Zeit wird knapp

Doggenmädel

Immer das gleiche Spiel, ich weiß dass ich ein paar Tage wegfahre und werde so gut wie nie rechtzeitig fertig. Weder mit Koffer packen noch mit einigem drum herum.

Eigentlich wollte ich noch einen Artikel über das Finanzamt schreiben, das einen Bäcker nachbesteuert weil er seine Backwaren der Tafel spendiert.  Auf der einen oder anderen Internetseite wolle ich noch rumschrauben und wollte mir einen ruhigen Nachmittag gönnen.

Nix ist daraus geworden. Das wußte ich schon vor einer Woche, es war noch nie anders. Vielleicht will ich auch zuviel erledigen. Wie auch immer, es ist fast vollbracht. Kann mich morgen auf den Weg machen. Bestimmt wieder 1 oder 2 Stunden später als vorgenommen, das ist sicher.

Sicher ist auch, dass ich wieder zuviel Klamotten dabei habe, dabei bin ich nur 4 Tage außer Haus. Ich fahre nicht ins Ausland oder verlasse den Kontinent. Zur Not könnte ich mir auch ein Paar Socken vor Ort kaufen, wenn es denn nötig wäre. Auch eine fehlende Zahnbürste sollte kein nennenswertes Problem darstellen. Obwohl es Schlecker nicht mehr gibt, so gibt es dennoch ausreichend Zahnbürsten zu kaufen.

Wohin ich fahre? Zuerst gibts bis Samstag Abend einen Zwischenstopp in Erlangen. Da habe ich ein größeres Event mit den Naturstrolchen. Danach gehts am Abend weiter in die alte Heimat, nach Landsberg am Lech. Dort werde ich in erster Linie die Zeit mit meiner Tochter verbringen. Aber Bruder, Schwesterherz und Vater kommen auch nicht zu kurz.

Und was lasse ich hier zurück? Meine beste Freundin aller Freundinnen und mein Herzallerliebst, mein Doggenmädel. Die wird Saltos schlagen wenn ich wieder komme. Den Folgetag werde ich mit ihr durch die Wiesen ziehen, spielen und tollen, Küsschen geben und in der Wiese wälzen. Davon bekommt sie nie genug. Und wenn wir beide daliegen und den Himmel beobachten, grunzt sie zufrieden und ist entspannt.

Der weiße im Hintergrund des Fotos ist nicht anders. Ein absolut treuer, gehorsamer und verspielter Freund. Doch das Mädel läßt den erst nicht ran an mich, verteidigt ihre Position.

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Roland Engert

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3 thoughts to “Zeit wird knapp”

  1. Hallo Roland,

    ist ja süß der kleine Einblick in das Taschepacken für 4 Tage. Kommt mir bekannt vor, weiß dank Zelturlaub ohne Auto mit wie wenig man auskommt, wenn der Rucksack durch die Wildnis geschleppt werden muß 😉
    Wünsche Dir schöne Reisetage und gute STunden in FAmilie
    lg
    Susi PS: Dein Hund ist bestimmt ein Lieber…aber ich habe Angst vor diesen „Monstern“ selbst eine kläffende Fußhupe macht mich nervös..

  2. Packen für 1 Übernachtung mit Kind: Das Auto ist voll. Zwei warme Schlafsäcke – falls einer Nass wird – zwei leichte Schlafsäcke – falls es doch warm ist… Für eine Woche hätte ich kaum mehr mitgenommen.

  3. @Susi, Wenn man schleppen muß, dann ist Optimierung angesagt. Kenne ich vom Angeln, auf einmal kommt man mit minimalem Gepäck aus.

    Der Hund ist ein ganz lieber, das stimmt. Die Kinder im Dorf sind begeistert. Alle die etwas bammel vor Hunden hatten freuen sich inzwischen wenn sie mal spielen oder streicheln können. Sie ist nichts anderes als ein zu groß gewordener Schoßhund mit etwas verspieltem Katzengen.

    @Leseratte – ich kenne das mit Kind. Man will alles doppelt gut machen, denn irgendwie will man auch seine Ruhe, bzw. das Kind nicht negativ prägen indem beim nächsten Mal es ein riesen Theater gibt.

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