Kornkreise in Ostfriesland

Kornkreise in Ostfriesland
Kornkreise in Ostfriesland

Nachdem ein UFO (unbekanntes Flugobjekt) den Flughafen in Bremen kurzfristig lahmgelegt hat, scheint dieses UFO seinen Tätigkeitsschwerpunkt nach Ostfriesland verlegt zu haben.

Am Montagabend (6. Januar) tauchte auf dem Radar der Bremer Flugsicherung ein unbekanntes Objekt auf. Daraufhin wurde der Flughafen gesperrt. Ein Flug aus Frankfurt wurde gestrichen, ein Flugzeug aus München wurde nach Hannover umgeleitet. Ein weiteres Flugzeug aus Paris mußte in der Luft verweilen ehe es landen konnte.

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Wie wird der Sommer in Deutschland?

Wasserlinsen auf dem Sieltief

Zu diesem Zeitpunkt über das Sommerwetter orakeln scheint etwas verspätet zu sein. Doch der Sommer ist noch lange  nicht vorbei. Es waren erst ein paar Wochen Sonnenschein der nach einem regennassen Frühjahr auch dringend notwendig war.

Hier im Norden / Niedersachsen / Ostfriesland gab es einige Wochen fast ohne Regen und mit Rekordtemperaturen. Doch seit der letzten Woche scheint der Sommer eine Pause einzulegen. Die Frage ist nun wann kehrt der Sommer zurück? Immerhin ist erst Mitte August, der September mit dem Spätsommer und ein goldener Oktober könnten noch folgen.

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Doch noch Winter im Rheiderland

Schneewehen am Sieltief

Während ganz Deutschland über Kälte und Schnee jammerte, war im Rheiderland davon nichts zu merken.

Selten schaffte im Januar das Thermometer es niedriger als Minus 5 Grad. Dafür gab es ordentlich Wind, so dass es sich wie minus 10 Grad anfühlte. Das reichte aus um alle Gewässer gefrieren zu lassen. Die Schlote, Sietiefe und Teiche froren alle zu. Die Schneehöhe betrug unter 1cm.

Am 21sten Januar schlug der Winter doch noch zu. Heftige Schneefälle und starker Wind sorgen dafür, dass das Rheiderland unter einer dicken Schneedecke verschwand. Durch den starken Wind verteilte sich der Schnee allerdings sehr ungleichmäßig. Während an der einen Stelle die Grasnarbe durch blinselt, liegen an anderer Stelle Schneewehen, nicht selten um 1m.

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Freinacht

MaibaumEs ist wieder soweit, die Freinacht kommt.

Doch was ist die Freinacht? Im Ursprung ist die Freinacht im südlichen Deutschland und der Schweiz zu verorten. Sie wird auch Hexennacht genannt. Diese Nacht wird gerne von Jugendlichen zu allerlei Streichen genutzt. Diese Scherze sind nicht immer Scherze und bewegen sich häufig im Bereich der Sachbeschädigung und haben mit dem Brauchtum der Freinacht nichts mehr zu tun.

Unter Freinacht sind verschiedene Brauchtümer zusammen gefasst. Zum Beispiel war es zu bestimmten Feiertagen üblich, alle beweglichen Gegenstände zu einem bestimmten Feiertag zu entfernen, so dass ein ordentliches Dorfbild entstand. Hat das ein Bauer nicht befolgt und zum Beispiel seinen Heuwagen offen herum stehen lassen, so konnte er sich sicher sein, dass der Heuwagen am nächsten Tag auf seinem Scheunendach zu finden war. Auch wurden offene Gartentore, eben alles was beweglich war, entfernt.

Dieser Brauchtum, alles bewegliche aus der Öffentlichkeit zu entfernen begrenzte sich früher nicht nur auf die Nacht zum 1ten Mai. Es ging auch um Feiertage wie Ostersamstag auf Ostersonntag oder Pfingstsamstag auf Pfingstsonntag.

Im Südwesten der Republik und in der Schweiz gilt diese Nacht als Nacht für unbeschränkter gastgewerblicher Bewirtung. Es gibt also keine Sperrzeiten.

Maibaum stehlen

Das Maibaum stehlen ist wohl eines der bekanntesten Brauchtümer zu Anfang Mai. Dabei gibt es verschiedene Arten des Maibaum stehlens. Während in Bayern der Baum entfernt, also körperlich entwendet werden muß, ist es in Ostfriesland anders. Dort muß der Maibaumwächter eine Hand am Baum haben, wenn sich Fremde nähern. Gelingt es den “Fremden” den Wächter von seiner Aufgabe abzulenken und gelingt es ausserdem noch, 3 Spatenstiche in Richtung Maibaum zu setzen, gilt dieser als gestohlen. Der Maibaum wird dann abgeholt und neben dem eigenen aufgestellt.

Der Mai hält eine ganze Reihe an Brauchtum und Tradition bereit. Es fängt mit dem Tanz in den Mai an.

Bilder vom Schlittschuhrennen im Ditzumerverlaat

Am 11.2. /14 Uhr war es soweit, das traditionelle Rennen zwischen Ditzum und Ditzumerverlaat fand das erstemal nach 20 Jahren statt.

Was von dem Heimatverein, der Feuerwehr und den vielen Freiwilligen geleistet wurde war grandios. Ich jedenfalls war sehr beeindruckt. Ein Dankeschön von mir.

Es war so gut wie kein Parkplatz mehr im Dorf zu finden. Schätzungsweise waren 1000 bis 1500 Leute da. Ein guter Treffpunkt, um mit alten Bekanntschaften ein paar Wörter zu tauschen. Auch Kai-Uwe Hanken, Buchautor und Chefredakteur der Rheiderlandzeitung war fleißig unterwegs. Man darf auf seine Bilder und seinen Bericht gespannt sein.

Vorweg, leider kenne ich den Sieger noch nicht, habe wegen Wärmemangel es nur 2 Stunden ausgehalten. Sonntag weiß ich mehr.
Nachtrag: Sieger des Wettbewerbs ist Ditzum, meine Gratulation. Vielleicht besteht ja nächsten Winter die Chance, bittere Rache zu üben.

Sehr viel gute Bilder sind mir nicht gelungen. Bei der Masse will man sich nicht überall durchdrängeln. Ich denke für einen Eindruck reicht es. Nach der Bildergalerie gibt es noch 2 Videos.

Weitere Ergänzung 13.2.2012:
Diashow der Rheiderlandzeitung (leider nicht mehr verfügbar)

Videos

Nach dem ersten Pulk kommt noch was. Das nenne ich Kämpfergeist.

Vor dem Zieleinlauf – sieht sehr kämpferisch und professionell aus.

Ein paar “Fremd”videos. Vielen Dank für die Aufnahmen.

Weder im Winter 2012 / 2013 oder 2013/2014 fand ein Rennen statt. Die Kälte reichte nicht aus um das Eis dick genug und dauerhaft gefrieren zu lassen.