zu deinstallieren. Doch ich mache das ungern. Browser wechseln, Browser neu installieren gehört zur weiteren Empfehlungsliste. Dieser Aufwand ist dann doch recht hoch.

Einfache Lösung

In einem Forum habe ich eine verblüffend einfache Lösung gefunden. Einfach auf diese Seite gehen, mit Rechtsklick auf der Maus unter dem sich öffnenden Flyout auf Einstellungen klicken. Ein kleines Fenster öffnet sich. Ist dort ein Haken bei “Software beschleunigen”, dann diesen Haken entfernen. Schon verschwindet in aller Regel die Meldung. Wer diesen Haken reingemacht hat oder was “Hardware beschleunigen” genau bedeutet, das muß der Interessierte selbst herausfinden. Große Bedeutung hat diese beschleunigte Hardware wenn viel Live-TV angesehen wird.

Vielleicht findet sich ja der eine oder andere Kommentator ein, der obiges genauer oder richtiger erklären kann. Bitte aber in guter alter Einsteinmanier, also in 3 Sätzen. Er sagte, wenn ich meine Theorien nicht in 3 verständlichen Sätzen erklären kann, dann taugt die Theorie nichts. Da es sich hier um Adobe handelt stehe ich gerne 5 Sätze zu.

gelöschte Bilder von der Speicherkarte retten

Autoscooter PfingstmarktMir kann sowas nie passieren, ich bin ein erfahrener Anwender, ich lösche nie versehentlich.

Irgendwann ist es das erstemal. Die Maus war viel schneller als die Bildanzeige auf dem Monitor und schon war versehentlich ein falscher Ordner auf der Speicherkarte der Digitalkamera gelöscht. Damit waren auch ca. 160 Photos vom Pfingstmarkt gelöscht.

Code Falle

Das Problem einer Suchmaschine anvertraut und siehe da, ich bin nicht der einzige auf diesem Planeten dem so etwas passiert.

Es gibt eine Menge Tipps und einiges an empfohlener Software zur Datenrettung. Also gleich ein Programm herunter geladen und gestartet. Siehe da, ein Fenster macht sich auf, erkennt sofort die Speicherkarte und mit einem Klick auf Start legt das Programm los. Nach einer Weile erscheint ein Vorschaufenster mit den gefundenen Bildern die ich kurz vorher gelöscht habe. Dazu noch eine Reihe an Bildern die ich ca. vor 4 Monaten gemacht habe. Erstaunlich was man noch so alles auf einer gelöschten Speicherkarte findet.

Die nette Frage des Programms pci smartrecovery ob die gefundenen Bilder auf der Festplatte gespeichert werden sollen verzückte mich. 1 Sekunde später war es damit vorbei, es wurde eine Codeeingabe verlangt. Diesen Code kann man sich käuflich erwerben. Dass es sich um eine Software handelt, die nur zum auffinden aber nicht zum abspeichern ist, war mir beim download nicht bewußt. Erst das nachlesen gab Klarheit: Software zum kostenfreien auffinden gelöschter Bilddateien. Die Bilder hat er aufgefunden, für den Rest, das abspeichern hätte man bezahlen müssen.

PIXO Rescue

Bei der weiteren Suche nach Software die beides kann, bin ich auf PIXO Rescue gestoßen. Dieses Programm soll gelöschte Bilddateien auffinden und diese in einen vorher gewählten Ordner auf dem PC abspeichern.

PIXO Rescue ist Freeware, klein und schnell herunter geladen. Die Installation verlief ohne Tücken. Das ist nicht immer der Fall, oft installiert man sich, wenn man nicht genau aufpasst, unerwünschte Software mit auf den Rechner. Das Programm PIXO Rescue gestartet, Speicherkartenlaufwerk ausgewählt, den Ordner angegeben wohin die Bilder gespeichert werden sollen. Die Software läuft ohne Probleme und man kann im Speicherordner zusehen, wie dort ein Bild nach dem anderen sich abspeichert.

Mehr als erwartet

Auch hier fand die Software viel mehr Bilder als vermutet. Die Löschung vorheriger Bilder war also nicht rückstandsfrei. Wenn jemand diese Speicherkarte in die Hand bekommen hätte, er hätte Dinge auslesen können von denen ich meinte diese längst gelöscht zu haben. Und das mit einer vermutlich “sanften” Software. Profisoftware die es darauf anlegt, jeden Bit und Byte aus einem Speichermedium heraus zu ziehen, hätte vermutlich noch mehr gefunden. Dieses Ergebnis zeigt auch, wie gefährlich es ist, vermeintlich gelöschte Festplatten weiter zu verkaufen oder einem Recycling zuzuführen. Wer es darauf anlegt wird immer was finden, sofern wir es auf herkömmliche Art und Weise gelöscht haben.

Download

Ich habe PIXO Rescue auf verschiedenen Downloadportalen gefunden. Als ich aber auf der Herstellerseite Pixomedia.de nach dieser Software suchte, konnte ich dort keine finden. Lediglich ein Satz ließ vermuten dass man dort früher die Software downloaden konnte. Dort stand: Anleitungen und Treiber für die Kartenleser, Festplatten und das Programm Pixo Rescue sind auch auf Anfrage nicht mehr verfügbar. Warum das so ist, darüber habe ich im Internet bei einer Kurzrecherche nichts gefunden. Pixo Rescue gibt es auf vielen Downloadportalen.