Oscar Verleihung – Borat verstreut Asche

Der britische Komiker Sacha Baron Cohen, besser bekannt als „Borat“ sorgte bereits im Vorfeld für einen „kleinen“ Skandal bei der sonst so langweiligen Oscarverleihung.

Nur mit Widerwillen wurde Borat zur Oscarverleihung eingeladen. Sie fürchten seine berüchtigten PR-Gags. Da der Scorsese-Film „Hugo Cabaret“ 11x nominiert wurde, mußte auch er als Nebendarsteller eingeladen werden. Er kündigte an, dass er Werbung für seinen neuen Film „The Dictator“ machen werde. In dem neuen Film spielt er einen Diktator der davon überzeugt ist, dass er sein Volk liebevoll und hingebungsvoll unterdrückt. Er wollte in dem Kostüm, das er in dem Film trägt, auftreten.

Nachdem ihm das zunächst untersagt wurde, durfte er dann doch im Phantasiekostüm auftreten. Beim Walk über den roten Teppich hielt er eine Urne, von der er behauptete, es wäre die Asche von Kim Jong Il, der sich nichts sehnlicher wünsche, im Ausschnitt von Halle Berry zu landen.

Die Asche landete auf den Moderator Ryan Seacrest, der es gelassen nahm.

Die Verantwortlichen der Oscar Verleihung versuchten diesen Vorfall zu vertuschen, was aber nicht gelingen wird.
Im Grunde findet die Oscar Verleihung nicht Live statt. Die Statements werden einige Sekunden verspätet gesendet, so dass die Regie noch eingreifen kann, falls ein Schauspieler etwas sagt, was nicht vorgesehen ist.

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