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‘Verbraucher’ Category

  1. Weihnachtsbäume aus biologischem Anbau

    Dezember 15, 2011 by Crazy Crow

    Weihnachtsbaum Plantage“Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie giftig sind deine Blätter”

    Weihnachtsbaumplantagen (Christbaumplantagen) sind, und das wird jeder bestätigen, kein Wald, sondern landwirtschaftlicher Acker. Da wo die industrielle (auch konventionelle genannt) Landwirtschaft die Finger drin hat, ist das Giftfass nicht weit. Und wo ein Giftfass rumsteht, da steht in aller Regel auch Monsanto, Bayer und Glyphosat (besser bekannt unter Roundup) drauf.

    Der Einsatz ist in der Landwirtschaft geregelt, besonders im Hinblick auf den Grundwasserschutz. Doch eine Weihnachtsbaumplantage unterliegt nicht den landwirtschaftlichen Regeln, es fällt unter Waldwirtschaft. So wird das Roundup bis an die Grenze zu Wohngebieten und in Wasserschutzgebieten munter verteilt. Dass so eine Plantage nichts mit Wald zu tun hat, dürfte jedem klar sein. Denn ein Wald hat etwas mit einem gesunden Ökosystem zu tun, mit Freizeitwert und Allgemeinheit. Alles Eigenschaften, die eine Weihnachtsbaumplantage nicht besitzt.

    Ehemalige Wälder müssen Weihnachtsbaumplantagen weichen. Ein richtiger Wald wird nicht angebaut, denn es könnte ja sein, dass die EU irgendwann Biopflanzen besonders fördert, dann wird die Plantage platt gemacht und man baut Mais, oder dergleichen an. Unsere Natur unterliegt immer mehr dem Landwirtschaftsdiktat von Sonnleitner und Aigner. Anstatt nachhaltige Konzepte zu erarbeiten, auch für nachfolgende Generationen, kriecht man dem industriellen Landwirt da hinein, wo ich nicht mal hinsehen möchte.

    Wenn denn schon Weihnachtsbaumplantagen, dann zumindest im umweltverträglichem Maß, also geregelt und biologisch. Der Mehrpreis sind auf den Monat umgerechnet vielleicht ein oder zwei Euro. Damit wird der Landwirt belohnt, der achtsam mit unserer Umwelt umgeht.

    Wo bekommt man biologische Weihnachtsbäume her? Am besten fragt man zunächst im örtlichen Forstamt nach oder fragt einen Waldbauern, ob er etwas hat. Ansonsten kann man sich an der Liste von Robin Hood und Naturland halten.

    Weiterführende Infos unter: ZDF und WDR.


  2. Strahlende Landschaft

    November 15, 2011 by Crazy Crow

    Uran im DüngerBlühende Landschaften wurden der ehemaligen DDR und Westdeutschland versprochen. Was wir haben sind Monokulturen, in denen sogut wie nichts blüht.
    Dafür haben wir strahlende Landschaften. Und zwar überall dort, wo fleißig gedüngt wird. Nein, diesmal ist nicht die Gülle gemeint, die das Trinkwasser verseucht, sondern der mineralische Phosphatdünger.

    Er belastet zwar nicht mit Nitraten den Boden und das Grundwasser, dafür aber mit Uran.

    Uran kommt natürlich vor und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man Spuren von Uran im Trinkwasser findet. Im natürlichen Bereich kein größeres Problem. Wieviel von dem Uran im Trinkwasser enthalten sein darf, dafür gibt es sogar Grenzwerte.

    Doch diese Grenzwerte einzuhalten wird immer schwieriger, vor allem in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung. Mineralischer Phosphatdünger enthält größere Mengen an Uran. Das ist mehr oder weniger auch natürlich, denn Uran gibt es in Spuren überall. Das Problem ist die Konzentration und die konzentrierte Ausbringung.

    Doch davon weiß der Hobbygärtner und der Landwirt nichts bis nicht viel. Warum? Weil die Lobbyverbände nicht informieren. Weil es keine Deklarationspflicht gibt, wieviel Uran im Dünger enthalten ist, den wir gerade vor uns haben. Und es gibt keine Grenzwerte, wieviel Uran, sorry Dünger, ein Landwirt per Quadratmeter ausbringen darf.

    Wieso gibt es darüber keine Aufklärung? Wieso gibt es keine Hinweise auf der Düngerpackung? Wieso wird das mit dem Uran so verschwiegen? Und wieso gibt Frau Aigner, Verbraucherschutzverhinderungsministerin, keine Interviews zu diesem Thema? Fragen Sie nach. Je mehr es tun, desto besser. Nichtstun unserer Politiker sollten wir uns nicht mehr gefallen lassen.

    Denkt man an Natur- und Umweltschutz, fallen einem Dinge wie Geschwindigkeitsbegrenzung, böse Industrie oder auch die Glühbirne ein. Nach wie vor ist die Landwirtschaft der größte Umweltverschmutzer. Alles läßt sich nicht vermeiden und bis zu einem gewissen Maß ist das kein größeres Problem. Aber die intensive industrielle Landwirtschaft (auch konventionelle Landwirtschaft genannt) überfordert die Natur und Umwelt.

    Inzwischen müssen einige Wasserwerke dazu übergehen, das Uran verseuchte Trinkwasser mit teuer zugekauften sauberen Wasser zu verdünnen. Denn Filter die es gibt, sind ja wieder zu teuer und die Entsorgung der Filter fällt unter das Atomrecht. Dabei dachte ich, wir haben den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen.
    Auch hier gilt wie bei den Banken. Die Gewinne (Landwirtschaft) werden privatisiert, die Folgekosten abgewälzt.

    Und ich gehe jetzt erstmal einen Kaffee trinken – auf einen strahlenden Tag.


  3. Stevia nun doch zugelassen

    Oktober 8, 2011 by Crazy Crow

    SteviaDie Geschichte um Stevia ist eine Leidens- und Lügengeschichte. Ein natürlicher Süßstoff, der in weiten Teilen der Welt zugelassen ist, ist in der EU verboten, bzw. nicht als Lebensmittel zugelassen, bis jetzt.

    Dass dieses lange weigern der Zuckerlobby anzulasten ist, ist klar. Dass auch die Verbraucherminister darin involviert sind, ist auch klar. Denn vor Jahren fragte ich bei Seehofer an, damals Landwirtschafts- und Verbraucherminister, ob und wie es um Stevia als Lebensmittel steht. Es folgte ein ausführlicher 2 oder 3 seitiger Brief, dass das leider an der EU liegt.

    Nun ist er in Bayern der Chef und eine Molkerei wollte Stevia zur Süßung von Joghurts verwenden. Nein sage Bayern, ja sagte das bayerische Gericht. Wieso muß es erst zu einem Nein kommen, wenn man doch das mit dem Stevia noch vor Jahren bedauert hat?
    So ist er halt der Seehofer, ein Wendehals. Das sind zwar viele Politiker, aber Seehofer macht es offensichtlich. Ob man das als Ehrlichkeit oder Dummheit deklarieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

    Auch stellt sich die Frage, warum andere Produkte ganz schnell zugelassen werden, obwohl deren Wirkung nicht genügend dargelegt ist. Produkte von Textilfarben bis hin zu Genfutter.

    Quelle: Zulassung von Stevia 


  4. Herbstgebäck

    September 20, 2011 by Crazy Crow

    Endlich, der frühe Verkauf von Weihnachtslebkuchen hat ein Ende. Es gibt ab September sogenanntes Herbstgebäck, also Lebkuchen, Dominosteine und die Dinge, die man früher gerne zu Weihnachten gegessen hat. Wie gut, dass das Kind einen anderen Namen hat, sonst würde es nicht schmecken, denn wer will im September Marzipanstollen und Co vernaschen.

    Betrachte ich mir aber diesen Sommer, so gibt es keinen Herbst. Die letzten Monate waren lediglich ein milder Winter. Der Kamin wurde des öfteren angeheizt, die Autoheizung mußte des öfteren angeschalten werden. Von mir aus hätte sich der Einzelhandel dieses Jahr das “Herbstgebäck” sparen können und direkt mit dem Verkauf von Weihnachtsstollen beginnen können.

    In diesem Sinne schon mal ein frohes Weihnachtsfest. Ich zünde mir heute die erste von 14 Kerzen auf meinem Kranz an.


  5. Sommerpause bei den Öffentlichen

    August 22, 2011 by Crazy Crow

    Als Nutzer von öffentlich-rechtlichen Medien, als leidenschaftlicher Seher von Nachrichten und Diskussionsrunden muß ich jedes Jahr den Satz: “Wir machen Sommerpause und freuen und auf Sanktnimmerleinstag”.

    Seit Wochen sehe ich Wiederholungen und suche in schlecht funktionierenden Mediatheken nach den letzten Diskussionen aus besseren Tagen.

    Was muß ich sehen? Die 1000ste Sendung über den Mauerbau, den Mauerfall, dem Leben hinter und vor der Mauer und über Mauerflüchtlinge.
    Ich weiß aus den unzähligen Zoosendungen, dass es Fischotter Rudi inzwischen gut geht. Seine Kralle ist verarztet und auch sein schiefer Zahn hat eine komplette Behandlung erfahren, von der mancher Kassenpatient nur träumen kann. Nun schwimmt er wieder, beachtet die 5 Ärzte mit keinem Blick und frißt genüsslich den Fisch, finanziert von meinen Eintrittsgeldern.

    All das, auf leicht gehobenen Privatsenderniveau, muß ich bezahlen. Denn einer macht keine Sommerpause – die GEZ. Dabei finanziere ich und viele andere mit den Gebühren für Informationen, für Nachrichten, für Auslandskorrespondenten und fähige Journalisten. Doch blicken lässt sich nichts von den zugesicherten Eigenschaften.

    Die GEZ, die Datenbehörde Nummer 1 in Deutschland bereitet sich fleißig auf die neue Datensammelaktion vor.

    Deutschland steht wieder mal vor einer Novellierung des Rundfunkstaatsvertrages. (Welcher Idiot hat dieses eingeführt?) Damit fallen zunächst alles sinnvollen Maßnahmen unter den Tisch, die bisher benachteiligten Gruppen geholfen haben. Es werden wesentlich mehr Daten als bisher gesammelt und es werden unbescholtene Bürger zu Schnüffeldiensten verpflichtet.

    Datensparsamkeit, wie immer von unseren Politikern hochgehalten, gilt nicht für die GEZ. Dabei sind die Daten ganz sicher nicht gut aufgehoben. Schon zu oft wurden Server gehackt. Man muß sich nur die letzten großen Ereignisse von Sony und Co. anschauen.

    Es müssen alle Bundesländer dieser Novelle zustimmen, ansonsten muß der Vertrag neu verhandelt werden. Noch haben nicht alle Bundesländer zugestimmt. Und es besteht Hoffnung. So wie bei dem geplanten und unsinnigen Jugendschutzgesetz von der jetzigen Familienministerin von der Leyen. Da hat sich NRW gesträubt dieses Gesetz zu unterzeichnen. Ein dickes Lob von mir.
    Ausführlicher alles unter heise online.


  6. günstiger in Deutschland reisen

    August 4, 2011 by Crazy Crow

    Die Fernreise unterliegt bis dato einer strengen Reglementierung. Verbindungen innerhalb deutscher Städte dürfen der Bahn keine Konkurrenz machen. Das hat bisher einen Wettbewerb verhindert und die Bahn hat diese Stellung reichlich ausgenützt. Genauer betrachtet ist diese Regelmentierung ein Relikt, das es so nicht geben dürfte. Es schützt ein Unternehmen, das privat sein will vor Mitkonkurrenten.

    Dieses Gesetz soll nun geändert werden. Ziel ist es, Fernreisebusse in Deutschland zuzulassen. Die jetzige Regierung will dieses Thema anpacken. Eines der wenigen Pluspunkte, die diese Regierung für sich verbuchen kann. Es wäre eine gute Sache für den kleinen Geldbeutel, innerhalb Deutschlands zu reisen.

    Doch einer schießt immer quer. Diesmal ist es die SPD. Sie möchte diese längst nötige Regulierung blockieren. Die Begründung ist die, dass damit die Tendenzen der Bahn sich aus Nebenstrecken herauszuziehen verstärkt werden. Mir erschließt sich diese Argumentation nicht ganz bis gar nicht.

    Entweder ist die Bahn unter staatlicher Konrolle, dann kann man was gegen den Rückzug aus den Nebenstrecken tun. Ist die Bahn privat, so frage ich mich, wieso diese einen staatlichen Schutz erhält. Und was das mit Nebenstrecken zu tun hat, kann auch so keiner Nachvollziehen.
    Jedenfalls würde eine Blockade der Neuregelung beweisen, dass die SPD nicht versteht, was man wirklich benötigt. Das soll nicht heißen, dass die anderen besser sind, aber wenn denn mal ein Pflänzchen zu blühen anfängt, muß man es nicht zertreten.

    Ich selber fahre keine Bahn mehr, viel zu teuer und serviceunfreundlich. Ausserdem bin ich das Glücksspiel, ob man den Anschlußzug erreicht, leid. Lieber fahre ich Auto, alternativ einen Fernreisebus.

    Siehe auch auf MDR


  7. Kuba auf der Agenda von Ebay und Paypal

    Juli 27, 2011 by Crazy Crow

    Man mag es kaum glauben, Ebay und Paypal (beides ein Sumpf) kündigen Händler, weil er Rum und Zigarren aus Kuba verkauft.

    Guter Rum und Zigarren aus Kuba, das geht ja gar nicht. Denn 1962 hat die USA einen Handelsboykott gegen Kuba beschlossen und dieser ist strikt einzuhalten, auch von Unternehmen, die in Europa sitzen und vielfach betont, selbständig gegenüber dem Mutterhaus operieren können. Das können sie scheinbar nicht, denn es handelt sich um einen deutschen Händler auf Ebay mit einem Paypalkonto in Luxemburg.

    Wenn die Verknüpfung und die Weisungen aus den USA so strikt sind, dann möchte ich nicht wissen, was passiert, wenn die mal in Berlin anrufen und sagen: 2 Hallo Ebay, bitte alle Nutzerdaten und Kontobewegungen umgehend an das CIA melden.” Reicht ja schon, wenn das deutsche Finanzamt so mit Ebay verfährt.

    Wikileaks war der Anlass für mich, bereits damals mich von den unsäglichen Bücklingen und A….kriechern namens Amazon und Paypal zu trennen. Spätestens jetzt wäre der Schritt mit Paypal fällig gewesen.

    Über soviel Unfähigkeit und Unselbständigkeit muß ich schmunzeln, lehne mich zurück und genieße meine Cohiba.

    Und wer nochmal kopfschütteln will, hier der Vorfall mit etwas mehr Details.


  8. Der Sommer weint vor Freude

    Juli 26, 2011 by Crazy Crow

    An jeder Ecke hört man es, der Sommer ist verregnet. Nein, lasst euch sagen, das ist kein Regen, das sind Tränen der Freude. Freude darüber, dass Ilse Aigner es wagt, sich für Verbraucher einzusetzen.

    Bisher eher hartnäckig und Lobbyistenfreundlich blieb der Verbraucherschutz auf der Strecke. Das nicht nur unter Ilse Aigner, sondern auch unter ihren Vorgängern wie Seehofer.

    Das Verbraucherministerium hat ein neues Portal eröffnet, Lebensmittelklarheit.de.
    Ob diese Seite tatsächlich aufklären wird, kritisch mit den Lebensmittelherstellern umgeht, oder ob das ganze nur eine Beruhigungspille in Mogelpackung ist, muss sich erst noch erweisen.  Bis dahin lasst uns noch ein paar Freudentränen über diesen Schritt vergießen.


  9. Langweilig

    Juni 24, 2011 by Crazy Crow

    Langweilig wird es auf Dauer mit der Schreiberei, denn immer wieder patzt Ilse Aigner, unsere Landwirtschaftsministerin und nebenbei auch Verbraucherministerin.

    Dioxinskanal? Da war doch was. Achja, Ilse Aigner wollte wasserdichte Gesetze schaffen um den Lebensmittelvergiftern das Handwerk zu legen. Man muß sich das vorstellen, da gibt es Firmen, die haben nichts anderes im Sinn, als ein paar Euro Profit und schrecken nicht davor zurück, dass Lebensmittel vergiftet werden. Es gab Zeiten, da wurden solche Leute öffentlich verbrannt. Und heute? Heute werden diese Leute von unserer Landwirtschaftsministerin gedeckt. Wieviel will diese Frau noch in die Hintern der Lobbyisten kriechen? Irgendwie muß sie doch schon in jedem gewesen sein.

    Langsam wird es Zeit für den Abgang. Eine Ministerin, die für den Verbraucher noch nie richtig eingetreten ist. Dabei sollte sie bedenken, der Verbraucher ist systemrelevant, mehr als jede Bank und mehr als jede andere Lobby. Ich schenke jedenfalls keiner Lebensmittelindustrie Vertrauen, selbst den Landwirten stehe ich inzwischen mißtraurisch gegenüber. Denn die wollen ja sowas wie die Aigner, ansonsten würden sie dagegen protestieren. Ok, nicht pauschalisieren, nicht jeder Landwirt ist Begünstigter der Aignerschen Antiverbrauchertaktik und nicht jeder Landwirt nutzt den Lebensmittel- und Umweltvergifterrahmen aus. Es gibt Gott sei Dank einige vernünftige Landwirte, denen man nicht jeden Handschlag reglementieren muß und die mit gesundem Menschenverstand arbeiten. Aber das sind die wenigsten.

    Und was ist mit Dioxin und unserem Geldbeutel? Haben wir dadurch schlechtere, aber dafür günstigere Lebensmittel? Nein, auch nicht. Denn alles läuft über EU-Subventionen und wir zahlen vorher schon einen gehörigen Teil in diese Subventionskassen. Gäbe es keine Subventionen, die Lebensmittel wären auch nicht teurer nur ehrlicher und besser.


  10. Die Milchschnitte von Ferrero ist der Gewinner

    Juni 17, 2011 by Crazy Crow

    Foto: foodwatch.de

    Wer will nicht Gewinner sein? Genau dieser Gewinner. Ferrero, Hersteller einiger bekannter Naschereien wie “Mon Cheri”, “Ferrero Rocher” und auch der Milchschnitte, erhält den goldenen Windbeutel. Der goldene Windbeutel ist die Auszeichnung für die dreisteste Werbelüge. Die Abstimmung erfolgt im Internet über die Schwesterseite abgespeist.de von foodwatch.de.

    Zitat aus der Pressemappe von Foodwatch:
    „Die Milch-Schnitte hat mehr Zucker, mehr Fett und mehr Kalorien als Schoko-Sahnetorte – die Ferrero-Manager täuschen ihre Kunden nach Strich und Faden, wenn sie ein solches Produkt als sportlich-leichte Zwischenmahlzeit bewerben“, kritisiert Anne Markwardt, Leiterin der foodwatchKampagne gegen Etikettenschwindel. „Mit einer so krass irreführenden Werbung trägt Ferrero eine erhebliche Mitverantwortung dafür, dass in Deutschland bereits 15 Prozent der Kinder als übergewichtig gelten.“ Ferrero bewirbt die Milch-Schnitte mit dem Slogan „Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch“ und mit der Unterstützung wechselnder Spitzensportler. Tatsächlich ist das Produkt mit einem Zucker- und Fettgehalt von insgesamt rund 60 Prozent alles andere als sportlich oder leicht.”

    Abstimmungsergebnis

    Foto: foodwatch.de / zum vergrößern bitte klicken

    Das Abstimmungsergebnis war eindeutig, obwohl jeder auf der Liste einen goldenen Windbeutel verdient hätte.

    Da es viele gute Produkte gibt, kann man Ferrero, zumindest das Fett-Zucker-Gemisch, genannt Milchschnitte, getrost links liegen lassen und sich etwas ehrlicherem zuwenden.