RSS Feed
  1. Friedhof der Socken

    Januar 27, 2012 by Crazy Crow

    Es gibt kaum etwas nutzloseres als eine einzelne Socke, außer vielleicht eine Strumpfhose mit nur einem Bein.

    Die sockenfressende Waschmaschine ist eines der umstrittensten Themen die es gibt. Führende Wissenschaftler auf der ganzen Welt forschen an diesem ungeklärten Phänomen.

    Beim weltweiten internationalen Kongress Imsacf “mismatched socks – a cold foot” wurden Thesen und Theorien heiß diskutiert. Doch je mehr geforscht wird desto mehr Fragen eröffnen sich. “Wir sind noch viele Jahre von einem belastbaren Beweis entfernt”, soVictor Kaas, Leiter eines eigenen Labors und Organisator des Kongresses.

    Noch nie waren soviele Vertreter der Disziplinen Mathematik, Physik und Tote-Materie-Soziologie anwesend. Alchemisten, Philobesoffen und Verschörungspraktiker gaben sich die Klinke in die Hand.

    Die Socke die verschwunden ist, ist nicht verschwunden, sie hat lediglich einen anderen Zustand erreicht. Da auf dieser Erde nichts verloren geht (außer meine Socken, Schlüsselbund und Feuerzeug) kann sie sich nur in Energie umgewandelt haben. Die Socke ist also nicht verloren, sie ist nur nicht mehr so nutzbar wie vorgesehen. (Als Sockenbesitzer würde ich natürlich gerne Wissen, wer jetzt meine Sockenenergie besitzt).
    Diese Theorie der Energieumwandlung ist sehr umstritten, denn ab 50g Socken entstehen Strahlungswerte, die unbedingt eines Strahlenschutzanzuges bedürfen. Als ergänzende Theorie wird ins Feld geführt, dass es vermutlich einen Absaugschlauch für die Energie gibt und man will bis zum nächsten Treffen prüfen, ob jeder Schlauch an der Waschmaschine auch tatsächlich nur für Ab- und Zuwasser benutzt wird.

    Die schlichte, an der Grenze des Brainburnouts angesiedelte Theorie “Was zusammen gehört wird zusammen finden”, schließen sich viele Philobesoffenen und Soziologen an. Dabei wird davon ausgegangen, dass nicht das Paar Socken einen soziologischen Verbund bildet, sondern die Socke ein unentbehrlicher und schmerzhaft abgetrennter Teil einer Strumpfhose ist, die nun als unglückliche Legging unterwegs ist. Der Phantomschmerz der Legging sendet auf einer für uns Menschen nicht hörbaren Frequenz Signale aus, die den abgetrennten Teil, auch Socke genannt, in einen hochfrequenten Zustand versetzt und für uns unsichtbar macht. Beim öffnen der Waschmaschine entschwindet das für unsere Augen unsichtbare Frequenzbündel in Richtung der Legging.
    Allerdings ist es trotz hochempfindlicher Geräte und Fotofallen bisher noch nicht gelungen, eine Vereinigung von Socke und Legging zu beobachten. Man arbeitet an einem besseren Versuchsaufbau, denn die Methode mit einer Legging durch die Lande zu fahren und im richtigen Augenblick in der Nähe einer Waschmaschine zu sein, in der gerade der fehlende Teil der Legging gewaschen wird verspricht für die Zukunft keine guten Aussichten auf Erfolg.

    Das Loch im Raum-Zeit-Kontinuum ist ein Forschungsfeld in dem sich nur die Hartgesottenen bewegen. Noch kämpft man mit der Heisenbergschen Unschärfetheorie, vor allem bei höheren Umdrehungszahlen. Man kann nicht zu jedem Zeitpunkt den konkreten Aufenthaltsort der Socke in der Waschmaschine bestimmen. Jedoch steht für diese Forschergruppe fest, dass das Loch seinen Ausgang in der Mitte der Waschmaschinentrommel nimmt, wo man Mikrogravitation vermutet. Dass die Experimente mit Löchern im Raum-Zeit-Kontinuum nicht ungefährlich sind, beweisen die Versuchshamster, die den Waschvorgang nicht überlebten, wenn sie auch nur in die Nähe der Mikrogravition kamen. Bis zur nächsten Konferenz möchte ein Wissenschaftler ein Loch im Raum-Zeit-Kontinuum mitbringen und somit den wissenschaftlichen Beweis antreten.

    Weniger spektakulär, aber einen interessanten Ansatz bietet die Obsoleszenz. Das ist eine von der Industrie praktizierte künstliche Veralterung der Ware oder die Verkürzung des Gebrauchswertes um den Konsum anzuregen. So werden zum Beispiel Glühbirnen nicht für 2000 Stunden und mehr gebaut, wie leicht möglich, sondern man verpasst ihnen eine Lebensdauer von 1000 Stunden. Ebenso ist es mit den Druckern, die einfach den Dienst nach einer bestimmten Anzahl an ausgedruckten Seiten einstellen, obwohl der Drucker noch in Ordnung ist.
    Auf diesen Tatsachen aufbauend geht man von einer künstlichen und gewollten Verschrumpelung aus. Es werden immer wieder, so die Theorie, in der Fabrik Socken aus Schrumpelmaterial den normalen Socken hinzu gefügt. Das Ziel ist es, dass der Endverbraucher der die Waschmaschine öffnet den Eindruck gewinnt, 2 verschiedene Socken vor sich zu haben. Hat er das Gefühl ihm sind 2 Socken abhanden gekommen schreitet er unverzüglich zum Panikkauf.  In Wahrheit befindet sich aber nach wie vor ein komplettes Paar Socken vor seinen Augen. Der leicht verwirrte Redner konnte den Beweis nicht antreten, da er bis jetzt weder Wäscheschrank noch Waschmaschine in seinem Haus gefunden hat.

    Als Gastredner bei der Imsacf trat ein Vertreter der Waschmaschinenhersteller auf. Das Geraune im Zuhörersaal schwoll an, als er davon sprach, dass die vermeintlich fehlenden Socken sich nie in der Waschmaschine befanden. Vielmehr sind sie auf dem Weg zur Waschmaschine verloren gegangen, bzw. haben diese Socken den Weg nie angetreten. Als der Gastredner etwas über Spaltmaße und bauartbedingten Dichtungen erzählen wollte, wurde er ausgepfiffen und als Spinner abgetan. Die Gastrednerschaft wurde ihm auf Lebenszeit entzogen.

    Diese Erkenntnisse aus dem Kongress helfen mir nicht weiter. Weiterhin gibt es einen Friedhof der Socken in meinem Schrank, in der Hoffnung, eines Tages würde sich die eine oder andere vermisste Socke wieder einfinden. Ich kann keine Rücksicht auf Mode nehmen und  nutze in der Zwischenzeit die Socken momentan als Handschuhe. Als Socken sind sie ja nicht mehr zu gebrauchen. Im März findet eine Parallelveanstaltung zur Imsacf statt, die Imgach – internationaler Kongress der mismatched gloves – a cold hand.


  2. Scheiden tut weh

    Januar 26, 2012 by Crazy Crow

    “Scheiden tut weh” sagt der Volksmund. Das aber bezieht sich eher auf das loslassen wie Umzug. Der Volksmund bezieht sich sicher nicht auf Ehescheidung, denn Ehescheidung war nicht immer möglich, sei es aus gesellschaftlicher Sicht, der gegenseitigen Zweckversorgung oder aus dem Glauben heraus.

    Selbst meine Großeltern noch hätten das Wort Ehescheidung nie in den Mund genommen und es jährlich zum Unwort des Jahres erklärt.

    Inzwischen sind Ehescheidungen alltäglich, Mehrfachscheidungen nicht selten. Die Scheidungsrate pendelt um die 50%, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Die Ehe als Institution ein Leben lang ist ein Modell, das ausgedient hat. Eine lebenslange Ehe und die Scheidung durch Tod hat in der Hochzeitsformel seinen Niederschlag gefunden. Das allerdings zu einer Zeit, wo die Menschen gerade mal halb so alt wie heutzutage wurden. Legt man die durchschnittliche Lebenserwartung zu Grunde, als dieser Spruch Einzug gehalten hat, so muß man heute bis zum Tod einige Jahrzehnte mehr rechnen.

    Eine Ehe bis zum Tod hatte natürlich auch einen gewollten Zweck, nämlich die Versorgungssicherheit in der Gemeinschaft. Auch Aspekte wie Sitte und Ordnung waren hoch angesiedelt. Das alles hat sich im Laufe der Zeit geändert und niemand ist aus den damaligen durchaus sinnvollen Vorstellungen gezwungen, mit einem Partner ein Bündnis auf Gedeih und Verderb einzugehen.

    Mit einer Scheidung macht man es sich in der Regel nicht einfach. Die Statistik sagt, dass eine Ehe durchschnittlich erst nach ca. 14 Jahren geschieden wird. Manche mag es früher treffen und manche im verflixten siebten Jahr.

    Auch die Scheidung als Gerichtsakt selbst hat sich gewandelt. Waren früher noch Beweise, klassischer Weise für Untreue, für eine Scheidung notwendig, so genügt heute der beidseitige einvernehmliche Wille zur Scheidung. Es müssen auch nicht mehr beide Parteien je durch einen Anwalt vertreten werden, es genügt ein Anwalt für beide Parteien, was Scheidungskosten spart.

    Ohne Anwalt geht es aber nicht. Dieser muß immer beauftragt werden und für beide Parteien besteht Erscheinungspflicht vor dem Scheidungsgericht.

    Dennoch kann man sich die Vorbereitung zu einer Scheidung einfacher machen. Bei der sogenannten Online-Scheidung wird ein spezialisierter Anwalt beauftragt die Scheidung schnell und einfach durchzuführen. Dieser spezialisierte Anwalt weiß worauf es ankommt und führt zügig durch den Papierdschungel und die behördlichen Vorschriften. Diese Art von Scheidung spart viel Zeit und reduziert die Scheidungskosten erheblich.


  3. Schlecker kann vorläufig weiter machen

    Januar 26, 2012 by Crazy Crow

    Schlecker hat sich im Rahmen seines Insolvenzantrages mit dem Lieferanten Markant einigen können(Quelle: FAZ). Die Filialen werden wieder mit Waren beliefert, so dass der Betrieb aufrecht erhalten werden kann.

    Ob das allerdings die Lösung der Probleme ist? Ganz sicher nicht. Der Ruf ist ruiniert und es gibt eine breite Front der Schleckerverweigerer. Da wird auch kein Imagepolieren durch neue Logos oder Slogans helfen. Ein zukunftsfähiges Konzept muß die Kritikpunkte im soialen Bereich offensiv angehen. Und dann ist es immer noch fraglich, ob man mit Seife und Shampoo eine Filiale erhalten kann.

    Der starke Vorteil den Schlecker gegenüber anderen Mitbewerben hat ist das breite Filialnetz. Aber ob man. wo früher sich ein Tante Emma Laden befunden hat einen Drogeriemarkt benötigt, glaube ich nicht. Bessere Chancen räume ich ein, wenn sich der Drogeriemarkt zu einem Haushaltsmittelladen oder ähnlichem wandelt und dieses auch so vermarktet. Denn in der Tat ist es angenehm nicht wegen Ofenanzünder, einer Kerze  oder einem Putzmittel in ein großes Center zu fahren, sondern dieses vor Ort zu bekommen.

    Diese Artikel gab es bisher schon, aber es wollte nicht so in die Köpfe. Wenn es dann eine soziale Komponente gibt, dann könnte ich mir gut vorstellen, Schlecker weiterhin erfolgreich zu führen.
    Das aus Sicht eines einfachen Verbrauchers, der Geld ausgibt und sich aussucht wo er es ausgibt. Was auch immer passieren wird, es wird spannend was weiterhin passiert. Ich gehe davon aus, dass der Fall Schlecker vor allem für Unternehmer ein Lehrstück ist und sich zeigt, dass es eine Verbrauchermacht gibt.


  4. Frank Wuterich wütet

    Januar 25, 2012 by Crazy Crow

    Sein Name ist scheinbar Programm. Frank Wuterich, US – Soldat, ist in eines der schwersten Kriegsverbrechen im Irak verwickelt.

    Stundenlang waren am 19. November 2005 Soldaten durch die Stadt Haditha gezogen und haben wahllos Zivilisten in einem Rachefeldzug ermordet.
    Unter den 24 Opfern waren mindestens 10 Frauen und Kinder.

    Das sind echte Helden, so zumindest das amerikanische Militärgericht und hat alle beteiligten Soldaten freigesprochen. Die Strafe ist eine Degradierung bei gleichem Gehalt – anders gesprochen: Gleiches Geld für weniger Verantwortung. Solche Strafen wünscht sich mancher.

    Personen die Kriegsverbrechen bekannt machen müssen mit härtester Strafverfolgung rechnen, während die Kriegsverbrecher selbst auf Händen getragen werden. Die US-Regierung weiß schon, warum sie den internationalen Gerichtshof von Den Haag nicht anerkennen. Sie müssten damit rechnen, dass keiner mehr Soldat werden will. Man achtet vermutlich bei der Ausbildung der Soldaten nicht darauf, etwas über Menschenrechte und Menschenwürde zu erzählen.

    Der Irak kann den US Soldaten keinen Schutz mehr vor juristischer Verfolgung bieten. Das Fass ist voll und keiner will mehr etwas von den Amerikanern wissen, ich kann es verstehen.

    Es wäre eigentlich an der Zeit, dass die zivilisierten Gesellschaften ein Embargo gegen die USA beschließen.

    Quelle und Weiterführendes:
    Spiegel online
    Bradley Manning 


  5. Das Kind im Manne

    Januar 25, 2012 by Crazy Crow

    Kennt Ihr den Ausspruch “Das Kind im Manne”? Also mir geht es immer so, dass ich spätestens dann in Verzückung gerate, wenn ich eine Modelllandschaft sehe, am besten mit Eisenbahn, Autos und blinkenden Lichtern. Man(n) erkennt sofort auf den ersten Blick, was man gerne noch umbauen könnte oder was für Szenen man nachstellen würde.

    Was Psychologen dazu sagen, weiß ich nicht. Jedenfalls liegt es sicher nicht an einer schlimmen Kindheit, meine Eltern haben für vieles gesorgt. An Spielzeug oder Möglichkeiten sich kreativ zu beschäftigen gab es keinen Mangel. Oft sind es die einfachsten Dinge, die zum kreativem Spiel auffordern.
    Bausteine, Autos und Plastiktiere auf dem Boden kunstvoll zu fiktiven Landschaften trappiert waren eine Welt in die ich abtauchte. Heutzutage würde man sagen, das waren virtuelle Welten.

    In diese Welten tauche ich zum Beispiel ganz schnell ab, wenn ich einen Kinderteppich sehe. Dieses gab es zu meiner Zeit nicht. So einen Spielteppich habe ich das erste mal bei einer Bekannten gesehen. Der Sohnemann suchte einen Spielpartner und hatte in mir ein leichtes Opfer.

    Kinderteppich BauernhofAls ich im Kinderzimmer diesen Kinderteppich mit einer Bauernhoflandschaft sah, genügte sozusagen ein Blick von Mann zu Mann. Wir bauten uns unsere Welt. Diese Vorlage wurde weit über den Teppich hinaus ergänzt. Von oben betrachtet hätte man fast von einem Großbauern sprechen können. Zäune wurden aus Lego erbaut, Traktoren wurden hin und her geschoben, Tiere wurden gefüttert und gepflegt.
    Ich war begeistert von dieser einfachen Möglichkeit, sich sofort kreativ zu beschäftigen.

    Diese Kinderteppiche sind natürlich nicht nur Vorlage zum spielen. Sie sind in erster Linie eine weiche Spielunterlage um den Lieblingsspielplatz, den Boden, um einiges angenehmer und sicherer zu gestalten. Die Auswahl an verschiedenen Größen, Motiven und Ausführungen ist riesig und es sollte für jeden Kindergeschmack etwas dabei sein.

    Die Pflege und Reinigung solcher Teppiche ist relativ einfach, denn meist genügt es diesen abzusaugen oder auszubürsten. Noch einfacher tut man sich, wenn man diesen Teppich vor der Türe kräftig ausschüttelt. Nicht zu unterschätzen ist die Lärmdämmung eines Kinderteppichs. Sollte nämlich Parkett oder Laminat verlegt sein, so bietet der Teppich eine Spielunterlage, auf der man sich nicht nur wohlig fühlt, sondern es darf auch mal etwas runterfallen, ohne daß das ganze Haus darüber Bescheid weiß.

    Wenn ihr mich mit einer Rolle unter dem Arm auf dem Weg zu einer Einladung seht, dann seht ihr nicht nur ein Geschenk, ihr seht auch das “Kind im Manne”.


  6. Crazy Crows Wochenschau – Ausgabe 3/2012

    Januar 24, 2012 by Crazy Crow

    Wochenschau logo Crows Wochenschau - subjektiv und erfrischend frei von political correctness. Jede Woche - Freude und Ärger, sinnvolles und sinnentleertes, Wichtiges und Unwichtiges 

     

     

    KronkorkenSilikon ist ein wertvoller Werkstoff. Muß man sich aber deshalb fast des Brustimplantates bemächtigen? Ein 68-jähriger hat seiner Arbeitskollegin so fest an die Brust gefasst, dass das Implantat verrutscht ist. Der 68-jährige bestreitet das und behauptet, an die Hüfte gefasst zu haben. Entweder hat der 68-jährige einen schlechten Augenarzt oder das Implantat ist irgendwie seltsam angebracht.

    KronkorkenÜber 3 Millionen Zitzen sorgen in Niedersachsen für die Milch. Letztes Jahr hatte jeder Landwirt durchschnittlich 5 Kühe mehr als im Jahr zuvor. Gesamt sind es 790000 Kühe, die niedersächsisches Gras und Kraffutter in sich hinein schlingen um auch Asien mit dem Drüsensekret zu versorgen.
    Aigner erzählte bei der Auftaktveranstaltung der grünen Woche in Berlin, dass die Landwirtschaft gegen den Welthunger ankämpfen müsse. Wieso eigentlich? Hat Aigner nicht die Zahlen im Kopf? 1% der weltweiten Ackerfläche liegt in Deutschland. Wie will man da effektiv gegen den Welthunger ankämpfen? Ist es da nicht wesentlich sinnvoller dort zu helfen, wo der Hunger entsteht? Zum Beispiel mit aktiver Hilfe in Wissen und Material? Würde eine ganze Menge CO2 Transportkosten sparen und unser Land hätte einen Zugewinn an Lebensqualität. Natürlich weiß das Frau Aigner, aber Lobbyismus ist halt so schön. Aigner packt wichtige Probleme nicht an. Langsam dürfte unter ihrem Teppich kein Platz mehr vorhanden sein.

    KronkorkenFrauen wissen nicht was sie wollen. Es gab Zeiten, wo der weinerliche und kochende Mann kaum den Boden putzen konnte, weil dort die Frauen ihm zu Füßen lagen. Eine Folge der Gleichberechtigung und der vielen Sabbelthesen von Alice Schwarzer.
    Heutzutage wird der Putzmann kaum noch eine Frau finden, die vor ihm auf dem Boden liegt. Die Frau kehrt wieder zu den Wurzeln zurück und will Männer und Machos. Als ob wir es nicht schon immer gewußt hätten.

    KronkorkenEin Spionagestein als Stolperstein der Diplomatie. Modernste Technik in einem Stein versteckt sorgte für diplomatische Verstimmungen. Die Briten hatten in Moskau einen Stein mit einem modernen Innenleben ausgestattet. Theoretisch sollte der Stein Informationen senden und empfangen können. Die Reichweite war auf 20m ausgelegt. Nur funktionierte das nicht immer und der Stein wurde des öfteren eingesammelt und repariert. Die Russen haben das munter, ganz nach alter Art und Weise, fotografiert. Man hätte wohl besser einen Rolling Stone aufgebaut.

    KronkorkenWas den Umgang mit Aylanten betrifft, schäme ich mich sehr für Deutschland. Leute werden jahrelang kaserniert, daran gehindert sich zu integrieren. Ein Grundsatz lautet, dass man keinen abschieben kann, der in seinem Heimatland von Verfolgung, Folter oder Tod bedroht ist. Syrien wäre so ein Land, wo man nicht abschieben sollte. Das schert die Behörden nicht, bis vor kurzem. Man schiebt halt in ein anderes Land ab, das dann an Syrien ausliefert. Sollte ein Flüchtling keine Papiere haben, kann man auch nicht abschieben. Aber wir wären nicht Deutschland, wenn wir nicht auch dafür eine Lösung hätten. Wir bestechen einfach Beamte im Ausland, die dann Papiere ausstellen. Oftmals waren die Flüchtlinge niemals in diesem Land oder sprechen nicht mal dessen Sprache. Diese Beamten sollte man unbedingt abschieben, am besten nach Syrien. Ändern kann man das nur, wenn man endlich mit dem Stimmzettel zur Wahl eine Veränderung herbeiwählt.

    Dann war doch noch was mit Kimdotcom, einer der fragwürdigsten Figuren des Internets.
    Ebenso fragwürdig ist eine Schiffswerft im Binnenland, die Ozeanriesen baut. Genauso gut könnte man die Rüstungsindustrie auf eine der friesischen Inseln verlegen, das wäre genauso sinnvoll. Diese Werft zerstört einen ganzen Landstrich, doch ohne Zuspruch der Politiker ginge das nicht. Wäre interessant nachzusehen, welche Autos diese Politiker fahren, wo sie Urlaub machen. Gerade jetzt, wo man so langsam gewahr wird, wie Niedersachsens Regierung tatsächlich tickt.
    Am besten hat mir diese Woche das mit dem Busengrabscher und dem verrutschten Brustimplantat gefallen. Vielleicht ist mein Bauchimplantat auch nur nach unten verrutscht. Ich mache mir Hoffnung.

     


  7. Der Schmutz bleibt draussen

    Januar 23, 2012 by Crazy Crow

    Dieser Winter ist kein Winter, zumindest nicht hier in Ostfriesland. Es ist ein Sturm- und Regenwinter mit Flut, Matsch und moddrigen Wiesen.

    Wer Hunde hat, weiß dass das dieses Wetter regelmäßig den Schrubber auf den Plan ruft. Selbst wenn man noch so gut die Pfoten abwischt. Nicht nur die Hunde tragen Schmutz bei so einem Wetter in die Wohnung, es ist praktisch jeder.

    Lange habe ich mich damit beholfen, irgendwelche Läufer und Teppiche in den Eingangsbereichen zu platzieren, in der Hoffnung, der Schmutz bleibt draussen. Was er natürlich nur bedingt macht. Denn ein normaler Läufer hat die Eigenschaft, zu verrutschen, nach dem waschen in der Waschmaschine ist er meistens aus der Form oder er ist schlicht zu dick, als dass er unter die Türe passt. Der Schmutzfangeffekt ist nur bedingt bis gar nicht vorhanden.

    Abhilfe schafft ein Blick in die Geschäfte. Diese müssen mit diesem Wetter ebenfalls fertig werden, nur in einem wesentlich größeren Umfang als in einem privaten Haushalt. Sie verwenden sogenannte Schmutzfangmatten. Diese im Eingangsbereich ausgelegten Matten müssen eine Menge Eigenschaften besitzen. Zunächst müssen diese den Schmutz von den Schuhen nehmen. Das wird durch spezielle Materialien und durch eine gewisse Laufstrecke erreicht. Die Matten müssen rutschfest sein. Nichts ist schlimmer als wenn sich herum spricht, jemand hätte sich ein Bein gebrochen. Auch die Versicherung würde die Leistung verweigern, wenn das keine Schmutzfangmatte wäre, die den Unfallverhütungsvorschriften entspricht. Außerdem müssen die Matten leicht zu pflegen sein.

    Diese Matten sind schon lange nicht mehr nur dem Gewerbe vorbehalten. Längst gibt es für den privaten Haushalt Schmutzfangmatten, die die gleichen Eigenschaften aufweisen, wie die für den gewerblichen Bereich. Sie sind rutschfest, fangen zuverlässig den Schmutz auf und sind leicht zu pflegen.

    SchmutzfangmatteDass diese Matten nicht nur grau oder unauffällig meliert braun sein müssen sieht man an diesen Beispielen. Inzwischen gibt es diese Matten in den ausgefallensten Farben und Designs. Der Einsatz beschränkt sich nicht nur auf den Türbereich. Immer öfter finden diese Matten in der Küche ihr Einsatzgebiet. Neben dem Sicherheitsgewinn sicher auch oft die hygienischere Lösung. Denn der Schmutz wird gehalten und wirbelt nicht auf. Fällt einmal was zu Boden ist die Matte schnell in der Waschmaschine gewaschen.


  8. Sturmflut am Dollart – 22. Januar 2012

    Januar 22, 2012 by Crazy Crow

    So richtig gab es, zumindest hier, keinen Sturm. Aber eine Flut bis 2m über normal Null. Die Sieltiefs der Umgebung sind gut voll aber nicht übervoll. Für die Nicht – Ostfriesen, ein Sieltief ist ein Entwässerungsgraben und zählt zur den untergeordneten Gewässern. Entwässerungsgraben ist ein unschönes Wort für diese Wasserläufe, die die Landschaft prägen, unterteilen, reizvoll sind und eine wichtige Funktion im ökologischem Bereich einnehmen. Ein Sieltief kann durchaus bis 20m breit sein.

    Aber nun zu den Fotos von heute. Wie immer habe ich weder mein Leben noch Kosten gescheut, euch ein paar Aufnahmen zu präsentieren.
    Die Aufnahmen entstanden am Dollart und im Hafen Ditzum.

    Hafen Ditzum   Hafen Ditzum   Außenanleger Ditzum   Ditzumer Uferpromenade   Ditzum Hafen   Bohrinsel


  9. Die Insolvenz Schlecker

    Januar 21, 2012 by Crazy Crow

    Pleite, wie vielfach zu lesen, ist Schlecker nicht. Pleite im herkömmlichen Sinn ist Schlecker dann, wenn es so weiter geht. Daher wird eine Planinsolvenz gestellt, um Teile des Konzerns zu retten.

    Die Zahlungsschwierigkeiten waren schon lange bekannt, zumindest von Marktbeobachtern. Zuletzt konnte man das vor Weihnachten gut beobachten. Da wurden Filialen geschlossen um mit dieser Ware die anderen Filialen mit Ware zu versorgen.

    Mit dem Slogan “for you, Vor Ort” das Blatt zu wenden ist ein hilfloser Versuch das Ruder herum zu reißen. Doch so schnell ändert man keinen Kurs und wie die Costa Concordia ist die Schleckerfregatte auf Grund gelaufen. Eine weitere Parallele zu dem Schiffsunglück – es gab keine Warnung an die Beteiligten. Angestellte wie auch ver.di erfuhren davon meist aus der Presse. Nun muß jeder sehen, was er rettet und wie er sich rettet. (weiterlesen …)


  10. Dreckschleuder unterwegs

    Januar 20, 2012 by Crazy Crow

    Schon heute am Freitag den 20. Januar soll eine neue Dreckschleuder von Papenburg in die Nordsee überführt werden.

    Der voraussichtliche Zeitplan: 12:30 Uhr Abfahrt in Papenburg; 15:30 Uhr  „Friesenbrücke“  in Weener; 17:30 Uhr an der „Jann-Berghaus-Brücke“   bei Leer; 21:30 Uhr Ankunft am Emssperrwerk.

    Die “Disney Fantasy” ist 340Meter lang und wurde im Landesinneren gefertigt. Um diese und viele weitere Dreckschleudern durch das Binnenland zu schleusen werden erhebliche Naturzerstörungen in Kauf genommen. Das Arbeitsplatzargument ist schon lange keines mehr für diesen Standort der Werft in Papenburg. Sehr viele Arbeiter fahren täglich von der Küste zur Werft, Leiharbeiter haben ein unsicheres Arbeitsverhältnis, Arbeitskräfte werden aus dem Ausland angekarrt. Dagegen werden hier Arbeitsplätze, vor allem im Tourismus, zerstört.

    Die Ems ist im Laufe der Jahre zu einem hochverseuchten und biologisch nahezu toten Fahrrinne verkommen. Tiefe Ausbaggerungen gefährden Bausubstanz im Umfeld, der Freizeitwert ist schon lange nicht mehr gegeben. Im Gegenteil, es wird immer mehr im Umfeld der Ems zerstört. Die Ausbaggerungen für die großen Kreuzfahrtschiffe müssen gelagert werden. Inzwischen versucht man den Schlick in Teiche und Seen abzulagern, obwohl bekannt ist, dass der Schlick mit Schwermetallen verseucht ist.

    weitere Infos:
    Initiativenseite Rettet die Ems
    Die Kreuzschifffahrt ist eines der größten Umweltverschmutzer. Dazu ausführliche Berichte des NABU.