So schenkt man richtig – 5 Ideen für jeden Anlass

Geschenk
Geschenk

Schenken ist keine einfache Sache. Ein Geburtstagsgeschenk soll originell und zugleich nützlich sein. Wenn dann der zu Beschenkende schon ziemlich alles hat oder ein sehr teures Hobby hat, dann kann schenken zur echten Qual werden.

Dazu kommt dass schenken im Grunde ein komplexes geben und nehmen ist. Es ist ein Akt der Balance. Das alles spiegelt sich im Geschenk wieder. Denn nicht nur der materielle Wert ist es das ein Geschenk ausmacht. Es ist die Originalität die dem Geschenk einen Mehrwert geben.

Als Geburtstagskind kann man es dem Schenkenden einfacher machen in dem man deutlich äußert was man sich wünscht. So ist sicher gestellt dass man neben den Sprüchen über das Älter werden auch noch etwas erhält das man möchte. Doch was tun wenn das Geburtstagskind sich nicht äußert?

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Der Fiskus futtert mit bis er platzt

GeschenkWeihnachtszeit ist die Zeit der Geschenke. Es ist auch die Zeit, in der Kunden, Firmen und Dienstleister beschenkt werden.

Der Postbote erhält etwas, der Zeitungszusteller des Wochenblattes, möglicherweise der Müllmann oder der Bürgermeister.

Sofern es sich nicht um Streuwerbeartikel (was für ein ekeliges Finanzdeutsch) unter 10€ handelt, müssen die versteuert werden. Versteuern kann man als Schenkender direkt und gibt das Geschenk als versteuertes Geschenk weiter, oder der Empfänger muß die Versteuerung vornehmen.

Bekommt man als Antialkoholiker eine gute, aber unversteuerte Flasche Wein, muß ich diese auch noch versteuern, bevor ich diese in den Abfluß kippe. Bekomme ich Weihnachtsgebäck, so will über 10€ der Fiskus etwas davon haben. Er ist halt noch nicht fett genug. Man sollte diese Kekse tatsächlich vor die Finanzamtstüre stellen. Vielleicht vorher noch verfeinert mit genug Bittermandelgeschmack.

Ein Bundespräsident Wulff kann Vorteilsnahmne nehmen wie er möchte, der Hartz4 Empfänger muß Weihnachtsgeschenke über einen bestimmten Wert bei der Behörde angeben, damit man fleißig kürzen kann. Was, wenn das Geschenk überhaupt nicht dem Leben dient, sondern zum Beispiel Werkzeug ist um die Wohnung zu renovieren? Ist der Behörde egal, auch scheint in dem Moment der Grundsatz des Kindeswohls völlig egal zu sein.

Was kann man tun? So billig wie möglich Geschenke einkaufen (dann fallen in der Regel die heimischen Hersteller unter den Tisch) und zu 9,99€ portionieren. Man kann Weihnachten ausfallen lassen, was dem Fiskus überhaupt nicht passen würde. Dann könnte er sich nicht so reichlich seinen Gabentisch überladen und sich daran satt futtern. Viele Firmen gehen dazu über, das Geld für Geschenke in Projekte zu stecken. Am besten noch mit einer Online Abstimmung. Das bringt zusätzliche Besucher und steigert den Wert einer Website, das der Fiskus nicht besteuern kann.

Ich backe heute Weihnachtsplätzchen, die ich verteile, nicht nur an Privatpersonen. Werde wohl gewissenhaft portionieren, nicht dass ich eine Klage wegen Steuerhinterziehung am Hals habe.

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