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  1. Aschermittwoch, Ende, Anfang und Gerede

    Februar 22, 2012 by Crazy Crow

    Die närrische Zeit ist zu Ende, wir stehen am Anfang einer 40tägigen Fastenzeit.

    Nicht gefastet wird mit Worten am politischen Aschermittwoch. Auf dieser Traditionsveranstaltung wird nicht mit Häme gegen das gegnerische politische Lager gespart.

    Vorspiel

    Große Kritik zog Seehofer (CSU) auf sich, weil er ankündigte, die diesjährige Rede etwas ruhiger zu gestalten. Schließlich ist er im Moment der Bundespräsident und will dieses Amt in Würde halten. Um den politischen Aschermittwoch dennoch nicht zu einer Trauerveranstaltung verkommen zu lassen wird Stoiber als weiterer Redner auftreten. Man kann gespannt sein, was Stoiber als EU-Minister von sich gibt.

    Die SPD mit Ude an der Spitze kann endlich aus der Telefonzelle herauskommen und hat dieses Jahr ein Zelt aufgestellt. Ude ist der Herausforderer gegen Seehofer und CSU bei der nächsten Landtagswahl. Ihm werden das erste mal reelle Chancen eingeräumt, die CSU vom Regierungsthron zu stoßen.

    Wann, Wer, Wo

    Verfolgen kann man die Aschermittwochsreden zum Beispiel auf Phoenix.

    • Die CSU spricht in Passau, das Zelt faßt 10000 Personen
    • Die SPD spricht in Vilshofen in einem Zelt mit 3500 Personen
    • Die Grünen treffen sich in Landshut
    • Die FDP versucht in Dingolfing ihr Glück
    • Die Linke wird mit Gysi und Wagenknecht in Tiefenbach in einem urgemütlichen Landgasthof dem politischen Gegner einheizen

    Alle Reden und Einzüge beginnen um 10:30 bis 11:00

    Ich freue mich besonders auf Gysi. Wenn Gysi redet, ob im Bundestag oder sonst wo, es ist spannend und humorvoll.

    Der politische Aschermittwoch ist längst nicht mehr eine rein bayerische Veranstaltung. Jedes Bundesland versucht regional etwas auf die Beine zu stellen, doch der Focus liegt auf dem traditionellen Aschermittwoch in Bayern, den es zum ersten mal im Jahre 1580 gab.


  2. Fußball ist trotzdem schön

    Februar 22, 2012 by Crazy Crow

    Mein Fußballleben als aktiver Spieler oder als begeisteter Zuschauer ist überschaubar.

    Weder weiß ich wann die Sportschau im Fernsehen läuft, noch weiß ich wann und wo die EM oder WM stattfindet. Naja, letzteres weiß ich ungefähr. Die EM findet im Osten statt, die WM in Brasilien.

    Dann weiß ich durch regelmäßiges Nachrichten schauen, wer gerade die Tabelle anführt und wer im Augenblick gefragt ist. Damit ist aber meine Kenntnis über das aktuelle Fußballgeschehen erschöpft.

    Lieblingsverein

    Natürlich habe ich Tendenzen zu einem Lieblingsverein, das ist aber von Saison zu Saison wechselnd. Festlegen mag ich mich nicht. Oftmals sind es 2 oder 3 Vereine, die ich dann doch näher beobachte und deren Spielergebnisse und Tabellenplätze ich zumindest wissen will.

    Fanleben

    Was mich mindestens so fasziniert wie die Spielergebnisse sind die Fans. Fan sein heißt Zugehörigkeit zeigen, zusammen leiden und sich gemeinsam freuen. Schon immer gehört es als Fan dazu, sich in den Farben seines Vereins zu schmücken. Wenn es um den eigenen Verein geht, werden kaum Mühen gescheut um sich mit Kriegsbemalung, Shanties und Kluft zu schmücken. Ohne diese Fußball Club Fanartikel wird man schwerlich in der Fankurve bestehen können.

    Mehr als Fußballstadion

    Fan ist man nicht nur von einer Fußballmannschaft. Ausgeprägtes Fanleben gibt es natürlich auch in allen anderen Sportarten. Formel 1 dürfte wohl ganz oben stehen. Nicht nur der Sport hat Fans. Wer hat nicht die Beatles Bilder gesehen, wo Fans, vornehmlich weibliche, in Ohnmacht fallen oder ganze Nächte das Hotel belagern. Es gibt Fans von TV-Sendungen oder Automarken. Es gibt fast nichts, von was man nicht überzeugt sein kann und Fan sein kann. Wer einen Fan in der Familie hat, der braucht sich um Geschenkideen keine Sorgen machen, Internet anschalten und Fanartikel kaufen bei Merchandisingplaza.de. So wird der Geburtstags- oder Weihnachtseinkauf stressfrei.

    Wenn ich meine inzwischen erwachsene Tochter betrachte, so war sie spätestens alle 6 Monate von etwas anderem Fan. Ich selbst war heißer Fan von Hase Cäsar und Sepp Meier. Vielleicht mag sich mancher Besucher noch daran erinnern. Von letzterem habe ich noch ein Autogramm, hart ergattert nach einem Fußballspiel. Auch wenn ich kein ausgesprochener Fußballfan bin, letzteres macht Fußball dann doch schön.


  3. Alkohol im Blut

    Februar 20, 2012 by Crazy Crow

    Wenn nachts die rote Kelle winkt, gibt es 4-5 Gedanken, die einen wie Pfeile ins Hirn schießen. Bin ich angeschnallt? Habe ich das Handy in der Hand? Sind die Papiere in Ordnung? Ist der TÜV abgelaufen? Habe ich Alkohol getrunken und vor allem wieviel?

    Nicht jede Frage kann auf die Schnelle eindeutig beantwortet werden und so ist dafür gesorgt, dass man blaß in die angewiesene Parklücke fährt.

    Die Kontrolle

    Bereits jetzt kann man Fehler machen, indem man zum Beispiel das Auto ausmacht und aus dem Auto aussteigt. Das ist eine Situation, die die Polizei nicht mag. Verbieten tut das aber keiner.

    Man kann auch die Türen verriegeln und den Motor laufen lassen. Auch das mag die Polizei nicht, ist aber zulässig. Der Polizist wird darum bitten, den Motor auszumachen und die Hand von der Schaltung und Lenkrad zu nehmen. Das muß man nur dann befolgen, wenn man sicher ist, dass es sich um eine reguläre Kontrolle handelt. Immerhin gibt es Fälle von unechten Kontrollen, die sehr ungut ausgingen.

    Man kann weiteren Unmut auf sich ziehen, wenn man zunächst den Dienstausweis verlangt bevor man den Motor ausstellt. Man könnte dann noch per Handy in der Dienststelle nachfragen, ob das auch so stimmt, ist aber bei laufendem Motor eine Ordnungswidrigkeit. Vorher den vermeintlichen Polizisten also fragen, ob telefonieren in Ordnung geht. Verneint er dieses, würde ich dennoch telefonieren. Ein guter Anwalt wird dann beim Einspruch dieser Ordnungswidrigkeit behilflich sein.

    Letzeres Verhalten sorgt garantiert dafür, dass man sich einer absoluten Kontrolle unterziehen muß. Vielleicht läßt sich dieses per Handykamera festhalten. Dass dieses nicht erlaubt ist, ist mir nicht bekannt. Denn bei so einer Kontrolle wird auf alle Fälle etwas gefunden, und sei es ein kaputtes Rücklicht, bei dem man vor Abfahrt sicher war, dass es noch ganz war. Eine Dokumentation, von beiden Seiten, ist sicherlich nicht verkehrt. Führt die Polizei die Kontrolle ordnunsgemäß durch, so hat er sicherlich nichts gegen die Aufnahmen. Veröffentlicht werden dürfen diese Aufnahmen natürlich nicht.

    Der Alkoholtest

    Wer nichts getrunken hat, muß nichts befürchten. Die “gefahrlosen” o,3 Promille werden selbst auf natürlichem Weg, Zuckerabbau im Körper, nicht erreicht. Was ist aber mit 1 oder 2 Bier? Wieviel ist noch im Blut vorhanden? Alkohol am Steuer kann teuer werden, sogar die Existenz bedrohen. Daher ist es wichtig, sich vorher klar zu werden was man tut.

    Eine Hilfe können Alkoholtester sein. Mit ihnen läßt sich, je nach Qualität, der Promillegehalt im Blut sehr gut feststellen. Notfalls muß ein Taxi her, eine Notübernachtung oder ein paar Stunden Wartezeit. Dabei geht es nicht nur um den geliebten Führerschein, es sind vor allem die anderen Verkehrsteilnehmer die gefährdet werden, auch wenn man sich unter Alkoholeinfluß noch so reaktionsstark fühlt, faktisch ist das nicht so. Unfälle mit Alkohol haben statistisch mehr Tote zu Folge als ohne Alkoholeinfluß.

    Die Qualität

    Die Qualität der Alkoholtester ist entscheidend über die Genauigkeit der Messung. Unser empfohlenes Gerät liefert sehr genaue Ergebnisse mit passendem Mundstück bis hin zu genauen Ergebnissen ohne Mundstück. Wer es also genau wissen will, sollte die Mundstücke mit bestellen.

    Grenzwerte, Punkte und Bußgelder

    Aktuell gilt folgendes:
    unter 0,3 Promille passiert nichts, es werden im Falle eines Unfalls keine alkoholtyischen Ausfallerscheinungen angelastet. Diese Grenze ist aber dann relevant, wenn Ausfallerscheinungen vorliegen

    ab 0,3 bis 0,5 Promille passiert auch nichts, wenn keine Ausfallerscheinung, Gefährdung Dritter oder Fahrfehler vorliegt oder ein Unfall passiert ist. Trifft eines davon zu, dann spricht man von relativer Fahruntüchtigkeit und man macht sich strafbar. Punkte, Bußgeld und Fahrverbot sind sicher. Entzug der Fahrerlaubnis ist möglich

    0,5 bis 0,8 Promille gibt es Bußgeld und Fahrverbot, selbst wenn nichts passiert ist. Ist etwas passiert, also Ausfallerscheinungen, Gefährung Dritter oder Unfall, droht Strafe und Entzug der Fahrehrlaubnis.

    0,8 bis 1,1 Promille verhält es sich wie bei 0,5 bis 0,8, nur mit höheren Bußgeldern und längeren Fahrverboten.

    ab 1,1 Promille ist Strafe und Entzug der Fahrerlaubnis fällig.

    Besondere Regelungen gelten für Fahrer unter 21 Jahren und Führerscheininhabern, die sich in der Probezeit befinden. Dort gilt die 0,0 Promillegrenze.

    Wer meint mit dem Fahrrad sicher zu sein, der täuscht sich. Neben Bußgeldern droht auch da der Entzug der Fahrerlaubnis.

    Wer also etwas getrunken hat, tut gut zu wissen, wieviel Alkohol im Blut vorhanden ist. Das Beste ist sicherlich ganz ohne Alkohol zu fahren, aber manchmal kommt man in Versuchung, was ja grundsätzlich nicht verwerflich ist. Nur muß der Genuß in sehr engen Grenzen liegen.


  4. Mama, wie spät ist es?

    Februar 19, 2012 by Crazy Crow

    Kuckucksuhr ElefantIch habe meine Mama mit dieser Frage bestimmt genervt. Deshalb hat sie größten Wert darauf gelegt, dass ich mich möglichst schnell in der Zeit zurecht finde. Genau wie ich schnell lernen mußte, mir die Schuhe zuzubinden, denn zu meiner Zeit gab es kaum Schuhe mit Klettverschluß.

    Zeitgefühl erlernen ist sicherlich ein komplexer Vorgang. Ein Kind würde natürlicherweise nach Hause kommen, wenn es Hunger hat, es dunkel wird oder sonst etwas braucht. Das mag auf einem kleinen Dorf gehen, wo jeder jeden kennt und auch jeder weiß, wo welches Kind sich gerade ein Lager baut und große Pläne für die Zukunft schmiedet.

    Zum Glück hatte ich das zum Teil – im Dorf meiner Oma. Da hieß es höchstens, wenn die Kirche 4 mal zur vollen Stunde schlägt, dann mußt du heim. Seit dem ist der Glockenschlag einer Kirchturmuhr etwas, was ich nicht vermissen möchte.

    Omas Wanduhr

    Meine Oma hatte noch eine große und mächtige Wanduhr in der guten Stube. Das laute Tick Tack und das Pendel teilten den Tag, die Stunde haargenau ein. Jede viertel Stunde tat sie kund, dass sie noch lief und über die Zeit wacht. Verstanden wie das funktioniert habe ich nie. Auch traute ich mich nicht, das Pendel anzufassen oder es gar anzuhalten. Ich hatte als kleiner Knirps die Sorge, ich würde die Welt zum stehen bringen. Und wenn das passiert, würden bestimmt ganz viele Leute mit mir schimpfen. Naja, die Gedanken eines kleinen Menschen.

    Zeitgeist

    Mein Onkel war da etwas moderner, zumindest was den Zeitgeist anging. Es war die Zeit der Kuckucksuhren. Ich saß oft gebannt vor dieser Uhr und beobachtete, was da genau aus dem kleinen Loch herauskam. Mein Onkel machte sich einen Spaß daraus, mich kurz vorher abzulenken oder mich um etwas zu bitten. Auf diese Art und Weise bekam ich den Vogel selten zu Gesicht, wie im realen Leben. Die Kuckucksuhr erschien mir weniger gefährlich bei meinen Gedankenexperimenten um das Thema die Zeit anzuhalten. Sie hatte auch kein schweres Pendel und der Vogel erschien mir auch recht freundlich.

    Vergnüglich

    Was damals als Zeitgeist galt, in jedem Wohnzimmer eine Kuckucksuhr aufzuhängen ist irgendwie wieder vorbei. Aber in Kinderzimmern hält die Kuckucksuhr wieder Einzug. Dabei muß es kein Kuckuck sein. Die Uhren gibt es mit Hund, Schwein, Kuh und Elefant, um nur eine Auswahl zu nennen. Wobei mich interessiert, ob sich ein Kind fragt, wie der Elefant in die Uhr kommt. Selber kann man so unbefangen nicht mehr denken, diese Zeit ist vorbei. Sich zu erinnern und zu versuchen dahinter zu kommen, was die Kleinen so denken, das bereitet mir allerdings riesiges Vergnügen.


  5. Das Amt ist beschädigt

    Februar 19, 2012 by Crazy Crow

    Amt ist beschädigtLangsam kann ich diesen Satz, “das Amt ist beschädigt”, nicht mehr hören. Er ist abstrakt und viele können sich darunter nichts vorstellen. Der Satz wird solange in die Köpfe gehämmert, bis der letzte denkt, da ist etwas übergigantisches und großes am Werk.

    Der Satz ist eine inhaltsleere Phrase, also wie gemacht für Politiker. Und schon wird er in jedes Mikrophon hineingeschleudert, das gerade herumsteht.

    Es gibt verschiedene Ämter, wie z.B. Ehrenamt oder Kirchenamt? Im Fall Wulff reden wir von einem öffentlichen Amt.

    Bürgermeister, Landespolitiker oder Minister bekleiden so ein öffentliches Amt. Das Wort “bekleiden” deutet schon an, was es ist, die Politiker ziehen dem Posten ein Gewand über, geben dem Posten ein Gesicht. Geht der Amtsinhaber, ist der Posten immer noch da und wird wieder neu angezogen.

    Schaden dem Volk mit Hilfe der Amtsmacht zufügen

    Das Bundespräsidentenamt kann nicht beschädigt werden, da damit sogut wie keine Befugnisse verbunden sind. Ich gehe von “beschädigen” im Sinne von Schaden für den Bürger aus. Das was Wulff vorgeworfen wird, fand vor Antritt als Bundespräsident statt. Wenn er mit der Wahrheit gespielt hat, dann hat er sich selbst in ein Licht gesetzt, nicht das Amt. Denn das bedeutet ja nicht, dass fortan jeder Bundespräsident mit der Wahrheit spielen muß.

    Es gibt aber sehr wohl die Möglichkeit den Bürger mit Hilfe der Amtsmacht zu schädigen.

    Nehmen wir zum Bespiel Aigner, die locker fluffig mit der Volksgesundheit spielt. Ganz nebenbei sorgt sie dafür, dass die Artenvielfalt zurückgeht und die Landschaft zum Nachteil von uns umgebaut wird. Das alles auf Kosten der Steuerzahler. Das nenne ich Schaden. Dabei wollte die Dame doch Schaden vom deutschen Volke abwenden, so zumindest ihr Eid bei Amtsantritt. Genau genommen hat sie einen Meineid geleistet. Doch niemand spricht von Amtsbeschädigung. Keine Presse bleibt hartnäckig an ihrem Treiben mit Sonnleitner und Lobby dran. Durch ihr handeln werden Milliarden den Lobbyverbänden in den Hintern geschoben und Milliarden von uns Bürgern genommen. Ganz nebenbei wird auch noch die Lebensqualität dauerhaft beschädigt.

    Oder Ramsauer, der sich gerne mal aufspielt aber sogut wie nichts leistet. Er simuliert Politik, wie Dr. Toni Hofreiter sagte. Ramsauer kann nichts anderes als Geld nehmen und verkehrt einsetzen. Da ihm bewußt ist, dass er die nächste Amtszeit nicht erleben wird, besetzt er jetzt die wichtigen Beamtenstellen mit seinen Freunden. Er wählt nicht nach Qualifikation aus, sondern wer ihm genehm ist. Auch das ist Schaden für uns Bürger. Auch er wollte Schaden von uns abwenden und bringt kaum anderes als Schaden.

    Da wir bei Jobvergabe unter der Hand sind. Dirk Niebel, seines Zeichens Entwicklungshilfeminister, wollte das Amt ja mal abschaffen. Nun hat er dem Amt eine neue Wichtigkeit gegeben und es positiv umstrukturiert. Eine gute Leistung, die ihm auch über Fraktionen hinweg so bescheinigt wird. Doch nun beginnt auch er wie Ramsauer die Beamtenstellen unter Freunden aufzuteilen. Auch er weiß, dass er eine nächste Amtperiode sehr wahrscheinlich nicht erleben wird.

    Ist dieses Zeichen, Posten unter Freunden aufzuteilen, ein Zeichen dafür, dass man nicht mehr sein wird? Im Falle Ramsauer begrüße ich das.

    Der “kleine-große” Schaden

    Wir müssen gar nicht so hoch greifen mit Schaden im Amt ausführen. Auch ein Bürgermeister oder ein Bezirksleiter, wie in Hamburg, können großen Schaden dem Bürger zufügen. Da lässt ein Bürgermeister eine Schweinemast zu und schon sind die Häuser sogut wie nichts mehr wert. Da läßt ein Bürgermeister einen Spielplatz schließen zu Gunsten eines schmucken Dienstwagens und die Kinder haben das nachsehen. Viele Dinge, die dem Bürger schaden. Sie mögen klein wirken, sind aber genau das, was uns betrifft und sollte deshalb uns wichtiger sein als ein Amt, über das in Kürze sowieso keiner mehr spricht. Zu Weihnachten starren dann die Fernsehkameras wieder auf den Bundespräsidenten. Lieber wäre es mir, die Kameras wären vor Ort bei den tatsächlichen Sorgen der Bürger.

    Peanuts

    Das was Wulff gemacht hat, ist Peanuts. Es hat uns außer einer Vielzahl an aufgeregten, zum Teil verlogenen Diskussionen und Sendeverschiebungen, finanziert durch die GEZ-Gebühren, nichts gekostet. Der Fall Wulff ist harmlos. Vielleicht sucht man deshalb nach großen Worten wie “Das Amt ist beschädigt”.


  6. Die unendliche Geschichte – Keksprozess in Lüneburg

    Februar 16, 2012 by Crazy Crow

    Der Prozess um das containern von Keksen vor dem Landgericht Lüneburg geht weiter. Karsten Hilsen hatte im Jahre 2010 sich ein paar abgelaufene Kekse aus dem Container der Konditorei Scholze gefischt. Wir haben darüber berichtet.

    Der Prozess wurde am Dienstag, den 14. Februar vertagt. Es sind nun weitere 5 Verhandlungstage angesetzt. Der nächste Prozesstag ist der 27.2.2012. Obwohl die Konditorei Scholze betont, es sei kein Schaden entstanden und sei nicht an einer Strafverfolgung interessiert, beharrt die Staatsanwaltschaft darauf, dass der Prozess fortgeführt wird. (Quelle: redglobe)
    Inzwischen sollen BKA und Interpol eingeschaltet sein, die Staatsanwältin will das nicht kommentieren.

    Darauf erstmal einen Kaffee und ein paar Kekse, natürlich heimlich, nicht dass mich ein Staatsanwalt dabei erwischt.


  7. Cash Cow Paula

    Februar 16, 2012 by Crazy Crow

    Pudding Paula von Dr. OetkerDr. Oetker, seines Zeichens einst ein Apotheker – jetzt Lebensmittelgigant, hat eine Kuh im Sortiment. Kuh Paula schlabbert mit Flecken und hipper Sonnenbrille millionenfach aus den Kühlregalen. Kuh Paula gehört zu den Produkten, das sich seit Jahren steigender Verkaufszahlen erfreut.

    Und so könnte das Leben im Kuhregal beschaulich weiter gehen, wenn Paula nicht Zuwachs bekommen hätte. Leider nicht im eigenen Puddingstall, sondern bei Aldi Süd steht die Puddingkonkurrenz. Flecki heißt die schwarz-weiße Kuh und kann somit kein Verwandter von Paula sein.

    Geschmacksmuster

    Seit 2006 gibt es Paula mit den Flecken im Pudding. Dr. Oetker hat sich das Verfahren patentieren lassen und hat unzählige Geschmacksmuster beim Marken- und Patentamt in München eintragen lassen. Darunter nicht nur Kuhflecken, sondern auch Sterne, Herzchen, Streifen und vieles mehr.

    Dr. Oetker klagt, dass Flecki von Aldi-Süd das Geschmacksmuster verletzt. Die zuständige Richterin hat sich die Eintragungen angesehen, die palettenweise ins Gericht geschleppt wurden.  Die Urteilsverkündung ist auf den 1.März festgesetzt. Die vorläufige Äußerung der Richterin ist, dass die Flecken von Flecki nicht so trennscharf und gleichmäßig verteilt sind, wie bei der Mutter aller Fleckenpuddings. Eine Geschmacksprüfung findet nicht statt.

    Die Kuh Paula hat es mit einer eigenen Webseite in die Welt des Internets geschafft.

    Landwirtschaft als Umweltsünder

    Die schöne bunte Werbewelt täuscht gewaltig über das tatsächliche Leben einer Kuh im Industriebetrieb Bauernhof hinweg. Den idyllischen Handwerksbetrieb mit einem Landwirt und der Mistgabel gibt es sogut wie nicht mehr. Massentierhaltung, Medikamentengaben und Überdüngung der Böden durch Gülle mit Verseuchung des Grundwassers ist die tatsächliche Welt der Landwirtschaft, die als größter Umweltverschmutzer in Deutschland gilt. Aigner und Sonnleitner sind die Treiber dieser Art von Landwirtschaft.

    (Quellen: Handelsblatt, SZ, Designschutznews)


  8. Winter adè

    Februar 15, 2012 by Crazy Crow

    GartenmoebelAlle Jahre wieder, der Winter geht, der Frühling kommt.
    Man kann sich zur Zeit schon an den ersten Frühlingsboten erfreuen, doch damit kommt auch die Arbeit für Garten, Terrasse und Balkon.

    Die Gartengeräte wollen fit gemacht werden. Der Rasenmäher sollte schon alleine aus Sicherheitsgründen einer Wartung unterzogen werden. Beete werden so langsam geplant und angelegt. Für den Baum und Strauchschnitt beginnt jetzt die beste Zeit.

    Der Garten als Erholungsraum

    Doch was ist der schönste Garten ohne ein gemütliches Plätzchen? Denn Garten ist nicht nur Arbeit, es wird immer mehr Wert auf die Freizeitgestaltung gelegt und somit wird der Garten zunehmend zum Erholungsraum.

    Je nach Garten und Geschmack fällt dieser Bereich unterschiedlich aus. Vom der einfachen Bank unter dem Apfelbaum bis hin zu Liegestühlen, Sonnenschirm und Pavillion mit Grillecke. Das betrifft nicht nur Gärten, auch eine Terrasse oder ein noch so kleiner Balkon kann zum Erholungsraum werden.

    Die Anforderungen

    Gartenmöbel gibt es in den verschiedensten Ausführungen und für jede Anforderung. Gartenmöbel müssen allen Witterungen standhalten, sie sollten für die meisten stapelbar, klappbar und einfach zu verstauen sein. Sie sollen als Sonnenliege dienen und zugleich soll man bequem darin sitzen können. Die Auflagen sollten abnehmbar und waschbar sein. Und wer diese Auflagen nicht ständig hin und hertragen will, besorgt sich eine Kiste zum verstauen. Notfalls sollten die Möbel das ganze Jahr draußen stehen bleiben können. Die Anforderungen sind vielfältig und jeder muß vor dem Kauf entscheiden, was ihm wichtig ist.

    Der Einkauf

    Preiswerte Gartenmöbel kaufen ist eine Kunst für sich. Mit seinen Anforderungen steht man im Gartencenter und sieht die tollen Ausstellungen. Um die Inspiration nicht gleich auf den Nullpunkt fallen zu lassen ist es ratsam, zunächst die Preisschilder außer acht zu lassen. Doch spätestens beim Gedanken an den Transport kann das Einkaufsvergnügen schnell an die machbaren Grenzen stoßen.

    Daher greifen immer mehr Verbraucher zur Onlinevariante und bestellen ihren Bedarf im Internet. Wichtig bei der Auswahl des Onlineshops sind ein ordentliches Impressum, die Auswahlbreite- und tiefe und eine kostenfreie Servicenummer. Denn nichts ist lästiger, als die Teile über verschiedene Shops zusammen suchen zu müssen oder im Falle einer Nachfrage in einer kostenpflichtigen Telefonschleife zu hängen.

    Fazit

    Wer sich jetzt um die Gartenmöbel kümmert, sei es diese langsam aus dem Winterschlaf zu holen oder sich Gedanken darum machen was er möchte  und zum Einkauf schreitet, kann den ersten Sonnenstunden gelassen entgegen sehen.


  9. Servus

    Februar 13, 2012 by Crazy Crow

    Servus ist nicht nur in Bayern gebräuchlich. In einigen Bundesländern wie auch in einigen Ländern ist diese Grußformel üblich. Neben den Bundesländern Rheinland – Pfalz, Baden – Württemberg, Saarland, teilweise in Hessen und natürlich in Bayern ist der Gruß auch in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Polen häufig anzutreffen. Manchmal wird es auch als Servas ausgesprochen, vornehmlich in Südtirol.

    Servus leitet sich aus dem lateinischen ab und kann man mit “zu Diensten” übersetzen. Der Gruß wird als Begrüßung, wie auch zum Abschied verwendet.

    Landläufig wird Servus meist mit Bayern in Verbindung gebracht. Tschüs(s)  ordnet man eher den nördlicheren Teilen der Republik zu und ist für das süddeutsche Ohr schmerzhaft. Man verbindet damit kreischende Stimmen und Pappnasen. Auch das Hallo ist eher eine oberflächliche Angelegenheit und hat bei weitem nicht die Herzlichkeit von Servus.

    Grüß Gott – Gottesbezug

    Wer es in Bayern ganz höflich angehen lässt, sagt “Grüß Gott” und “Auf Wiedersehen”. Nun mag sich der eine oder andere aufregen und meinen, der Gottesbezug wäre nicht in Ordnung. Tschüs, auch tschö oder tschüssing, hat ebenfalls einen Gottesbezug (siehe Wikipedia). Wer sich über Grüß Gott aufregt, dürfte eigentlich auch kein Tschüs verwenden.

    Tschüsverbot

    Etwas übertrieben, aber dennoch nicht ganz verkehrt ist die Aktion einer Passauer Schulleiterin, die ihre Schule zur Tschüs und Hallofreien Zone erklärt hat. Im Kern geht es um Höflichkeit und das hat noch nie geschadet.

    (Quellen: Spiegel online über die Passauer Schule, Wikipedia – Servus, Wikipedia Tschüs)

    Mir persönlich gefällt auch das “moin moin” und kommt mir als Bayern in Ostfriesland leicht über die Lippen.


  10. Bilder vom Schlittschuhrennen im Ditzumerverlaat

    Februar 12, 2012 by Crazy Crow

    Am 11.2. /14 Uhr war es soweit, das traditionelle Rennen zwischen Ditzum und Ditzumerverlaat fand das erstemal nach 20 Jahren statt.

    Was von dem Heimatverein, der Feuerwehr und den vielen Freiwilligen geleistet wurde war grandios. Ich jedenfalls war sehr beeindruckt. Ein Dankeschön von mir.

    Es war so gut wie kein Parkplatz mehr im Dorf zu finden. Schätzungsweise waren 1000 bis 1500 Leute da. Ein guter Treffpunkt, um mit alten Bekanntschaften ein paar Wörter zu tauschen. Auch Kai-Uwe Hanken, Buchautor und Chefredakteur der Rheiderlandzeitung war fleißig unterwegs. Man darf auf seine Bilder und seinen Bericht gespannt sein.

    Vorweg, leider kenne ich den Sieger noch nicht, habe wegen Wärmemangel es nur 2 Stunden ausgehalten. Sonntag weiß ich mehr.
    Nachtrag: Sieger des Wettbewerbs ist Ditzum, meine Gratulation. Vielleicht besteht ja nächsten Winter die Chance, bittere Rache zu üben.

    Sehr viel gute Bilder sind mir nicht gelungen. Bei der Masse will man sich nicht überall durchdrängeln. Ich denke für einen Eindruck reicht es. Nach der Bildergalerie gibt es noch 2 Videos.

    Weitere Ergänzung 13.2.2012:
    Diashow der Rheiderlandzeitung
    Videobeitrag vom Friesischen Rundfunk

    Videos

    Nach dem ersten Pulk kommt noch was. Das nenne ich Kämpfergeist.

    Vor dem Zieleinlauf – sieht sehr kämpferisch und professionell aus.

    Ein paar “Fremd”videos. Vielen Dank für die Aufnahmen.