Daten sind lieb und teuer

Der Datenhandel scheint unerreichte Höhenflüge zu erreichen.
Neben Google und der Datenvorratsspeicherung liegen Daten aus der Schweiz hoch im Kurs.
Und letztere werden gerne gekauft. Die Begründung über alle Bedenken hinweg: „Wir müssen jedem Hinweis nachgehen“.

Steuerhinterziehung, anders gesagt: Das Geld der Steuerverschwendung entziehen; ist Volkssport Nummer 1 für diejenigen, die es bewusst machen.
Die meisten Fehler dürften wohl unbewußt geschehen und das hat nichts mehr mit Volkssport zu tun. Das komplizierte Steuersystem lässt fast nur zu, dass man Fehler bei der Steuererklärung begeht.

Sozusagen zwangsweise per Staatsverordnung kriminell.
Wen wundert es da, dass der Staat selbst so handelt.

Wer also das Telefonbuch abschreibt, diese Daten abspeichert und dem Staat als Steuersünderdatei anbietet, der hat auf alle Fälle Steuersünder erfasst, denn ganz sicher befinden sich Selbige darunter.
Und was muß der Staat machen? Ja, er müsste versuchen in den Besitz der DatenCD zu kommen, denn er muß ja laut seiner eigenen Begründung jedem Verdacht nach gehen.

Und was wird die nächste Sonntagsrede sein?
Die schöne Phrase ohne Handlungsverpflichtung: „Wir müssen mehr für die Bildung tun“ wird wohl die nächste Zeit abgelöst werden von „Wir sorgen für ein vereinfachtes Steuersystem, wir sorgen für Entbürokratisierung“.
Die Reden sind schon alle geschrieben, seit Jahrzehnten.

Mein Tipp an die Datendiebe:
Stellt die CD zur Versteigerung. Vielleicht zahlt die Schweiz mehr als der deutsche Fiskus.

Roland Engert

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In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

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