„Terror – Ihr Urteil“ Gerichtsdrama nach Ferdinand von Schirach im Programm Das Erste

terror ihr urteil

Am 17. Oktober erwartet uns in der ARD ein TV-Ereignis das am 14ten Oktober in ausgewählten Kinos seinen Anfang nimmt.

Das Gerichtsdrama „Terror – Ihr Urteil“ ist eine Verfilmung des Gerichtsdramas des Schriftstellers und Juristen Ferdinand von Schirach.

Das Ende des Films ist offen und wird von den Zuschauern noch am Sendeabend bestimmt. Im Anschluss gibt es eine Diskussion über das Gedankenexperiment das aktuell ist.

Ich konnte vorab einen Blick auf diesen Film legen und ich muss sagen ich kann bis jetzt nicht genau sagen wie ich entscheiden würde, nicht zu 100%.

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Staubsauger – wenn er nicht mehr wäre

Staub saugenDer Staubsauger begleitet mich von Kindestagen an. Bereits in jungen Jahren entschied er über wohl oder übel, entschied darüber ob ich nachmittags zum spielen raus durfte oder nicht. Wenn ich zu den anderen spielen wollte gab es zwei Hürden, eine davon musste stets genommen werden. Die eine ist das Kinderzimmer aufräumen, die andere Hürde ist staubsaugen. Der übliche Wortwechsel: Darf ich raus zum spielen? – Ja, wenn du das Wohnzimmer gesaugt hast.

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Rauchverbot im Internet

Rauchverbot im Internet

Wie das Onlineportal Neue Rheinpresse mitteilt ist ein Rauchverbot im Internet geplant.

Was bisher die Kneipenwirte und Kneipengänger auf die Palme brachte, könnte bald jeden treffen – ein totales Rauchverbot sobald man im Internet ist. Das gilt für herkömmliche Rauchwaren wie auch für E-Zigaretten.

Zunächst betroffen sind Seiten von Behörden, Ämtern, Ministerien, Parteien sowie Seiten von halbstaatlichen Unternehmen wie die Bahn davon betroffen. Auf diesen Seiten gilt ab sofort absolutes Rauchverbot. Ebenfalls betroffen sind Seiten mit Inhalten für die Zielgruppe unter 18 Jahren.

Es geht hier nicht im Bevormundung des Bürgers, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Es geht um die Gesundheit der Bürger und vor allem um die schwächsten Glieder, die Kinder.

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Goldener Windbeutel 2013 – dreiste Werbelügen

goldener Windbeutel

Es gibt dreiste Werbelügen die uns etwas vorgaukeln mit dem Ziel doch unser Geld für dieses Produkt, vornehmlich Zucker und Fett, an der Kasse abzugeben.

Werbelügen sind nicht einfach zu durchschauen. Da wird schon mal mit verbesserter Rezeptur geworben und im Endeffekt wurden möglicherweise Erdnüsse in einem Müsli gegen Haferflocken ausgetauscht. Was daran besser sein soll und das meist zu einem höheren Preis, außer dass es die Kassen der Hersteller füllt, ist fraglich.

Der Verbraucher hat gar keine echte Chance alles zu durchschauen. Alleine schon beim Eis, billige Industrie – Rohstoffe oder noch echte Sahne und gute Zutaten – wer weiß das schon. Dann schon lieber den Gang in die Eisdiele des Vertrauens gehen. Foodwatch ruft bis zum 15 Mai wieder zu Abstimmung auf. Diesmal geht es speziell um Kinderprodukte.

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Der Goldhase im Kreuzverhör

Schokolade

Es ist Ostern, ein Friedens- und Freudenfest. Zumindest solange es nicht um Schokoladenosterhasen in Goldpapier geht.

Gerade noch vor Ostern wurde ein 12 Jahre andauernder Streit zwischen dem Schweizer Schokolandenhersteller Lindt & Sprüngli und der deutschen Firma Riegelein beigelegt.

Gleichberechtigt stehen weiterhin die in Goldpapier verpackten und sitzenden Osterhasen nebeneinander im Regal. Der Goldhase von Lindt und Sprüngli hat um den Hals ein rotes Band mit einer Glocke hängen.

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Gewerbeauskunft

Anschreiben Gewerbeauskunft

Es flatterte zum 2ten mal innerhalb kurzer Zeit ein amtlich aussehender Brief von der Gewerbeauskunftzentrale .de ins Haus.

Das erste Schreiben vor ca. 4 Wochen ließ mich kurz grübeln. Was will eine Gewerbeauskunft von mir? Dazu muß man wissen, dass hier ein Verein ist, dessen Vorstand ich bin. Korrekt genommen ist hier nur der Verwaltungssitz. Amtlich eingetragen ist er an anderer Stelle. Beide Schreiben sind an den Verein gerichtet.

Was steht in dem Schreiben?

Oben in der Kopfzeile steht „Erfassung gewerblicher Einträge“. Der weitere Briefkopf ist mit vielen Daten ausgestattet, incl. aufgedrucktem Barcode. Das Schreiben ist auf grauem Papier, ähnlich dem Umschlag. Es macht den Eindruck eines Behördenbriefes der auf die günstige Variante des Papiers im Briefverkehr zurück greift.

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Pedelec – sicher oder unsicher?

Pedelec ist sicher

Man liest es immer wieder, das Pedelec oder E-Bike ist unsicher.

Bevor ich weiter schreibe möchte ich auf die wesentlichen Unterschiede zwischen Pedelec und E-Bike eingehen.

Pedelec

Ein Pedelec ist ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung. Die Fahrgeschwindigkeit hängt vom eingenen Zutun ab. Es gibt also keinen Gaspedal oder Drehschalter der das Fahrrad ohne eigenen körperlichen Einsatz nach vorne bringt. Diese Fahrzeuge gelten als Fahrräder und dürfen auch wie andere Fahrräder die Fahrradwege nutzen. Es besteht keine Helmpflicht. Die Höchstgeschwindigkeit bis zu der man unterstützt wird beträgt 25 km/h. Wer schneller fahren will, muß dieses ohne Motorunterstützung tun.

schnelles Pedelec / S-Pedelec

Eine erweiterte Variante des Pedelec ist das sogenannte S-Pedelec. Sie gehören nicht mehr zu den Fahrrädern sondern zu den Kleinkrafträdern. Die Motorunterstützung reicht bis 45 km/h. Diese Pedelecs unterliegen einer Versicherungspflicht. Wer nach dem 1. April 1965 geboren ist, benötigt einen Mofaführerschein. Helmpflicht besteht keine. Mit einem S-Pedelec kann man nicht auf ausgewiesenen Fahrradwegen fahren.

E-Bike

Ein E-Bike zeichnet sich dadurch aus, dass es ohne eigenen körperlichen Einsatz fährt. Mittels Drehschalter oder Schaltknopf kann man mit diesem Elektrofahrrad bis zu 20 km/h fahren. Ist die Motorleistung nicht größer als 500 Watt und es wird die Geschwindigkeit von 20 km/h  nicht überschritten. Wer schneller fahren will, muß dieses durch eigene Leistung erreichen. Diese Fahrräder gelten als Kleinkraftrad und unterliegen der Versicherungspflicht. Eine Mofaprüfbescheinigung wird benötigt, eine Helmpflicht besteht nicht.

Bürokratie

Wer genau hinsieht merkt, dass das Pedelec als einziges Fahrzeug versicherungsfrei ist und keine Fahrerlaubnis benötigt wird. Zudem ist man mit dem Pedelec so flexibel wie mit dem Fahrrad.

Alle anderen Arten des Elektrofahrrades unterliegen einer gültigen Fahrerlaubnis (Mofaführerschein) und einer Versicherungspflicht. Und das obwohl sie nicht unbedingt schneller sind als ein Pedelec. Natürlich muß man die entsprechenden Papiere mit sich führen. Ansonsten ist das fahren ohne Führerschein. Wer in den Biergarten fährt unterliegt der Promillegrenze wie Autofahrer auch, ausser er ist mit dem Pedelec unterwegs.

Versicherungen verunsichern

Die Versicherungswirtschaft hat natürlich längst entdeckt, dass für viele nur ein Pedelec in betracht kommt. Dieser Markt dürfte am stärksten wachsen. Ärgerlich nur wenn man dafür keine Versicherung erheben kann.

Dass sich das ändert, strengt sich die Versicherungswirtschaft gerade mächtig an und bringt eine Gefahrenstudie und Unfallstatistik nach der anderen heraus. Das Ziel ist eine Versicherungspflicht für Pedelecs. Abstruse Untersuchungen wie dass ältere Fahrer wesentlich häufiger an Pedelecunfällen beteiligt sind als Jüngere sollen beweisen, dass Pedelecs gefährlich sind. Irgendwie erinnert das an die erste Fahrt mit der Adler zwischen Nürnberg und Fürth.

Klar sind ältere Personen häufiger in Pedelecunfälle verwickelt. Denn Pedelecs werden im Augenblick wesentlich häufiger von Älteren gefahren. Die Pedelecs geben diesen Personen endlich die so lang vermisste Bewegungsfreiheit wieder.

Die wahre Statistik

Seit Anfang des Jahres führt die bayerische Polizei eine Statistik über Fahrradunfälle mit E-Bike Beteiligung.

6186 Fahrradunfälle gab es im ersten Halbjahr 2012. Bei 76 Unfällen waren Fahrräder mit Elektrohilfe beteiligt, davon waren 4 Unfälle mit den S-Pedelecs. Die Polizei meint, es gibt überhaupt kein größeres Unfallrisiko für E-Bikes. Die Panikmache der Versicherungswirtschaft ist haltlos.

Fazit

Nicht durch Propaganda von Untersuchungen leiten lassen. Meist sind diese Untersuchungen von der Versicherungswirtschaft bezahlt. Wer vorhat die gleichen Rechte wie ein Fahrradfahrer wahrzunehmen, z.B. fahren auf dem Radweg, der ist mit einem Pedelec bestens bedient. Wer schnell oder ohne eigenes Zutun bequem größere Strecken zurücklegen will (z.B. Fahrt zur Arbeit), der ist bei den anderen Fahrradtypen gut aufgehoben.

(Quelle über Typen: ADFC)

Von Wasserbomben, Tomaten und Lycopin

Tomaten Stilleben

„Wasserbombe“, „schnittfestes Wasser“ sind nur einige Bezeichnungen der mehr oder weniger liebevollen Bezeichnungen für die Tomate aus den Niederlanden. Die Zeiten haben sich längst geändert und diese Kosenamen könnte man eher auf die deutschen Tomaten anwenden.

Die niederländischen Tomatenproduzenten haben längst umgedacht und produzieren inzwischen wesentlich geschmackvollere Tomaten, meist geschmackvoller und gehaltvoller als die deutschen Tomatenbauern.

Ein direkter Vergleich zwischen zwei Staaten hinkt natürlich immer gewaltig. Geht es aber um Ware aus dem Supermarkt sind diese Vergleiche durchaus angebracht. Wer auf dem Wochenmarkt oder beim Direktvermarkter kauft wird sich bei diesen Vergleichen nicht bestätigt fühlen. Biobauern und Gärtner stellen meist eine ganz andere Qualität her, die sich im Supermarkt nicht wiederfindet. Das betrifft beide Länder.

Vorurteil

Kundenbefragungen in Deutschland ergaben, dass alle die niederländischen Tomaten in der Qualität schlechter einstufen als deutsche Tomaten. Beim Geschmackstest, ohne zu wissen aus welchem Herkunftsland die Tomate stammt, wurde die niederländische Tomate immer als die besser schmeckende Tomate empfunden. Es lebt also ein großes Vorurteil in den Köpfen der Verbraucher.

Zuchtziel verfehlt

Der Tomate wurde im Laufe der Zeit das herausgezüchtet was eine Tomate ausmacht, fruchtig – tomatiger Sonnengeschmack. Herausgekommen sind häufig sehr säuerlich, teils mehlige Tomaten, die den Geschmack den man als Kind kannte nicht mehr in sich tragen. Alte Sorten wurden über viele Jahre hinweg immer weiter zurück gedrängt. Nur einige Idealisten hielten an alten Sorten fest. Inzwischen wächst die Nachfrage nach „echten“ Tomaten und der konventionelle Anbau versucht mit allen Kräften die Tomaten wieder auf Geschmack zu trimmen und nicht auf Ertrag.

Lycopin – die Gesundheit in der Tomate

Mit Gesundheitsaussagen ist das so eine Sache. In Deutschland darf darüber nur die Pharmalobby richten. Diese würde die Tomate sicherlich nicht als Gesundheitsfördernd einstufen, denn sie läßt sich schlecht in der Apotheke verkaufen.

Was gibt es über das Lycopin in der Tomate zu berichten? Lycopin gehört zu der Gruppe der Carotinoide. Lycopin gehört zu den aktivsten Schutzstoffen vor freien Radikalen. Freie Radikale trifft man überall dort an, wo zum Beispiel Stress, Nikotin oder Alkohol angesagt ist. Zuviel freie Radikale im Körper können Krebs verursachen und machen eine unreine Haut.

Man kann also in Kurzform sagen, dass die Tomate ein Radikalfänger ist und für reine Haut sorgt. Bezüglich Nebenwirkungen wie immer den Arzt fragen.

Lycopin kommt nicht nur in der frischen Tomate vor, sondern ist auch im Tomatenmark in sehr hoher Konzentration vorhanden. Wer also eine große Dosis Lycopin benötigt, kann sich ein Brot mit Tomatenmark, frischer Tomate und etwas Basilikum gönnen. Aber auch Tomatensuppen oder Tomatensoßen sind ein wahrer Spender an Lycopin

Tomatensuppe

eine Tomatensuppe ist schnell gemacht. Dazu benötigt man Tomaten, Zwiebeln, wer mag Knoblauch und Kapern, Sahne und Tomatenmark. Dazu etwas Gewürze wie Salz und Pfeffer. Die Zwiebeln anschwitzen, die geviertelten Tomaten hinzugeben und erhitzen. Tomatenmark und Knoblauchzehe mit hinzugeben. Ist das ganze durchgekocht mit dem Rührstab verrühren und mit Sahne und den Gewürzen abschmecken.

Natürlich kann man die Tomaten kleiner würfeln und man erspart sich das verquirlen mit dem Rührstab. Als Richtgröße ca. 6-8 Tomaten und eine Zwiebel, der Rest nach Geschmack. Dazu ein frisches Baquette und da man ja mit der Tomate was gegen die freien Radikalen tut, kann man gerne ein Glas Wein dazu genießen.