Blumen gegen Sprengstoff

Stoppt den Terrorismus
Stoppt den Terrorismus

Dieses Jahr jährt sich das Oktoberfest zum 200sten male. Die Angst vor Anschlägen und Terrorismus ist groß wie nie. Themen die das Oktoberfest bewegen sind der Bierpreis, mögliches Rauchverbot und die Sicherheit vor Anschlägen.

Wie es scheint ist der Münchner Stadtrat vom jährlich wiederkehrenden Oktoberfest überrascht worden. Die geplanten versenkbaren Betonpolder, um das Fest vor Terroranschlägen zu schützen, werden nicht rechtzeitig fertig. So werden Blumenkübel als wirksamer Schutzwall zwischen Biergeselligkeit und den Rest der Welt aufgestellt. Dazu kommen ein paar Fahrzeuge, die im Notfall wie eine Wagenburg aufgestellt werden und Polizisten, die immer noch mit analogen Funkgeräten verzweifelt versuchen, Kontakt zur Zentrale herzustellen.

Das alles erinnert mich ein bischen an einen schlechten Western. Die Bösen reiten um die Blumenkübel, während die Guten sich mit Bierkrügen und Softeis wehren.

Die charmante Idee erzeugt jedenfalls vergnügliche Bilder im Kopf. Hippieblumenmädchen tänzeln um Sprengstoffgürteltragende Terroristen, wedeln mit den Blumen und säuseln „Gewalt ist keine Lösung“. Wenn das funktioniert, dann soll mir einer plausibel erklären, wieso wir Spionagesoftware, Vorratsdatenspeicherung und weitere Gängelungen benötigen.

Was ist dran an der Aschewolke?

Welch ungewöhnlich angenehme Tage, kein Kondensstreifen am klarblauen Himmel zu sehen. Ca. 7% der Bewölkung gehen auf die Flugzeuge zurück, was erheblich zur Klimaveränderung beiträgt. Angeblich soll es eine Aschewolke eines Vulkans aus Island sein, der die moderne Technik zum erliegen bringt. Die Bundesbahn liegt schon längst dar nieder, schafft es nicht einmal, die Güterwagons in dieser Engpasszeit des Gütertransportes flott zu machen.

Wie verhält sich einfache Technik, sagen wir mal die von einer Fliege.
Dazu nehme man eine Zigarette, eine Fliege, etwas Zuckerwasser und einen windstillen Raum. Nochmal fest an der Zigarette ziehen und den Rauch in den dicken Backen behalten. Nun die Fliege freilassen. Sie wird früher oder später auf das Zuckerwasser zufliegen. Das ist der Moment, wo unser künstlicher Vulkan seinen Rauch speit, sofern wir uns daran noch nicht verschluckt haben. Die Fliege wird tunlichst vermeiden in diesen Rauch zu fliegen. Sie lässt sich sogar ganz davon abbringen, das so heißbegehrte Futter anzusteuern.

Was lernen wir daraus?
Fliegen wissen ohne EU-Verkehrsminister, Bundesluftverkehrsamt und tausend Sensoren, dass es nicht gut ist, durch so eine Wolke zu fliegen.
Und wir sehen daran, dass unsere Technik gar nicht so modern ist. Für mich wünsche ich, dass der vermutliche Folgeausbruch nicht ausbleibt und noch alle ein bisschen in Schach hält.

Wem dabei langweilig wird, weil er wieder mal in der Abflughalle umsonst wartet, dem seien hier ein paar Anregungen für Spielereien mit Fliegen mit auf den Weg gegeben.

Spielereien mit Fliegen

Ahhh – Ohhh – Mhhh

Millionen von Zuschauern kennen diese Ausrufe wenn ein Gericht bei den Kochshows Lafer, Licher, Mälzer und Kollegen serviert wird. Während ich meine angebratenen Nudeln mit Ketchup genieße, verkostet ein Starkoch Kalbsmedallions auf einem Bett aus Irgendwas mit Spargel zu Locken gedreht. Dazu ein fritiertes Ei mit umgestülpter Schale auf Eis mit Früchten, die keiner kennt. Noch 3 dieser Gerichte stehen an, Gewinner wird der werden, der die Kartoffel auf den Punkt angebraten hat. Meine Nudeln sind auf den Punkt gekocht, punktgenau 3 Minuten länger als angegeben, mache ich immer so. Zu gerne würde ich den Köchen mal mein Essen zum kosten geben.

Ganz neidlos – das sind schon leckere Sachen, die Lafer und Licher unter ihrer Aufsicht kochen lassen. Doch mal ganz ehrlich: Wer möchte schon so kochen und wer kann sich das leisten, so zu kochen. Viele der Zuschauer dürften Zutaten wie frischer Lachs, filetierte Orangen, Kalbsrücken oder exotische Früchte nicht zu Hause haben und werden sich diese auch nie kaufen oder kaufen können. Und wenn es nicht das Geld ist, dann ist es die Zeit, die hinter so einem Essen samt Einkauf steht.

Energieverschwendung hält mich davon ab, so umfangreich zu kochen. Mit langjähriger Junggesellenerfahrung versuchte ich so wenig Aufwand wie möglich ins Kochen zu stecken, ob Zeit oder Energie. Nie kam es in Frage, 2 oder 3 Herdplatten, 1 Backrohr und eine Eismaschine zu betreiben um ein Essen auf den Tisch zu stellen. Alleine mit dem Geld was es an Energie kostet, kann man Essen gehen. So versuchte ich immer mit einer Herdplatte auszukommen und Restwärme geschickt zu nutzen. Eine 100Watt Glühbirne kann man inzwischen nicht mehr kaufen wegen der Ökobilanz, aber wie man mit sparsamer Beleuchtung auskommt, wie man sparsam kocht, wird in den Millionenshows nicht gezeigt.

Angefangen hat alles 1953 mit Wilmenrod. dem Erfinder des Toast Hawaii. Und das lässt sich heute in Minuten in der Microwelle zubereiten. Ein zeitloses Gericht, das sicher noch ganze Heerscharen von Köchen überleben wird. Sicherlich ist es kein Highlight der feinen Küche, aber es ist ein Essen, das zu vernünftigen Preisen in vernünftiger Zeit hergestellt werden kann, und dazu noch von der Energiebilanz her günstig. Dafür gibts den blauen Engel (ach nee, den gibts ja nur, wenn man zunächst ein schlechtes Produkt herstellt und es verbessert), dann eben ein Öko-Siegel (räusper, auch das nicht, denn meist sind das Lobbygesteuerte Signets). Dann bleibt noch ein Ahhh-Ohhh-Mhhh-Siegel.

Hurra!

Es ist fast wie Vater werden, diese Seite hat Pagerank 1 erreicht.

Zwar spielt der Pagerank bei Google heute nicht mehr die Rolle, die es schon mal gespielt hat, aber es ist trotzdem noch ein Aushängeschild.
Für diejenigen, die jetzt sich am Kopf kratzen und fragen, was ist das „pagerank“, dem sei gleich noch ein SEO hinterher geworfen.

SEO ist die Königsdisziplin, in der sich fast alle Seitenbetreiber versuchen. SEO ist eine eigene Wissenschaft für sich und heißt „Search Engine Optimization“. Nächte schlägt man sich um die Ohren, unzählige Artikel liest man, Geheimtipp reiht sich an Geheimtipp. Das Internet ist voller Foren und Blogs, die sich um SEO kümmern und entnervte SEOisten auffängt, tröstet und versucht zu therapieren.

Die Optimierung der Seite für die Suchmaschinen ist tatsächlich ein großes Stück Arbeit. Diese Optimierung nimmt man vor, um bei den Suchmaschinen eine gute Platzierung zu erhalten. Diese ist dann von besonderer Bedeutung, wenn man Werbung anbieten möchte. Aber nicht nur dann, es ist der Stolz eines Webseitenbetreibers, seine Seite weit vorne zu sehen.

Mit Pagerank 1 ist man noch nicht weit vorne, da geht noch ein ganzes Stück.
Doch man muß auch Realist bleiben. Mit diesem Blog, der kein spezielles Thema hat und z.B. auch keine wöchentliche Kolumne (noch nicht), wird man nicht ganz oben mitspielen. Ganz oben heißt Pagerank 9 von 10. Pagerank 10 hat nur eine Seite, und das ist Google selbst.

Aber ich weiß, dass sich mancher Leser amüsiert, wenn er auf die Seite gelangt. Damit freue ich mich und überlege weiter, wie man noch ein Lächeln in ein Gesicht zaubern kann.