Hund durch Steinigung zum Tode verurteilt

Steinigung, da fällt einem zuerst Taliban und extreme Glaubensfanatiker, die mit Demokratie nichts zu tun haben, ein.
Steinigung von einem Hund, da kommt auch noch der Gedanke von Kult, Inka und Menschenopfer hinzu.

Und wo soll es sowas geben? In Israel, genauer: in Jerusalem.
Aus Spiegel-Online:  Jerusalem – Der große Hund war in das Gerichtsgebäude im ultra-orthodoxen Jerusalemer Stadtteil Mea Schearim gelaufen und hatte dort Panik ausgelöst. Das Rabbiner-Gericht verurteilte das streunende Tier zum Tod durch Steinigung. Ein Richter hielt den Hund für die Reinkarnation eines nicht-religiösen Anwalts, berichtete die israelische Nachrichten-Webseite „Ynet.com“ am Freitag.

In einem Land, das Kontrolle über Atomwaffen hat, ein Land, das gerne der Nabel der Welt sein möchte, spricht solche Urteile. Da wird einem Angst und Bang. Ich frage mich, wieso die USA so verrückt auf die Taliban sind, wo doch ähnlich extrem-religiöses Gedankengut direkt im Vorhof sitzt und munter all das machen darf, was es mag. Sei es von Menschenrechtsverletzung bis hin zu Menschenraub und Auftragsmord.

Der Hund hat das einzig richtige gemacht, er ist entwischt. Das hätte ich auch versucht, soweit wie möglich weg.

Roland Engert

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