Krähenpost No. 2 – ungewöhnliche Karriere, falsches Zitat aus der Geschichte, spannende Werbung, Brachialdiplomatie

Krähenpost - heute gratis
Krähenpost – heute gratis

Hier ist sie wieder, die legendäre Krähenpost. Es gibt wieder einiges was ich von meinem Nest aus beobachten konnte. Alles für euch gesammelt und nun druck- und kackfrisch auf den Frühstückstisch.

Heute mit einem Arbeitgeber der seinen Arbeitnehmer vermisst, spannender Shampoowerbung, einem falschen Zitat aus der Geschichte, einer steilen Karriere und einigem mehr.

Vom Sklaven und Farmarbeiter zum Chairman

Eine Karriere wie sie wohl nur in Amerika möglich ist, vom einfachen Reisbauern und Sklaven zum Chairman. Chairman ist der ranghöchste Posten in einem Unternehmen oder Organisation. Wer ist dieser Glückliche? Das ist eine fiktive Figur die jeder von uns kennt, Uncle Ben.

Uncle Ben ist vielen aus der Reiswerbung bekannt – „klebt nicht, gelingt immer“. Reis im Kochbeutel, der schon vielen das Abendessen gerettet hat. Ich persönlich mag den Reis lieber etwas klebriger. Ansonsten artet das immer in einer Jagd nach den letzten Reiskörnern aus. Die bekommt man nie vernünftig auf die Gabel oder Löffel.

Zurück zu Uncle Ben (diese Marke gehört übrigens zum Mars-Konzern) – in den späten 40igern, zu einer Zeit als Rassismus noch nicht als sensibles Thema auf dem Tagesplan stand, hat die Marke die Welt erobert. Als Gesicht zum Reis wurde ein glücklicher Sklave gezeigt, zumindest fühlten sich viele Schwarze (oder sagt man schwarz pigmentierte? – man weiß es inzwischen gar nicht so recht was man schreiben soll) an die Sklavenvergangenheit in Amerika erinnert.

Auf Grund dieser Befindlichkeiten wurde aus dem Sklaven Uncle Ben ein Chairman mit Anzug und Krawatte. Er heißt allerdings immer noch Uncle Ben und das ist das Problem. Kein Chairman lässt sich nur mit Vornamen anreden. Jeder Chairman hat auch einen Nachnamen, nur Sklaven haben keinen Nachnamen. Der Streit und die Empfindsamkeiten gehen weiter.

Ich persönlich finde es etwas übertrieben – wie auch die Sache mit dem Negerkuss oder dem Sarotti Mohr. Im Grunde baut das nur Widerstände auf.

So spannend kann Shampoo Werbung sein

Hier ein Leckerbissen für die weiblichen Leser und Katzenliebhaber. Werbung kann frech und effektiv sein.

Arbeitgeber vermisst seinen Mitarbeiter

Da vermisst ein Arbeitgeber seinen Mitarbeiter und schickt die Polizei los. Lest warum der Mitarbeiter nicht mehr zur Arbeit erschienen ist. Ganz nach dem Motto „Die rechte Hand weiß nicht was die linke tut“. Ich hätte ja gelacht wenn noch eine Abmahnung erfolgt wäre.

Falsche Geschichtszitate – vom Kuchen und dem Brot

Von der Geschichte bleiben manchmal nur Schlagzeilen und Zitate. Napoleon soll klein gewesen sein oder die Wikinger hatten Hörner an den Helmen. Nicht alles stimmt, so auch nicht das berühmte Zitat von der französischen Königin Marie Antoinette die angeblich gesagt haben soll: „Das Volk hat kein Brot? Dann soll es eben Kuchen essen„.

In dem Jahr als das die Königin ausgesprochen haben soll – 1766, war Marie Antionette ein Mädchen von 10 Jahren und lebte in Wien. Vermutlich wusste sie zu dem Zeitpunkt nicht einmal wo Frankreich liegt.

Rousseau hat ihr diese Worte in dem Mund gelegt, was aber zeitlich alles gar nicht überein stimmen kann. Es ist möglich dass jemand diesen Ausspruch getan hat, aber ganz sicher nicht Marie-Antoinette. Obwohl ihr, wie der weitere Lebenslauf zeigt, dieser abfällige Spruch gut zu Gesicht gestanden hätte.

Motivation als Selbständiger

Motivation und Selbstorganisation ist eines der Hauptthemen wenn es um Selbständigkeit geht (ich würde noch Selbstbetrug hinzunehmen). Auf einer meiner Lieblingsseiten hat Martin Grünstäudl einen wunderbaren Artikel im Rahmen einer Blogparade zu dem Thema geschrieben. So wie man generell auf dieser Seite viele interessante Artikel findet. Ein Newsletter von 1001 Erfolgsgeheimnisse lohnt sich.

Was neues von Andi – Losgehen ist leichter – von der Walz

Von Andi und seiner Walz habe ich schon öfter berichtet. Auch dass er jetzt seine eigene Seite hat. Andi hat viele seiner Episoden als Podcast veröffentlicht, nun kommen einige Kapitel als Videoformat heraus.

Diplomatie ist eine Kunst

Die USA sind ja für ihre Brachialgewalt bekannt. Erst schiessen, dann fragen – oder gleich nur schießen. Diplomatie ist nicht deren Stärke. Hier ist ein mitgeschnittener (und übersetzter) Funkspruch zwischen einem Spanier und dem Kapitän eines Flugzeugträgers. Südländische Gelassenheit gegen verbissenen John Wayne.

Zu guter Letzt

Wieder ein Witz von den alten Schachteln. Sehr liebreizende alte Damen – ich mag sie.

Resterampe

.kleiner Pfeil Team – Toll, einer anderer machts

.kleiner Pfeil William Shatner, alias Käpt´n Kirk leidet unter Flugangst.

.kleiner Pfeil Wie aufgeregt muß Plato gewesen sein als er die platonische Liebe erfand.

Zu guter Allerletzt

Manchmal muss man es so nehmen wie es kommt und ungewöhnliche Wege gehen – irgendwie geht es immer weiter, ob man will oder nicht.

rolltreppe

Roland Engert

Danke fürs lesen. || Wenns gefallen hat würde ich mich über einen Klick bei Twitter, Facebook oder Google+ freuen. Der Lohn eines armen Bloggers sind Likes, G+ oder Netzgezwitscher. || In Bayern geboren, in Ostfriesland lebend.

2 Gedanken zu „Krähenpost No. 2 – ungewöhnliche Karriere, falsches Zitat aus der Geschichte, spannende Werbung, Brachialdiplomatie

  1. Hallo,

    sehr schöner Mix aus den News… vor allem die Sache mit dem vermissten Mitarbeiter. Selten so etwas gehört, aber möglich ist ja alles…

    Freue mich auf neue Beiträge.

    LG

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