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  1. Neue Kommentarfunktion

    Mai 15, 2012 by Crazy Crow

    neue KommentierfunktionIch bin wahrscheinlich wie die meisten Blogbetreiber. Ist alles installiert und funktioniert, ändert man ungerne etwas an der Installation. Meist werden sogar Plugins die man nicht benötigt nicht deinstalliert, obwohl diese ein Sicherheitsrisiko sein können.

    WordPress ist zwar einfachst aktuell zu halten, aber die Aktualität kommt vom Entwickler. Passt er sein Plugin nicht an bekannte Sicherheitslücken an, so entstehen im Laufe der Zeit Sicherheitsprobleme.

    Meine Kommentarfunktion ist von Sicherheitsproblemen nicht betroffen, dennoch habe ich eine neue installiert. Jonas von Existenz im Netz hat mich auf die fehlende Möglichkeit in der Kommentarfunktion aufmerksam gemacht, die es ermöglicht Kommentare per Mailbenachrichtigung weiter zu verfolgen. Subscribe-to-comments-reloaded heißt sein empfohlenes Plugin. Einfach installieren und aktivieren. Schon steht die neue Funktion der Mailbenachrichtigung zur Verfügung.

    Mir ist diese fehlende Funktion nicht aufgefallen, bzw. fand ich es für meinen Blog nicht zwingend nötig. Ich selbst nutze diese Funktion allerdings bei interessanten Themen. Häufig steckt in den Kommentaren ein weiterführender Tipp zum Artikel der ein Thema sinnvoll abrundet und ergänzt. Das trifft vor allem auf Fachblogs wie der von Jonas zu.

    Bei ihm konnte ich schon viele Tipps über das erfolgreiche betreiben eines Blogs lesen. Nicht alles kann ich für mich umsetzen. Nicht weil Jonas kompliziert schreibt. Man muß für erfolgreiches bloggen Zeit haben und sich Themen aneignen, die zunächst nicht besonders prickelnd sind.

    Wenn ich es denn endlich richtig in Angriff nehmen würde, gäbe es sicher schon den einen oder anderen weiteren Blog von mir. Bald, da bin ich mir sicher, werde ich einen weiteren Blog eröffnen. Zunächst bin ich froh, das ich die erste von 3 Joomlaseiten (Joomla ist ein weiteres CMS) von J1.5 auf J2.5 migriert und weiter ausgebaut habe.

    Leider ist zu beobachten, dass Kommentare nachlassen. Vieles verlagert sich nach Facebook was ich persönlich schade finde. Dabei ist bei Facebook nicht gewährleistet, dass eine Page noch am nächsten Tag besteht. Schon mancher mußte feststellen, dass Facebook den tollen Namen den man für eine Fanseite auserkoren hat dann doch lieber selbst vermarktet und sämtliche bis dahin entstandenen Inhalte ohne Vorwarnung löscht. Die Nutzungsbestimmungen machen es möglich.


  2. Der Fleschfaktor – wie gut sind die Artikel?

    Mai 15, 2012 by Crazy Crow

    PapierrolleIn einem Blog in dem ich regelmäßig lese hat Jonas über den Fleschwert geschrieben. Der Fleschwert gibt an, wie verständlich ein Text ist. Ein Text kann sich zwischen wissenschaftlicher Fachsprache und Comic bewegen.

    Die Texte die wir schreiben wollen gelesen werden. Sie richten sich an ein bestimmtes Publikum. Je spezieller die Leserschaft und der Artikel desto mehr Fachwörter werden sich darin finden. Je breiter die Leserschaft sich gestaltet, desto weniger kann der Autor auf Fachausdrücke zurück greifen.

    Welche Formel hinter dem Fleschfaktor steckt und worauf das Augenmerk gerichtet ist, kann im obigen verlinkten Artikel nachgelesen werden.

    Deutsche und englische Fleschformel

    Wir müssen Gott sei Dank nicht unsere Texte Satz für Satz zerlegen um hinter den Faktor zu kommen. Es gibt Seiten, da kopieren wir den Text in ein Feld und lassen uns den Wert einfach ausgeben.

    Bei der Prüfung meiner Texte bekam ich ungefähr immer den gleichen Wert heraus. Das heißt mein Schreibstil ist nicht verstellt und besitzt in etwa gleiches Niveau. Er pendelt zwischen Boulevardzeitung und Webblog und ist durchschnittlich gut vom Leser zu erfassen.

    Der Fleschwert wurde ursprünglich in England entwickelt. Zwischen deutscher Sprache und der englischen gibt es einige gravierende Unterschiede hinsichtlich der Formel. Ein Bestandteil ist die Wortlänge. Im Deutschen gibt es viel mehr zusammen gesetzte Wörter als im englischen, was zu verfälschten Werten führen kann. Es gibt aber auch Formeln die an die deutsche Sprache angepasst sind.

    Schillers Bürgschaft im Test

    Die Seite leichtlesbar arbeitet mit englischer Formel.
    Stilversprechend hingegen versucht sich mit einer deutschen Formel. Außerdem zeigt der Test noch eine ganze Reihe an anderen interessanten Analysen auf. Interessant bei Stilversprechend ist die Möglichkeit eine ganze Internetseite untersuchen zu lassen.

    Ein weiteres Interessantes Tool ist der Bla Bla Meter. Dieses Tool konzentriert sich auf Bullshittexte und versucht inhaltsleeres PR-Gerede zu entlarven.

    Wie es aber bei Formeln so ist, die Texte die wir dort eingeben werden von Computern erfasst und ausgewertet und nicht von Menschen bewertet. So kann es zu Beurteilungen kommen, mit denen man in keinster Weise konform geht.

    Ich habe das Gedicht “Die Bürgschaft” von Schiller auf den angegebenen Seiten getestet.

    • Leichtlesbar mit der englischen Leschformel kommt auf einen Wert von 74. Was soviel wie leicht lesbar, Werbebriefniveau bedeutet
    • Stilversprechend mit der deutschen Formel kommt auf einen Wert von 89,was mit banal, Werbebrief, Lutherbibel umschrieben ist.
    • Der Blablameter gibt einen excellenten Wert von 0,01 an, was sogut wie frei von Bullshit heißt.

    Jetzt kann man nur noch viel Spaß mit dem testen eurer Texte wünschen.

    Dieser Text hier hat bei leichtlesbar einen Wert von 51, bei stilversprechend kommt er auf 70 (Webblog, an der Grenze zu Boulevardzeitung) und der Blablameter weißt nur geringen Bullshit aus, aber weit entfernt von Schillers Werten.


  3. WOT – willkürliche Internetzensur

    Mai 12, 2012 by Crazy Crow

    Warnmeldung WOTWOT (web of trust, auch web of trouble genannt) ist eine Erweiterung für alle gängigen Browser. Diese Erweiterung soll den Internetnutzer vor “gefährlichen Seiten” warnen. Dieses geschieht mittels eines Popup das sich vor die Seite legt.

    Gefährliche Seiten können sein: Internetseiten die Software zur Spionage unbemerkt ausliefert, Internetseiten die Kreditkartenbetrug begehen oder Kostenfallen anbieten. Jetzt möchte man meinen, das ist eine gute Sache wenn eine Erweiterung vor diesen Dingen warnt. Wäre es auch, wenn das System ausgeklügelt und ausgereift wäre. Das jetzige System sind Beurteilungen von Usern, also Menschen.

    Nun wissen wir ja wie das ist mit Menschen, Objektivität ist nicht dessen Stärke. Vielmehr neigt der User zu subjektiven Urteilen. Manchmal kann er auch gar nicht das beurteilen was er vor sich hat, fühlt sich aber dazu berufen.

    Alles hängt am User

    So ist WOT nur so gut wie seine User die Beurteilungen abgeben. Um dort eine Bewertung abzugeben muß man weder Fachmann sein, noch muß man es mit den Beurteilungen ehrlich meinen. Man muß lediglich eine Maus bedienen können. Ansonsten braucht man keine weiteren Befähigungen. Die Beurteilungen können anonym abgegeben werden, so dass sogar eine Anzeige wegen Rufschädigung nicht möglich ist, bzw. sinnlos macht. Man braucht keine Konsequenzen fürchten, egal was man macht.

    Unter solchen Voraussetzungen ist natürlich der Willkür und dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet. Wohlgemerkt, es geht hier nicht darum ein Foto auf irgendeiner Plattform 1 oder 5 Sternchen zu geben. Es geht darum ganze Portale in Mißkredit zu bringen.

    Fiktives Beispiel

    Nehmen wir zunächst ein fiktives Beispiel. Jemand betreibt eine Fanseite für den FC Bayern. Einem BVB Fan gefällt das nicht was er da liest. Mit ein paar Freunden, die ja mittels Facebook schnell zusammen getrommelt sind, verbündet man sich gegen die FC Bayernfanseite. Dazu genügt es, sich bei WOT anonym anzumelden. Man bewertet die Seite in allen Punkten schlecht, schreibt noch sowas wie Betrug oder Abzocke in die Bewertung und schon ist die Seite in Mißkredit gebracht. BVB Fans mögen mir diesen Vergleich entschuldigen, das ganze geht natürlich auch anders herum.

    Und welcher Internetnutzer sieht jetzt die Bewertungen?

    Alle Nutzer die WOT installiert haben um angeblich sicher zu surfen, werden jetzt vor dieser Seite gewarnt. Diese Seite wird als gefährlich eingestuft. Welcher Internetnutzer möchte da noch auf diese Seite gehen?

    Zensur im Kopf

    Auf diese Art und Weise entsteht im Laufe der Zeit eine Internetzensur. Jeder der etwas mißliebiges sagt kann dadurch von anderen abgestraft werden. Das passiert auch auf anderen Ebenen. Sagt man etwas unbequemes, hat derjenige mit einem sogenannten “Shitstorm” zu rechnen. Sicherlich nicht so eine kleine Seite wie crazy-crow oder viele andere kleine Blogs. Aber auf größere Portale die von den Interneteinnahmen leben trifft dieses durchaus zu. Dass man sich kritische Artikel mehrfach überlegt und vielleicht gar nicht veröffentlicht ist nicht ausgeschlossen. Kein Portalbetreiber wird sich diesem “Shitstorm” gerne aussetzen und das Einkommen gefährden.

    Reale Beispiele

    Bevorzugte Opfer in der Vergangenheit waren Seiten mit alternativer Medizin und Ratgeberseiten die sich mit Kräutern und Erfahrungsmedizin beschäftigen. Internetseiten die der Pharmaindustrie überhaupt nicht gefallen. So gab es, laut mehreren Berichten den Tipp an die Mitarbeiter der Pharmaindustrie doch mal bei WOT diese oder jene Seite schlecht zu werten. So wird Stimmung gemacht, auf ganz subtile Art und Weise. (Anm.: Das ist nur ein Weg den die Pharmalobby beschreitet und der harmloseste. Wer lernen will wie man Milliarden auf die Kosten der Kranken abzockt, kann von der Pharmalobby lernen. Es wird Zeit diese Industrie an die kurze Leine zu nehmen.)

    Braucht es eigentlich derartige Erweiterungen?

    Im Prinzip nicht. Wer seinen Computer mit einem Virenscanner (z.B. AntiVir) ausgestattet hat, wird von der Seite her sicher geschützt. Ansonsten hilft nur der gesunde Menschenverstand.

    Eine weitere Gefahr durch WOT ist das Vertrauen das manche Surfer in dieses Tool hineinlegen. Heute gibt es schneller Internetseiten als man zählen kann. Wer meint mit WOT sicher zu sein wird schwer enttäuscht, wenn er dann doch auf eine Seite gerät die eine Abzocke ist, weil die Seite einfach noch nicht bewertet wurde oder durch die Seitenbetreiber positiv bewertet wurde. Denn man kann natürlich auch positiv bewerten, vor allem Abzockerseiten dürften in diese Richtung manipulieren.

    Selbst mit WOT muß also der gesunde Menschenverstand eingeschaltet sein. Dann aber kann man gleich auf WOT verzichten. Zumal WOT das surfen langsamer macht.

    Ich für mich habe mich gegen WOT entschieden. Zu unsicher, zu subjektiv damit zensierend, zu unvollständig und manipulationsanfällig.


  4. Vom Turnschuh zum Sportschuh

    Mai 8, 2012 by Crazy Crow

    TurnschuheDer Turnschuh war für viele Kinder der Schuh für den Sport. Allenfalls Fußballschuhe konnten sich zumindest begrifflich neben dem Turnschuh etablieren. Selbst die schulischen Stundenpläne sprachen lange vom Turnen. Damit war natürlich Sport gemeint ohne Differenzierung der Sportarten.

    Der Turnschuh ist umgangssprachlich und meint eine breite Palette an Schuhen für die verschiedensten Sportarten. Bereits in den 1930igern hat Adidas spezialisierte Schuhe für verschiedene Sportarten hergestellt und verkauft. Doch der Breitensport lag erst in den Anfängen und es sollte noch lange dauern bis eine breite Masse Sport betrieb und somit auch der Ruf nach speziellen Schuhen lauter wurde. Heute ist es üblich sich nach spezialisierten Sportschuhen zu erkundigen bevor es an den Laufsport, den Kletterparkour oder zum Tennis geht.

    Der Turnschuh in der Gesellschaft

    Der Turnschuh hat Geschichte geschrieben, Karriere gemacht und Generationen in die Freiheit geführt. Das Wort Turnschuh ruft vielfältige Assoziationen hervor, von der Schmuddelecke bis zur Kunst, von Freiheitsgedanken bis hin zum Verwahrlostenimage.

    Spätestens als James Dean in Turnschuhen zu sehen war, trat der Turnschuh als Symbol der Jugendrebellion seinen Siegeszug an. So bekleidete der Turnschuh Abermillionen Füße ohne dass diese jemals Sport gemacht hätten.

    Die berühmtesten Turnschuhe hierzulande dürften wohl die weißen Turnschuhe von Joschka Fischer bei seinem Amtsantritt als hessischer Umweltminister sein. Auch hier dienten sie als Symbol des Aufbegehrens. Dieser einmalige Auftritt in Turnschuhen sorgte für eine Renaissance der Turnschuhe. Man spricht heute von der Turnschuhgerneration.

    Der Turnschuh aus Sportlersicht

    Der ambitionierte Sportler spricht vom Turnschuh nur dann, wenn er die Sportart Turnen meint. So redet der Sportler lieber vom Sportschuh. Dieser hat weit weniger mit Rebellion zu tun. Ein Sportschuh ist für den Sportler ein hochspezialisierter Arbeitsschuh. Der Schuh besteht aus einer Vielzahl an Kunststoffen, gepaart mit raffinierter Technik. Der Sportschuh dämpft, führt und schützt den Fuß des Sportlers und minimiert die Verletzungsgefahr.

    Für jede Sportart gibt es spezielle Materialien und werden Bauarten entwickelt, die den Sportler unterstützen um an die Leistungsgrenze zu gehen. Ohne diese unterstützende Technik der Spezialsportschuhe wäre mancher sportlicher Erfolg nicht möglich gewesen.


  5. Zinsforderung wegen Fehlüberweisung

    Mai 3, 2012 by Crazy Crow

    Über Nacht wurde ein Hesse zum 200-fachen Millionär. Die Tochter der Commerzbank, die Comdirect hat diesen Betrag versehntlich auf dessen Onlinekonto überwiesen. Der Mann hatte davon 10 Millionen auf ein anderes Konto überwiesen. Wenige Stunden später buchte die Comdirect das Geld zurück, konnte aber auf die 10 Millionen nicht zugreifen. Für die Zinsen die die 10 Millionen gebracht hätten soll der Hesse gerade stehen. Dagegen wird heute geklagt.

    Es ist nicht strafbar Geld von seinem Konto auf ein anderes zu überweisen, auch wenn es ein technischer Fehler war, wie die Bank behauptet. Ob nun der vorübergehende Millionär die Zinsen zahlen muß, wird heute vor dem Landgericht Itzehoe entschieden.

    Ich persönlich hätte mich mit 10 Millionen nicht zufrieden gegeben. Immerhin ist es Geld auf meinem Konto. Man könnte es zum Beispiel sofort an eine wohltätige Organisation spenden oder es damit begründen, dass der Verdacht einer Straftat nahe lag und man deshalb das Geld sichern wollte. Wie auch immer, eine Zinszahlung fände ich ungerecht. Was meint ihr?

    Auch Spiegel online hat heute Abend (Stunden nach mir :-D ) einen Artikel darüber geschrieben. Ein Tenor in den Diskussionen ist der, dass es typisch Bank ist, sich nicht mal zu entschuldigen. Die Bank läßt sich immer alle Fehler bezahlen, ob in der Zockerkrise oder eben so ein Fehler. Die Bank ist immer unschuldig da angeblich systemrelevant deshalb braucht man sich nicht zu entschuldigen. Erst recht nicht die Commerzbank, die ordentlich beim Steuerzahler abgesahnt hat.


  6. Mitreden beim Punktesystem

    Mai 1, 2012 by Crazy Crow

    PunktetachoPeter Ramsauer, seines Zeichens Verkehrsminister und bekannt für simulierte Politik, will das Punktesystem in Flensburg vereinfachen, gerechter und transparenter machen. Die Plattform auf der jeder mitreden kann, ist seit heute geöffnet.

    Wer bisher Punkte in Flensburg gesammelt hat, weiß dass ab 18 Punkten Schluß war und der Führerschein weg ist. Man konnte bis 6 Punkte durch den Besuch von Seminaren abbauen. Im neuen System, das bis 8 Punkte geht, ist ein Abbau durch Seminare nicht mehr möglich. Die Vergabe der Punkte soll gerechter und einheitlich werden. Bisher konnte es durchaus passieren, dass man für das eine oder andere Vergehen zwischen 5 und 9 Punkten erhalten konnte. Ganz sicher konnte man nie sein, wenn man eine sogenannte Verkehrssünde begangen hat.

    Im Schnitt werden die Punkte für ein Vergehen gesenkt. Das neue System wird vermutlich Punkteampel genannt. Wobei kritisch  zu bemerken ist, dass die Farbe grün nicht bedeutet, dass es gut ist, wenn man 3 Punkte sammelt. Es wird auch kritisiert, dass mit grün angefangen wird, besser wäre es gewesen mit gelb zu beginnen.

    Was aber tatsächlich hinten raus kommt, wird offen diskutiert. Es stehen verschiedene Schwerpunkte zur Diskussion zur Verfügung. Diese Punkte sollen intensiv diskutiert werden. Zum Abschluß werden die gesammelten Vorschläge von Experten diskutiert. So steht jeder Schwerpunkt nach und nach zur Diskussion.

    Ob das die neue Art der Bürgerbeteiligung ist? Wenn, kommt sie meiner Meinung nach zu spät. Es ist zwar etwas tolles, den Bürger einzubinden, doch im Moment sieht das eher wie Schminke auf versäumter Bürgernähe aus.


  7. Freinacht

    April 30, 2012 by Crazy Crow

    MaibaumEs ist wieder soweit, die Freinacht kommt.

    Doch was ist die Freinacht? Im Ursprung ist die Freinacht im südlichen Deutschland und der Schweiz zu verorten. Sie wird auch Hexennacht genannt. Diese Nacht wird gerne von Jugendlichen zu allerlei Streichen genutzt. Diese Scherze sind nicht immer Scherze und bewegen sich häufig im Bereich der Sachbeschädigung und haben mit dem Brauchtum der Freinacht nichts mehr zu tun.

    Unter Freinacht sind verschiedene Brauchtümer zusammen gefasst. Zum Beispiel war es zu bestimmten Feiertagen üblich, alle beweglichen Gegenstände zu einem bestimmten Feiertag zu entfernen, so dass ein ordentliches Dorfbild entstand. Hat das ein Bauer nicht befolgt und zum Beispiel seinen Heuwagen offen herum stehen lassen, so konnte er sich sicher sein, dass der Heuwagen am nächsten Tag auf seinem Scheunendach zu finden war. Auch wurden offene Gartentore, eben alles was beweglich war, entfernt.

    Dieser Brauchtum, alles bewegliche aus der Öffentlichkeit zu entfernen begrenzte sich früher nicht nur auf die Nacht zum 1ten Mai. Es ging auch um Feiertage wie Ostersamstag auf Ostersonntag oder Pfingstsamstag auf Pfingstsonntag.

    Im Südwesten der Republik und in der Schweiz gilt diese Nacht als Nacht für unbeschränkter gastgewerblicher Bewirtung. Es gibt also keine Sperrzeiten.

    Maibaum stehlen

    Das Maibaum stehlen ist wohl eines der bekanntesten Brauchtümer zu Anfang Mai. Dabei gibt es verschiedene Arten des Maibaum stehlens. Während in Bayern der Baum entfernt, also körperlich entwendet werden muß, ist es in Ostfriesland anders. Dort muß der Maibaumwächter eine Hand am Baum haben, wenn sich Fremde nähern. Gelingt es den “Fremden” den Wächter von seiner Aufgabe abzulenken und gelingt es ausserdem noch, 3 Spatenstiche in Richtung Maibaum zu setzen, gilt dieser als gestohlen. Der Maibaum wird dann abgeholt und neben dem eigenen aufgestellt.

    Der Mai hält eine ganze Reihe an Brauchtum und Tradition bereit. Es fängt mit dem Tanz in den Mai an.


  8. Mein “Lieblingsfilm”

    April 27, 2012 by Crazy Crow

    King of CaliforniaDer Blog 1von3.de hat Geburtstag und dazu einen Wettbewerb laufen. Wer über seinen Lieblingsfilm schreibt und sich dort meldet nimmt an einer Verlosung von einem Filmpaket teil. Die Chancen stehen sehr gut, zu den Gewinnern zu gehören.

    Es gibt  nicht meinen absoluten Lieblingsfilm, daher tue ich mir da schwer. Aber es gibt Filme, die mich beeindrucken und der dann für eine bestimmte Zeit mein Lieblingsfilm ist. So geschehen am vergangenen Wochenende. Eher zufällig stieß ich auf den Film King of California. In den Hauptrollen ein total überzeugender Michael Douglas und Evan Rachel Wood.

    Der Film beschreibt eine Beziehungsgeschichte zwischen einem Vater zu seiner Tochter und wird in die Kategorie Filmkomödie eingeordnet.

    Die 16-jährige Tochter hat kein leichtes Leben. Sie ist von der Mutter verlassen worden und schlägt sich mit einem Job bei einem Schnellrestaurant durch. Für sie ist das Leben eher von der bitteren Sorte. Ihr Vater saß in einer psychiatrischen Heilanstalt und wird in das Leben der Tochter entlassen. Der Vater lebt ein Leben nach eigenen Wertvorstellungen und überschreitet gerne mal die legalen Grenzen. Auch sein Denken ist anders als das der meisten. Ich würde sagen, der Vater denkt freier, legt sich keine Denkverbote auf.

    Somit treffen zwei Welten aufeinander, die verantwortungsbewußte Miranda und der Gegenpart Charlie. Selbst diese Konstellation ist schon anders als üblich. Denn normalerweise geht die Verantwortung von den Eltern aus. Diese Rolle scheint Miranda zu übernehmen, während der Vater wie ein erwachsenes Kind anmutet und Miranda mehr als einmal vor den Kopf stößt.

    Das momentane Lebensziel der Tochter lautet Überleben. Das bisschen Überleben was sie sich aufgebaut hat wird Stück für Stück vom Vater demontiert. Zunächst bekommt man als Zuseher Wut auf den Vater.

    Das Lebensziel des Vaters ist zumindest für den Augenblick eine Schatzsuche. Er ist fest davon überzeugt, das Versteck eines alten Goldschatzes ausfindig gemacht zu haben. Dass dieser Schatz mitten in der Stadt in einem überbauten Flußbett liegen soll, macht ihn nicht glaubwürdiger. So bedarf es starker Beharrlichkeit um sein Ziel zu verfolgen.

    Dass der Schatz unter einem Baumarkt liegen soll ist für den Vater kein Hindernis. Hindernisse sind für ihn ein Ansporn noch verwegener zu denken und Miranda noch mehr aus ihrem Leben zu reißen. Es gibt eine Reihe an skurrilen Situationen, die sich am Rande der Möglichkeit bewegen aber dennoch nicht Unmöglich sind.

    Es kommt wie es kommen muß, beide stehen eines Nachts im Baumarkt und stemmen den Fußboden auf. Der Vater ist davon überzeugt, dass es der Fluß ist, die Tochter meint dass es ein Abwasserkanal sei. Während der Vater abtaucht und nach dem Schatz zu suchen, trifft die Polizei ein.

    Die Tochter versucht den Vater zu warnen, der taucht aber nicht auf. Die Tochter versteckt sich im Baumarkt, während die Polizei in den Baumarkt eindringt. Es gibt aber zunächst kein Licht, so dass für den inzwischen aus dem Fluß aufgetauchten Vater es eine Möglichkeit gibt, mit der Polizei ein Katz und Mausspiel zu spielen. Dabei trägt er eine Kiste unter dem Arm.

    In einer späteren Szene sieht man den Vater wie er die Tochter im Baumarkt findet. Er entschuldigt sich bei ihr für die Umstände die er gemacht hat, gibt ihr einen Zettel mit Zahlen und Buchstaben darauf und sagt noch, dass Väter manchmal dafür da sind um die nächste Generation zum Glück zu führen. Er fesselt die Tochter, damit die Polizei von einer Unschuld von Miranda ausgeht. Daraufhin taucht er wieder im Fluß ab. Die Szene wird in der Hinsicht offengehalten, da man nicht zeigt, ob der Vater ertrinkt oder ob er einen anderen Ausweg gefunden hat.

    Kurz später erkennt die Tochter was es mit der Zahlenkombination auf sich hat. Es ist die Nummer einer Spülmaschine. Inzwischen voller vertrauen zu ihrem Vater kauft Sie die verpackte Spülmaschine. In der Schlußszene packt die Tochter die Spülmaschine aus und ein heller Schein strahlt ihr entgegen. Man kann davon ausgehen, dass es der Goldschatz war. Jedenfalls war ein lächeln in ihrem Gesicht zu sehen.

    Das ist die stark verkürzte Handlung des Filmes. Eigentlich geht es in dem Film um Vertrauen und darum, dass nicht alles so ist wie es scheint. Mich hat der Film deshalb angerührt, weil ich auch eine, inzwischen erwachsene Tochter habe. Zu ihr habe ich ein herzliches Verhältnis. Aber ich bin auch immer auf der Suche, ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Und manchen Irrweg des Vaters mußte sie mitmachen und mir Vertrauen schenken.


  9. Von Advertisern, Publishern und Geld verdienen

    April 27, 2012 by Crazy Crow

    Jeder der eine Internetseite betreibt hat ein Ziel. Das reicht von reiner Unterhaltung für sich selbst bis hin zu Projekt-, Produkt- und Informationsportalen. Viele Seitenbetreiber beschäftigen sich früher oder später mit SEO.

    Platzierung in den Suchergebnissen

    SEO ist ein Oberbegriff für eine breite Palette an Maßnahmen um die Seite bekannt zu machen. Oberstes Ziel dabei ist die erste, bzw. die ersten Seiten bei den Suchergebnissen der Suchmaschinen. Die wichtigsten Maßnahmen dabei sind, um nur zwei zu nennen, interessanter Inhalt für die Leser und Backlinks, also Aufbau von Verlinkungen.

    Um Backlinks aufzubauen gibt es verschiedene Modelle. Viele dieser Modelle sind in der Vergangenheit in Verruf geraten und von Google als Spam eingestuft. Daher haben diese Verlinkungen, zum Beispiel auf Linkfarmen, keinen Wert. Im Gegenteil, sie werden von den Suchmaschinen als negativ gewertet. Mit der Folge dass man in den Suchergebnissen weiter nach hinten rutscht oder sogar ganz aus dem Index der Suchmaschine verschwindet.

    Eine Methode um Links aufzubauen ist der sogenannte natürliche Link. Dieser entsteht zum Beispiel wenn ein Seitenbetreiber einen Artikel über etwas schreibt und einen Link einbaut. Die Internetseite sollte im optimalen Fall themenorientiert zum Link sein.

    Publisher und Advertiser

    Um diese beiden Seiten zusammen zu bringen gibt es Everlinks. Everlinks vermittelt zwischen Seitenbetreiber (Publisher) der den Artikel und die dauerhafte Verlinkung liefert und Inserenten (Advertiser) der dauerhafte natürliche Links sucht, also Backlinks kaufen möchte. Dazu müssen beide auf der Plattform von Everlinks angemeldet sein.

    Kommt es für den Publisher zum Auftrag, erhält er für seine Tätigkeit das Geld von Everlinks und muß sich nicht um eine Vielzahl an Werbekunden und der dazugehörigen Verwaltung wie Rechnungen oder Zahlungseingänge abmühen. Advertiser zahlen nur einmal an Everlinks, auch hier ist der Verwaltungsaufwand und die Überschaubarkeit optimiert.

    Die Freiheit und Pflicht des Publishers

    Der Publisher hat die Freiheit Aufträge anzunehmen oder abzulehnen. So kann der Publisher für seinen Blog passende interessante Artikel schreiben und ist nicht gezwungen Texte und Themen zu veröffentlichen, die ihm nicht liegen oder nicht zu seiner Leserschaft passen. Der Publisher kann im Vorfeld die Links prüfen auf die er verlinken soll und entscheiden ob er dazu steht. Ebenso kann er Publisher im Vorfeld seinen Preis nennen. Es sei gesagt, dass es echten Aufwand bedeutet einen Artikel zu schreiben. In seinem gesetzten Preis muß auch noch der Wert eines Links eingepreist werden.

    Im Gegenzug erhält der Advertiser einen themenbezogenen Artikel mit einem dauerhaften Backlink. Denn eines muß der Publisher garantieren, dass er die Verlinkung, den Backlink, nicht im Nachhinein verändert oder entfernt.

    Als Einnahmequelle stehen dem Publisher 4 Möglichkeiten zur Verfügung

    • Texte selbst verfassen und mit entsprechendem Link veröffentlichen
    • vorgegebenen Text veröffentlichen
    • vorhandenen Artikel um einen Link erweitern
    • Teilnahme am lukrativen Partnerprogramm

    Dabei ist der Publisher nicht auf Angebote angewiesen die ihm per Mail von Everlinks zugesandt werden, sondern er kann sich selbst aktiv im vorhandenen Pool bewerben. Bewerben heißt nicht lange Texte schreiben, sondern mit ein paar Mausklicks wird die Bewerbung an den Advertiser versendet. Wer mehrere Blogs betreibt kommt so schnell an ein lukratives Nebeneinkommen.


  10. Vom Tellerwäscher zum Millionär

    April 27, 2012 by Crazy Crow

    greencardDer Tellerwäscher der es zum Millionär geschafft hat ist ein anregendes Kopfkino. Wie viele tatsächlich diesen Weg gegangen sind, lässt sich nicht genau sagen. Aber einige der reichsten Menschen haben mit einer Idee, Fleiß und Glück es von ganz unten geschafft. Aus mancher Garage ist ein milliardenschweres Unternehmen entstanden, aus manchem Einwanderer wurde ein landesweiter Betrieb.

    Zur Legendenbildung ist es aber natürlich vorteilhaft das erste Geld in einem scheinbar aussichtslosen Job verdient zu haben.

    Allerdings kaum ein Land ist so für freie Entfaltung guter Ideen bekannt wie die USA. Es gibt Länder, da kann man vom System her nicht nach oben kommen.

    Es ist aber nicht mehr so einfach möglich, in den USA Fuß zu fassen. Aufenthalte von 90 Tagen sind ohne Visum möglich und betrifft Urlauber und Geschäftsreisende. Wer länger bleiben möchte, oder entgeltlich oder unentgeltlich eine Arbeit aufnimmt, der benötigt ein Visum. Dieses Visum ist dann von Zeit zu Zeit zu verlängern. Das bedeutet, dass eine Karriereplanung oder ein Studium in den USA auf sehr dünnen Füßen steht. Eine Verlängerung eines Visums kann gewährt werden, muß aber nicht.

    Verschiedene Wege zur Green Card

    Um in den USA Fuß zu fassen, ist die Green Card unumgänglich. Die Green Card garantiert lebenslanges Arbeits- und Aufenthaltsrecht in den USA. Es gibt einige Wege zur Green Card.

    Entweder man wird Investor und investiert ca. eine halbe Million Dollar und schafft 10 Arbeitsplätze die nicht durch Verwandtschaft belegt sind. Nach 2 Jahren wird nachgesehen, ob man tatsächlich investiert hat und diese Arbeitsplätze geschaffen hat. Wenn ja, wird die Green Card erteilt.

    Man ist entsprechend qualifiziert und spezialisiert, ob Akademiker, Facharbeiter oder Künstler, dass man einen Arbeitsplatzangebot einer Firma hat. Die Firma muß nachweisen, dass kein Amerikaner für diesen Job zur Verfügung stand.

    Wer Verwandtschaft oder einen Ehepartner hat, der US-Bürger ist, kann sich ebenfalls auf den Weg machen, eine Green Card zu beantragen. Oder wer religiös tätig ist, kann eine Green Card beantragen. Dazu muß er eine 2 jährige Praxis nachweisen. Es wird nicht überprüft, ob für diese religiöse Tätigkeit Bedarf auf dem amerikanischen Markt besteht.

    Green Card Lotterie

    Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, dem bleibt der Weg der Green Card Lotterie. In dieser offiziellen Lotterie werden 50 000 Green Cards an Interessenten ausgelost. Zuvor muß man sich bewerben. Ist man als Bewerber zugelassen, kann man an dieser Lotterie teilnehmen. Informationen zur Greencard Lotterie gibt es auf verschiedenen Seiten. Mit dieser Lotterie soll erreicht werden, dass Amerika ein Multikulturelles Land bleibt und die verschiedensten Strömungen und Ideen ins Land kommen.

    Wer also auf den Wegen des Tellerwäschers zum Millionär gehen will, hat einige Hürden zu bewältigen oder die Lotterie bringt die Kinokarte für das Abenteuer des Lebens.